Münster-Barometer
Mittel gegen den Stau: Nein zu Dieselfahrverbot und Maut

Münster -

Die Straßen in der City sind meistens verstopft, die Luft ist an stark frequentierten Stellen wie dem Bült weiter belastet. Was ist zu tun, um Abhilfe zu schaffen?

Montag, 18.09.2017, 07:09 Uhr

Münster-Barometer: Mittel gegen den Stau: Nein zu Dieselfahrverbot und Maut
  Foto: dpa

Schlecht kommen bei den Münsteranern dabei die Maßnahmen an, die Einzelne belasten würden. Höhere Parkgebühren werden mit noch größerer Mehrheit abgelehnt als etwa Fahrverbote für Dieselautos. Auf eine ganz negative Resonanz stößt auch das Stichwort „City-Maut in der Innenstadt“ – selbst wenn diese Maßnahme nur auswärtige Besucher beträfe.

Zustimmung erhalten hingegen Maßnahmen, die von der öffentlichen Hand finanziert werden müssten: Jeweils rund 85 Prozent halten eine Preissenkung der Bustickets im öffentlichen Personen-Nahverkehr und eine stärkere Förderung des Radverkehrs für sinnvolle Maßnahmen, den Stau in der Stadt zu reduzieren.

Fahrrad wird überwiegend genutzt

Dreiviertel der Befragten halten auch Investitionen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums für ein wirksames Mittel, die Menge der Pendler und damit den Verkehr zu reduzieren.

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Dabei ist das Fahrrad aktuell für die Hälfte aller Münsteraner das Verkehrsmittel, das sie überwiegend benutzen, wenn sie in ihrer Stadt unterwegs sind. Bei den unter 65-jährigen Münsteranern ist für gut 60 Prozent das Fahrrad das Verkehrsmittel der ersten Wahl. Von den noch Älteren bezeichnen sich noch gut 41 Prozent als vorwiegende Radler. Der größte Teil aller hauptsächlich das Fahrrad benutzenden Münsteraner steigt täglich in den Sattel.

28,3 Prozent aller Befragten sagten, sie nutzten vorwiegend das Auto, 15,4 Prozent steigen bevorzugt in Bus und Bahn.

Grafik mit den Ergebnissen des Münster-Barometers.

Grafik mit den Ergebnissen des Münster-Barometers. Foto: WN

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