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Zeitungszeit

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Do., 07.10.2010

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Stichwort Investition: Warum Fortschritt Geld kostet

(Foto: Colourbox)

Konjunktur, Absatz und Bilanz. Viele Jugendliche können mit diesen Begriffe nichts oder nur wenig anfangen. Im Rahmen des Medienprojektes „ZeitungsZeit“ veröffentlichen wir ein Glossar zum Wirtschaftswissen. Heute geht es um das Stichwort Investition:

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Die Spielerinnen lassen sich nicht stoppen: Sie dribbeln, passen den Basketball präzise, werfen Körbe, fighten. Das Team holt Match und Meisterschaft. Coach und Mannschaft haben viel eingesetzt, investiert, vor allem Zeit. Doch es hat sich gelohnt! Schon wird der Kader auf die neue Saison vorbereitet. Nicht anders als Sport funktioniert Wirtschaft: Unternehmen, die in Zukunft etwas gewinnen wollen, müssen investieren.

Eine Firma investiert, wenn sie Maschinen anschafft und damit mehr produzieren kann, erspartes Geld in Wertpapieren anlegt und dann Zinserträge kassiert oder auch die Mitarbeiter schult und damit ihre Fähigkeiten steigert. Wie Investitionen wirken, zeigt ein Beispiel: Die Druckerei Merk möchte mehr herstellen und verdienen. Der Chef kauft eine neue Maschine für 10 000 Euro. Statt 3000 kann Merk nun 7000 Farbdrucke pro Stunde machen. Nach zwei Jahren, hat der Chef berechnet, macht sich die Ausgabe bezahlt. Denn je Arbeitstag produziert die Druckerei nun deutlich mehr - ihre Produktivität ist gestiegen.

Aber nicht nur Wachstum braucht Investitionen, auch Fortschritt. Und nicht nur Firmen setzen Kapital ein, um langfristig zu gewinnen, auch Länder: Deutschland etwa gibt Geld für die Erforschung neuer Produkte. So werden Labore gefördert, die Nanotechnologien erkunden. Materialien mit einer Größe von weniger als einem millionstel Millimeter haben eine bedeutende Zukunft - etwa in der Medizin.

Der Staat investiert ebenso in das Schienennetz der Eisenbahn oder den Lärmschutz an Straßen. Städte und Gemeinden wiederum stecken Geld in neue Sportplätze, Schulen, Kindergärten. Wie hoch private und öffentliche Investitionen ausfallen, hängt vor allem von der finanziellen Situation ab. Verbuchen Unternehmen hohe Gewinne, wird eher mehr angeschafft. Und je weniger Geld ein Staat hat, desto weniger kann er ausgeben.

» Das Glossar wird fortgesetzt. Alle Folgen gibt es auf den Klasse-Seiten im Internet.


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