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Zeitungszeit

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Fr., 19.11.2010

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Umweltschutz: Nachhaltig wirtschaften

Wird Wald nachhaltig genutzt, bleiben Natur und Wirtschaftskraft intakt. Deshalb wird nur so viel Wals entnommen wir nachwachsen kann.

Konjunktur, Absatz und Bilanz. Viele Jugendliche können mit diesen Begriffe nichts oder nur wenig anfangen. Im Rahmen des Medienprojektes „ZeitungsZeit“ veröffentlichen wir ein Glossar zum Wirtschaftswissen. Heute geht es um das Stichwort Umweltschutz:

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Wälder sind vielfältig: Etliche Pilze, Pflanzen, Bäume, Vögel und andere Tiere gehen in dem Ökosystem eine starke Partnerschaft ein. Da Wälder aber langsam wachsen, können sie sterben, wenn man ihre Fläche maßlos ausbeutet - also zu schnell zu viel Holz gefällt wird. Wird Wald jedoch nachhaltig genutzt, bleiben Natur und Wirtschaftskraft intakt. Nachhaltig heißt: Es wird nur so viel Holz entnommen, wie nachwachsen kann. Der Wald erhält damit Zeit, sich selbst zu erneuern. Dieses Prinzip gilt als wegweisend, um einerseits dem Bedarf der Menschen heute zu entsprechen und ohne andererseits die Chancen künftiger Generationen zu gefährden.

Nachhaltige Entwicklung kann verschiedene Pfade wählen: erstens lassen sich Produkte wirksamer gestalten. So brauchen Elektroautos weniger Energie als normale Pkw und schonen die Umwelt, da sie kaum schädliche Abgase verursachen. Ob bei Reisen, der Ernährung, im Haushalt oder bei der Arbeit - viele Waren benötigen heute weit weniger Energie und Rohstoffe wie Blei oder Eisen als früher.

Es ist auch nachhaltig, wenn sich völlig neue, zukunftsfähige Produkte durchsetzen. Zum Beispiel alternative Energie: Da die klassischen Energieträger Öl und Gas knapper werden und die Verbrennung von Kohle die Umwelt mit Kohlendioxid - kurz CO² - stark belastet, müssen wir Strom für Lampen und Maschinen künftig anders gewinnen lernen. Sonne, Wind und die unter uns ruhende Erdwärme sind nutzbar und entlasten die Natur.

Nun gilt es, diese neuen Energiequellen zu erkunden und sie am Markt zu etablieren, um Öl-Heizungen zu ersetzen. Tatsächlich setzen sich alternative Energien zunehmend durch. In Deutschland haben erneuerbare Energie in den vergangenen Jahren über 340.000 neue Jobs geschaffen. Nachhaltig wirtschaften schont also nicht nur die Natur und erhält sie für unsere Kinder, sondern schafft auch heute sowie morgen Arbeit und damit Chancen.

» Das Glossar wird fortgesetzt. Alle Folgen gibt es auf den Klasse-Seiten im Internet.


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