Di., 21.08.2012

Ferienoskar - Berichte Die Ferienfreizeit der Gemeinde St. Sebastian Nienberge

Ferienoskar - Berichte : Die Ferienfreizeit der Gemeinde St. Sebastian Nienberge

Die Lagerhochzeit hat bei der Texel-Freizeit große Tradition. Zum Schluss der diesjährigen Lagerzeit fanden sich fünf Paare, die sich getraut haben. Foto: St. Sebastian

Nienberge/Texel - Die Ferienfreizeit ist zu Ende. Jetzt zieht das Texel-Lager in einem Abschluss-Bericht ein Fazit und erzählt von den letzten Tagen auf der Insel.

Von Marian Schäfer

Ganz idyllisch, meist windig, ziemlich flach - Texel halt. Hier zieht es 36 Kinder und Jugendliche hin, die mit der Gemeinde St. Sebastian in die Ferienfreizeit fahren. Lesen Sie hier die Berichte aus dem Ferienlager:

Abschlussbericht

“All you need is love, all you need is love,

All you need is love, love, love is all you need.”

 Dies war wohl das Motto des 15.08.2012, denn insgesamt 5 Paare fanden sich während der Freizeit und wollten nach Texel-Tradition die Ehe schließen, darunter auch Jonas Bexten und Judith Happe, die seitens der Betreuer ihre gemeinsame Liebe fanden. Am Morgen fanden verschiedene Kreativ-Workshops statt, denn die Trauzeugen mussten Reden verfassen, es mussten Ringe gebastelt, Messdiener ausgebildet und dekoriert werden. Auch ein Tanzkurs wurde angeboten, denn ein Hochzeitstanz ist ein absolutes Muss. Neben der Lagerhochzeit gab es am Abend aber auch das Lagergericht. Jeder Teilnehmer und jedes Zimmer hatte die Möglichkeit Anklagen gegen andere, gegen Leiter oder Zimmer zu schreiben. Auch die Betreuer hatten den einen oder anderen anzuklagen.

Am Nachmittag wurde dann ein letztes Mal das sonnige und

warme Wetter am Strand genossen, während das Richterteam die Strafanzeigen nach Dringlichkeit bearbeiteten.

Nachdem fast alle im Meer schwimmen waren, durften sich alle für die Lagerhochzeit frisch machen.

Nach dem Abendessen war es dann soweit.

Richter Sebastian Bexten eröffnete das „Hema-Texel-Gericht“ mit seiner linken und rechten Hand. Nachdem die Angeklagten auf die „Hema- Tasse“ und die „Hema- Bibel“ geschworen hatten, konnten alle davon ausgehen, dass sie die Wahrheit sagten. Dennoch kam es zu kleinen Strafen. Beispielsweise bekamen Teilnehmer, die die Duschpflicht ignorierten, eine besondere Art von Haarkur und Fußpeeling.

Direkt im Anschluss an das Lagergericht begann die Lagerhochzeit: Es war unglaublich, wie kreativ die Trauzeugen waren. Die Reden waren sehr persönlich und stilvoll verfasst. Nach dem „Ja-Wort“ durften die Ehepartner sich mit Weingummiherzen füttern und anschließend die Liebesschlange zusammen speisen. Ob vor den Lippen der anderen abgebissen wurde oder nicht, bleibt auf Texel. Abschließend wurden die Paare mit Handschellen verbunden, als Zeichen ewiger Zusammengehörigkeit.

Am 16.08.2012, dem letzten richtigen Tag auf Texel, fand unser Mottoabschlussspiel statt. In kleinen Gruppen mussten die Teilnehmer das Auge von „Herbert“ finden. Nach erfolgreichem Fund durften die Teilnehmer am Nachmittag auf dem Markt in Den Hoorn das „Apfel und Ei-Spiel“ spielen. Durch die reichhaltigen Werbegeschenke konnten wir sogar alle Teilnehmer ordentlich belohnen, denn alle kamen mit super Tauschgegenständen wieder.

„Disco Disco Party Party“ war wohl das Thema des Abends. Nachdem ausgiebig getanzt wurde, gab es sowohl für Betreuer als auch für die Teilnehmer Urkunden mit einem persönlichen Lagernamen. Die Freizeit wurde mit dem Abnehmen der Lagerfahne offiziell beendet. Einige Tränen flossen bei der persönlichen Verabschiedung.

 Zusammengefasst: Die Freizeit war sehr schön mit euch allen! Wir hoffen, dass ihr das gute Wetter, das Programm und die Stimmung im Lager mindestens genauso genossen habt wie wir.

Wir freuen uns schon jetzt auf unser Nachtreffen!

Zweiter Bericht über die vergangenen Tage:

Das Schützenfest war ein Riesenerfolg. Denn es wurde gut geschossen - und es war Roman Terdenge, der schließlich den Titel des Schützenkönigs 2012 an sich riss. Auf weiblicher Seite brachte  Katharina Hellmich die letzte und alles entscheidende Flasche zu Fall.

Die Schützen konnten sich an der selbst gebauten „Hiddingklitsche“ mit Pommes und Currywurst stärken. Auch das Kaiserschießen  zwischen den Leitern durfte nicht fehlen. Das einjährige Regiment übernehmen nun Sebastian Bexten und Janina Happe. Bei einem Schützenball am Abend wurde der Tag gebührend zum Abschluss gebracht.

In der Nacht stand dann eine Nachtwanderung auf dem Plan. Bei gruseliger Musik wurden die Kinder geweckt und besuchten in Begleitung von einem Betreuer den Bunker von Texel, wo andere Leiter zum Erschrecken warteten. Der Nachtwanderung, die erst gegen 3:00 Uhr beendet war, folgte ein Ausschlafmorgen, den viele nutzten, um neue Kräfte zu tanken. Im Wald kämpften am Nachmittag drei Mannschaften gegeneinander und verteidigten ihre „Schiffe“, indem sie sich gegenseitig ihre Schiffsflaggen  klauten.

Abends wurde der Mut der Kinder auf die Probe gestellt bei dem Spiel „Tut er s oder tut er s nicht“. Aufgaben wie Spinnen über das Gesicht laufen lassen oder ein Handpeeling mit Pferdekot waren nur ein kleiner Teil der Mutproben.

Auch die Marktbesuche in Den Burg dürfen hier nicht fehlen, auf dem die Kinder die Stadt besser kennenlernen können und ein bisschen bummeln.

Auch die sportlichen Aktivitäten kommen hier nicht zu kurz. Erst in einem Fußballturnier und dann Rugby gegen die Leiter brodelte die Stimmung und der Ehrgeiz. Gesellschaftliche Spiele bildeten den Abschluss des Tages: Werwolf, Uno, Doppelkopf, Poker, Wizzard oder andere.

Am Dienstag, den 14.08.2012, durften die Kinder Jeopardy spielen, verschiedene Fragekategorien zwischen 10-60 Punkten wählen und ihr Können und Wissen  beweisen. Am Nachmittag radelte die Piratencrew nach Oudeschild und schiffte dem Kutter auf das Meer, auf dem Krabben gefischt wurden. Der Abend wurde bei einem Film „Die Pirateninsel- Familie über Board“ mit Popcorn abgerundet. Heute, den 15.8.2012, fahren die Gefühle auf Texel Achterbahn, denn zum Einen bereiten die Teilnehmer die Lagerhochzeit vor, zum anderen dürfen sie Anklagen für das „Hema-Lagergericht“ verfassen. Welche Paare es letztendlich zum Altar schaffen wird später bekannt gegeben.

Erster Bericht:

Ahoi ihr Daheimgebliebenen!!

Am 3. Au8gust 2012 sind wir mit der „Black Herbert“ unter dem Motto „Texel 2012- Mit dem Zweiten sieht man nix“ den weiten Weg zur Insel des Todes, Texel, angetreten. Unter der zwölfköpfigen Crew reisten 36 Mädchen und Jungen im Alter von 8-14 Jahren mit.

Herbert, das Maskottchen der Freizeit, der schon Jahre lang die Insel des Todes bereiste, wurde das zweite Auge entnommen und er trägt seitdem eine Augenklappe. Die Aufgabe für alle Piraten, die die Reise angetreten sind, ist es, das Zweite, verlorene Auge von Herbert wiederzufinden.

Noch in der ersten Nacht  zerstörte eine starke Windböe den Masten des Schiffes und die Mannschaft muss sich nun, innerhalb von 14 Tagen, alles neu aufbauen: Eine Piratenflagge basteln, die Gemeinschaft fördern, ein Piratendress basteln, viel Mut  zeigen, sich gegeneinander und miteinander beweisen und vieles mehr.

Die Insel des Todes wird bereits von einem grausamen Captain beherrscht, der auf Texel eine schreckliche Gefangenschaft führt. Neben den vielen Aufgaben sollte man diesen Captain im Auge behalten. Denn es heißt: Auge(n) auf für alles, denn „mit dem Zweiten sieht man nix“.

Nachdem die „Black Herbert“ zerstört wurde und die Truppe am Strand gestrandet ist, fanden schon die ersten Kennenlernspiele (z.B. Zeitungsschlagen, Schreispiel und viel mehr.) statt. Auch der Wald wurde schon erkundet, dort trainierten wir die Schnelligkeit, indem wir „Räuber und Gendarm“ spielten. Das gute Wetter wurde auch schon genossen, durch Wasserspiele und Schwimmen im Meer. Mit der „Perfekten Minute“ war die Stimmung abends auf dem Höhepunkt. Drei Mannschaften kämpften am Abend gegen einander in sehr vielen verschiedenen Spielen. So mussten drei Kinder beispielsweise in einer Minute 5 Schaumzuckermäuse in 5 Mausefallen werfen und viel mehr

Auch durften die TeilnehmerInnen sich in dem Spiel „Schlag den Superpira.ten“ gegen die zwei Leiterpiraten beweisen. Die Mädchen traten gegen die Superpiratin Judith Happe an, die leider der starken Crew unterlegen war. Auch Tim Kintrup, der sich lange gegen die Teilnehmer behauptete, verlor die Schlacht.

Des Weiteren setzten sich Benedikt Oskamp und Luisa Kersting im finalen Fotoshooting mit einem Bunny bei „Texels next Piratenmodel“ durch.

Außerdem fanden sich schon einzelne Paare bei dem Spiel „Herzblatt“, die ein gemeinsames Dinner gewannen. Lagerhochzeiten sind auch schon fest in Planung.

Unter dem Titel „Preußens Gloria“ wurden die TeilnehmerInnen am Morgen geweckt, um das Schützenfest zu eröffnen. Der Leitermusikzug, der mit Topfdeckeln das Beste gab, spielte den Weckdienst. Traditionell ist die Kleiderordnung weiß. Am Nachmittag soll dann das diesjährige Kaiser- und Königspaar beim Werfen mit Schlappen, auf einen selbstgebastelten Vogel, ermittelt werden. Gut Schuss!!!!

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