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Kilometerlang durch Mais

Freitag, 21.05.2010, 15:05 Uhr

Greven - Wer genau hinschaut, kann sie bereits erkennen. 1,80 Meter sind die Wege breit, die die Besucher des in der Emsaue entstehenden Maislabyrinthes bald erkunden können. Das Wegenetz selbst mit Kurven, Kreuzungen und den Konturen der Emspünte erstreckt sich über mehrere Kilometer auf einer Fläche von 2,5 Hektar. Donnerstag legten Grevens Landwirte Hand an, um alles Nötige zu tun, damit aus einem Maisfeld ein Irrgarten wird.

Zuerst rückte Arndt Kerkenpass an. Mit seinem Jeep und von einem GPS-Signal gelenkt markierte er am Mittag die Wege des künftigen Labyrinthes. Das Wegenetz besteht aus drei Teilbereichen, zwei voneinander getrennten Irrgärten und dem Stadtwappen mit seiner Emspünte. Die Bereiche sind miteinander verbunden. Eine Aussichtsplattform soll verhindern, dass die Besucher gänzlich den Überblick verlieren.

Alle Hände voll zu tun hatten Matthias Langkamp , Bernhard und Jonas Averbeck, Clemens Theismann, Ludger Wigger und Stephan Schulte Everding. Sie frästen die Wege und säten anschließend Rasen. Die Rasen-Wege sollen wie ein grünes Band durch den Mais führen. Noch sind die Konturen innerhalb des Maisfeldes in der Emsaue kaum zu erkennen, denn die Pflanzen sind erst wenige Zentimeter hoch. In knapp acht Wochen, so hoffen die Initiatoren, ragt der Mais dann zwei Meter in die Höhe und bildet die natürliche Begrenzung des Irrgartens. Mitte Juli soll das Maislabyrinth, das unter Federführung des Landwirtschaftlichen Ortsvereins entsteht, fertig sein. Bis Mitte September können die Besucher dann täglich den Irrgarten an der Ems erkunden.

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