Närrische Fernsehsitzung
Frauen-Power begeistert bei „Westfalen haut auf die Pauke“

Münster -

Stand Up-Comedyfrau Lisa Feller begeisterte erneut das Publikum bei der Aufzeichnung der närrischen Fernsehsitzung „Westfalen haut auf die Pauke“ in der Halle Münsterland.

Freitag, 19.01.2018, 18:01 Uhr

Stand Up-Komikerin Lisa Feller begeisterte bei „Westfalen haut auf die Pauke“ das Publikum.
Stand Up-Komikerin Lisa Feller begeisterte bei „Westfalen haut auf die Pauke“ das Publikum. Foto: Helmut Etzkorn

Sie ist einfach eine Power-Frau und rockt auch 2018 wieder quasi aus dem Stegreif die närrische Fernseh-Gala „Westfalen haut auf die Pauke“ in der Halle Münsterland: Stand-up-Komikerin Lisa Feller prophezeit den Münsteranern kein neues Preußen-Stadion, aber noch mehr Bäckereien. „Brot statt Spiele, damit müsst ihr leben“, meint Feller und zieht herrlich unterhaltsam über die Männer als „Helden des Alltags“, vegane Freundinnen mit Babybauch und ihre heimlichen Schuhprobleme her. Die 600 Zuhörer genießen jede Sekunde und feiern Feller. Und sie bekommt am Ende, was den anderen Akteuren im vierstündigen Programm versagt bleibt: Standing Ovations und Zugabe-Rufe. „Ein Glücksfall, dass wir Lisa für den Karneval entdeckt haben“, meint Programmchef Rolf Schröder, Präsident von „Westfalen haut auf die Pauke“.

Misslungene Premiere dagegen für den „Fauenversteher“ Carsten Höfer: Der Kabarettist bricht sein Debüt in der Bütt vorzeitig ab, weil der Funke einfach nicht überspringen will. Es gibt nur Höflichkeitsapplaus.

„Westfalen haut auf die Pauke“ 2018

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Zwei Frauen dagegen begeistern erneut die Jeckenschar: Angelika Gausmann, die als „Änne aus Dröpplingsen“ seit mehreren Sessionen schon mit ihrem „Rock‘n‘Roll-Rollator“ am langen Arm Vollgas gibt und „als Sinnbild ewiger Jugend vom Design old school“ (Moderator Uwe Koch) gefällt. Und Monika Badke, „Trümmerfrau des Frohsinns“ (Koch) durchlebt auf der Bühne mit ihrem geliebten Ambrosius gute und schlechte Tage. Das Erfolgsrezept von Feller, Gausmann und Badke: Alle drei schildern amüsant mit einem Augenzwinkern das wahre Leben und jeder im Saal findet sich irgendwo wieder.

Das Männerballett der Grafschafter Prinzengarde Rietberg hüpft als lebendig gewordene Spielzeugsoldaten über das Parkett und krönt den unterhaltsamen Abend. Auch „Bass & Bässer“ gefallen mit ihrem Polit-Abgesang auf „Angies blau-weißen Jamaika-Stadl“.

Gäste vom Winde verweht

Sorgenfalten bei den Verantwortlichen von „Westfalen haut auf die Pauke“ (Whap) am Donnerstagabend. Um 18 Uhr soll eigentlich der Empfang für die Prinzenpaare aus Westfalen beginnen, doch die Nachwirkungen der Orkanböen vom Mittag sorgen für Probleme. Besonders die Narren aus dem Sauerland kommen verspätet, weil die Busse wegen gesperrter Straßen nicht durchkommen. Als „Einheizer“ Thomas Pfeffermann um 19.30 Uhr kurz vor Beginn der WDR-Aufzeichnung das Publikum in Stimmung bringt, sind 80 von 600 Stühlen im Saal noch leer. „Nicht schön für das Kamerabild“, meint Whap-Chef Rolf Schröder. Doch dann kommen zumindest einige der Nachzügler, Aufatmen bei Schröder. Aus beiden Aufzeichnungen am Donnerstag und Freitag werden die Highlights am Karnevalsdienstag, 13. Februar, ab 20.15 Uhr zwei Stunden lang im WDR-Fernsehen unter dem Motto „Alles unter einer Kappe“ übertragen.

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