Do., 01.12.2016

Restarbeiten werden erledigt „Löwentor“ ist wieder eingerüstet

Das „Löwentor“ ist wieder eingerüstet. Die Fugen und die Balustrade werden erneuert. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Wegen des Gerüstes wird das Tor zum „Altstadtzauber“ nicht so beleuchtet, wie es vorgesehen war (kleines Bild). Als Durchgang wird es ab heute aber geöffnet.

Das „Löwentor“ ist wieder eingerüstet. Die Fugen und die Balustrade werden erneuert. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Wegen des Gerüstes wird das Tor zum „Altstadtzauber“ nicht so beleuchtet, wie es vorgesehen war (kleines Bild). Als Durchgang wird es ab heute aber geöffnet. Foto: Stadt Tecklenburg

Tecklenburg - 

Es sollte der Blickfang werden beim „Altstadtzauber“, der heute beginnt. In weihnachtlichem Lichterglanz erstrahlt die Altstadt, auch auf dem Burgweg, direkt an der Ruine, gibt es eine Beleuchtung. Nur das markante Löwentor wird wohl nicht in Licht getaucht. „Das macht keinen Sinn“, meint ein wenig resigniert Sara Vandeck, Geschäftsführerin der Tecklenburg Touristik. Trotz alledem: Der „Altstadtzauber“ werde wunderschön, ist sie überzeugt. Um 11 Uhr öffnen heute die Buden, um 16 Uhr ist auf der Burg die offizielle Eröffnung.

Von Ruth Jacobus

Im vergangenen Jahr zog sich der weihnachtliche Markt zum ersten Mal bis zur Burgruine und über die Freilichtbühne hinweg. Auch da waren das Burgtor und große Teile des Gemäuers eingerüstet. Der Burgweg konnte noch nicht mitgenutzt werden. Das ist in diesem Jahr anders, auch dort werden beleuchtete Buden stehen. Das Burgtor wird geöffnet und kann als Durchgang genutzt werden, nur mit der stimmungsvollen Beleuchtung wird es dort zumindest in diesem Jahr noch nichts.

Vor gut einem Jahr hatten die Sanierungsarbeiten an der Burgruine begonnen. Am „Mauritztor“, das im Volksmund „Löwentor“ genannt wird, müssen noch Restarbeiten erledigt werden. Das sei auch in Tecklenburg bekannt gewesen. Diese Arbeiten fallen in die Herbst- beziehungsweise Winterzeit, weil man ein enges Zeitfenster habe, erläutert auf Anfrage dieser Zeitung Markus Isferding, bei der Bezirksregierung Münster zuständig für die Sonderliegenschaften des Landes. Zu diesen gehört auch das „Löwentor“. Zunächst habe man das Ende der Spielzeit der Freilichtbühne abwarten müssen. Natur- und artenschutzrechtliche Belange habe es zu beachten gegeben. Zudem war eine baubiologische Begleitung notwendig. Das gehe nicht so zügig.

Die Arbeiten konnten noch nicht komplett abgeschlossen werden, weil, so Isferding, „das Gewölbe total durchfeuchtet war. Wir mussten es erst trocknen lassen“. Nun seien die alten Fugen entfernt worden. Das alte Wappen werde restauriert und konserviert und ein 3D-Scan sei angefertigt worden. Wenn Jahrzehnte später wieder einmal Arbeiten erforderlich werden, können die Fachleute anhand dieser Aufnahmen den Originalzustand sehen.

Auch die alte Holz-Balustrade war abgängig. Sie wird komplett durch eine neue aus Stahl ersetzt. Diese Balustrade sei zwar keine Notwendigkeit, aber eine touristische Attraktion, erläutert Isferding weiter. Alles sei mit dem Denkmalschutz abgestimmt. „Unser Ziel ist es, zum Jahresende fertig zu werden.“

Dann erstrahlt das „Löwentor“ nicht nur in neuem Glanz, sondern kann auch beleuchtet werden. Und beim nächsten „Altstadtzauber“ wird es sicherlich nicht eingerüstet sein. „Sie sehen uns hier in den nächsten 20 Jahren nicht wieder“, ist sich Isferding sicher.

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