Mi., 13.09.2017

Unfallserie auf der A2 Mehr als 100 Rettungskräfte waren im Einsatz

Zwei Tote und 38 Verletzte: Bei den Rettungsmaßnahmen nach dem Unfall auf der A 2 waren auch 125 Kräfte aus dem Kreis Warendorf im Einsatz.

Zwei Tote und 38 Verletzte: Bei den Rettungsmaßnahmen nach dem Unfall auf der A 2 waren auch 125 Kräfte aus dem Kreis Warendorf im Einsatz. Foto: Rolf Arnold/dpa

Oelde - 

Zwei Tote und 38 Verletzte: Bei den Rettungsmaßnahmen nach der Unfallserie auf der A2 kamen 125 Einsatzkräfte aus dem Kreis Warendorf zum Einsatz.

Von dpa, Beate Kopmann

Zwei Tote, 38 Verletzte und 42 beschädigte Fahrzeuge: Das ist die Bilanz des Unfalls, der sich am Dienstagnachmittag auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Oelde und Beckum ereignete.

Grund für die Unfallserie war nach Darstellung der Polizei ein Wetterumschwung mit Starkregen und tiefstehender Sonne. Mehrere Fahrer hätten wegen des Regens heftig gebremst. „Dann kam plötzlich die Sonne wieder raus und die Fahrer konnten nichts sehen“, kommentierte ein Sprecher der Polizei Bielefeld am frühen Mittwochmorgen.

Zunächst war es nahe Oelde gegen 17.25 Uhr zu einer Karambolage gekommen, bei der zwei Menschen starben. Mindestens 15 Menschen wurden bei dem Unfall mit 15 Fahrzeugen verletzt, davon mehrere schwer. Auch ein Reisebus war in den Unfall verwickelt. Der Polizei zufolge wurde er jedoch nur leicht beschädigt. „Glücklicherweise verletzte sich keiner der Fahrgäste“, teilte ein Sprecher der Dortmunder Polizei mit. Nach Angaben der Polizei hinterließ die Unfallserie ein erhebliches Trümmerfeld auf rund 100 Metern. Die beiden Toten, eine 64-Jährige und ein 67 Jahre alter Mann, stammten aus Beckum.

Fast zeitgleich krachte es innerhalb der folgenden zwei Kilometer auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück weitere Male. Wie die Polizei am frühen Mittwochmorgen mitteilte, wurden dabei zehn Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. 26 Autos und zwei Lastwagen waren daran beteiligt.

Bei dem Unfall nahe Oelde waren 125 Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehren aus dem Kreis Warendorf sowie 38 Fahrzeuge alarmiert worden. Außerdem wurden noch drei Rettungshubschrauber eingesetzt.

Aufgrund der zunächst unklaren Lage waren vorsorglich auch Rettungskräfte aus Dortmund, Unna, Münster, Hamm und Soest alarmiert worden. Sie hätten im Bedarfsfall zusätzlich zum normalen Rettungsdienst noch bis zu 30 Patienten nahe der Unfallstelle versorgen können. Die 85 Einsatzkräfte, die sich an der Feuerwache Oelde bereithielten, kamen aber nicht mehr zum Einsatz.

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