Spenden für Kinderneurologiehilfe
Kindern eine Perspektive geben

Münster -

Dankbar und gerührt zeigen sich die Verantwortlichen der Kinderneurologiehilfe angesichts der Zwischenbilanz der WN-Weihnachtsspendenaktion.

Dienstag, 26.12.2017, 12:12 Uhr

Nach schweren Unfällen zurück ins Leben – dabei unterstützt die Kinderneurologiehilfe.
Nach schweren Unfällen zurück ins Leben – dabei unterstützt die Kinderneurologiehilfe. Foto: privat

Wahre Weihnachtsfreude! Gertrud Wietholt und ihr Team sind in „bester, dankbarer und auch gerührter Stimmung“, beschreibt die Vorsitzende der Kinderneurologiehilfe Münster die Mischung der Gefühle. In den vergangenen Wochen habe die Arbeit durch das tolle Echo der Leser einen ganz besonderen Anschub erfahren: Die großzügige und unermüdliche Spendenbereitschaft sei schlicht überwältigend. „Wir sind wirklich sehr bewegt“, bedankt sich Gertrud Wietholt im Namen ihrer Mitarbeiterinnen, aber besonders auch im Namen all der Kinder, Jugendlichen und Familien, denen das Augenmerk und die tatkräftige Unterstützung der Beratungsstelle gilt.

Und das sind viele. Denn Unfälle mit einem Schädel-Hirn-Trauma passieren täglich – im Verkehr, in der Freizeit, beim Spielen und beim Sport. Nicht immer sind die Langzeitfolgen auf den ersten Blick erkennbar – nach Operationen und Reha-Maßnahmen scheinen die kleinen Patienten zunächst wieder fit zu sein. Welche Auswirkungen Hirnverletzungen oft später noch haben, wie schwer sie den Alltag und das Leben einer ganzen Familie belasten können, das ahnen viele nicht.

Die Kinderneurologiehilfe ist Ansprechpartnerin und stellt die Weichen, wenn es in der Schule nicht mehr klappt, wenn das soziale Miteinander aus den Fugen gerät, wenn Eltern feststellen: „Unser Kind ist ja gar nicht mehr so wie früher.“

Das Team freut zudem, dass durch die Spendenaktion ein großer Schritt „nach draußen“ gelungen ist. „Uns ist wichtig, unsere Arbeit vorzustellen, einen Einblick zu geben, was wir tun. Und warum wir überhaupt auf Spenden angewiesen sind“, erläutert Gertrud Wietholt.

WN-Spendenaktion 2017: Alle Projekte

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  • Alle Projekte der WN-Spendenaktion

    Unseren Mitmenschen helfen - besonders jenen, die in einer akuten Notsituation sind: Das ist der Leitgedanke der WN-Spendenaktion.

    Wir stellen Ihnen alle vier Projekte aus Münster vor. 

    Foto: WN
  • Projekt 1: Kinderdialyse

    Der Förderverein "Hilfe für das nierenkranke Kind" kämpft gegen die gesellschaftliche Isolation von Kindern mit chronischen Nierenerkrankungen.

    „Wir versuchen, Alltagsprobleme zu lösen und den chronisch kranken Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu geben“, erklärt die Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Monika Bulla .

    Foto: pd
  • Projekt 1: Kinderdialyse

    Dreimal in der Woche muss Berivan Yüksel zur Dialyse in das Nierenzentrum für Kinder und Jugendliche an der Waldeyerstraße. Die Zwölfjährige ist eines von vielen schwer nierenkranken Kindern, die hier behandelt werden.

    Alle Infos zum Projekt finden Sie hier .

    Foto: Förderverein Hilfe für das nierenkranke Kind
  • Projekt 2: Kinderneurologie

    Die Kinderneurologiehilfe Münster betreut Familien mit einem Kind nach einem Schädel-Hirn-Trauma.

    Sie begleiten Familien durch die schwere Zeit nach der Klinik und helfen, den Alltag zu bewältigen.

    Foto: Oliver Werner
  • Projekt 2: Kinderneurologie

    „Ohne Spenden können wir die qualitativ hochwertige Betreuung nicht bieten“, macht die Vorsitzende deutlich. Denn: „Unser Angebot ist kostenlos: Jeder, der Hilfe benötigt, bekommt sie.“

    Alle Infos zum Projekt finden Sie hier .

    Foto: Oliver Werner
  • Projekt 3: Entwicklungshilfe

    Seit 16 Jahren baut der Ökumenische Eine-Welt-Kreis (ÖWK) St. Nikolaus Wolbeck Schulen für das Dach der Welt. Im Himalaya leistet er mit seinem nepalesischen Partnerverein Krisenhilfe.

    Foto: ÖWK Wolbeck
  • Projekt 3: Entwicklungshilfe

    „Denn wie wichtig Bildung für ihre Kinder ist, hat auch die Landbevölkerung längst erkannt“, weiß Christoph Roer vom ÖWK aus Gesprächen vor Ort.

    Alle Infos zum Projekt finden Sie hier .

    Foto: ÖWK Wolbeck
  • Projekt 4: Wohnhilfen

    1991 hat Bernd Mülbrecht (Bild) den "Förderverein für Wohnhilfen" gegründet und damit schon über 80 Menschen eine dauerhafte Bleibe verschafft.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Projekt 4: Wohnhilfen

    Heinrich Wiesmüller (Bild) wohnt in der umgebauten Dreifaltigkeitskirche. Dort wohnen ehemalige Wohnungslose, die älter sind als 60 Jahre.

    Auch auf dem ehemaligen TÜV-Gelände entstehen zur Zeit neue Wohnungen. Zur Mö­b­lie­rung benötigt der Verein Spenden.

    Alle Infos zum Projekt finden Sie hier .

    Foto: Anna Spliethoff
  • Spendenaufruf

    "Wir alle können etwas tun für eine bessere Welt! In diesem Sinn bitten wir um Ihre Unterstützung. Helfen Sie! Mit Herz!"

    Ihre

    Dr. Benedikt Hüffer 

    Dr. Eduard Hüffer

    Verleger der Westfälischen Nachrichten

    Foto: WN
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