Mehr Platz für Krisenarbeit
Mi., 21.12.2011
Brückenteam und Familienhaus danken WN-Lesern / Starthilfe für ersehnten Neubau
In drangvoller Enge müssen die Mitarbeiter des Brückenteams bislang im kleinen Raum des Familienhauses arbeiten. Mirjam Barbotin, Soetkin Stiegemeier-Oehlen, Dr. Margit Baumann-Köhler und Monika Schlattmann (v.l.) sind unendlich dankbar über die Spenden der WN-Leser, die ein Gebäude für das Brückenteam ermöglichen.
Münster -
Was die WN-Leser bislang für die Erweiterung des Familienhauses gespendet haben, „ist mehr als wir zu hoffen gewagt haben“, gesteht Dr. Margit Baumann-Köhler. „Wir sind überglücklich und werden nun im kommenden Jahr das Gebäude für das Brückenteam auf dem Familienhaus-Gelände in Angriff nehmen können. Aus dem Traum und dem lang Ersehnten kann nun Realität werden.“
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Das geplante eingeschossige Gebäude soll die Basis dafür schaffen, dass noch mehr Familien mit ihren schwerstkranken Kindern in der letzten Lebensphase in häuslicher Umgebung optimal betreut werden können. Baumann-Köhler: „Derzeit sind es 14 Familien, die das Brückenteam des Uniklinikums auf diesem schwierigen Weg begleitet.“ Gerade über die Festtage sei die Sicherheit einer 24-Stunden-Rufbereitschaft und eines engmaschigen Hilfsnetzes von unschätzbarem Wert.
Insgesamt rund 500 000 Euro werden u.a. für den Bau von Räumen für die ärztliche Leitung, für die Untersuchung von Patienten aus anderen Krankenhäusern und für die psychosoziale Beratungsarbeit mit den Familien benötigt. „Wir hoffen, dass wir im Frühjahr die ersten 100 000 Euro zusammenhaben“, so Monika Schlattmann, Vorsitzende des gemeinnützigen Trägervereins des Familienhauses. Die große Spendenbereitschaft der WN-Leser, die den Grundstock für das ersehnte Bauprojekt geliefert haben, „ist einfach wunderbar und rührt mich sehr an“.
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