„Hope & Future“ hilft in Südafrika

Mo., 31.10.2011

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Vergessen im Blechdorf

Die Gesundheitsarbeiterinnen sorgen für ein Stück Normalität. (Foto: Hope & Future)
Von Lukas Speckmann

Münster - Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika ist längst Geschichte, doch ihre Nachwirkungen sind immer noch spürbar. Zum Beispiel diese: In Kapstadt wurden vor der WM einige Elendsviertel plattgemacht, weil sie von den internationalen Gästen auf dem Weg vom Flughafen zum Stadion hätten bemerkt werden können . . .

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Die Vertriebenen landeten unter anderem in der rund 600000 Einwohner zählenden Township Delft auf der anderen Seite des Flughafens. Eigens für sie wurde die Siedlung „Blikkiesdorp“ (Blechdorf) gegründet, quasi ein Stadtteil von Delft. Über 20000 Menschen leben hier unter ärmlichsten Bedingungen, mit einer Arbeitslosenquote von 80 Prozent, mit Alkohol und Kriminalität. Und mit Aids, der Geißel Afrikas. 25 bis 30 Prozent der Menschen sollen betroffen sein.

„Hope & Future“ hält dagegen. Seit rund zehn Jahren unterstützt der Hiltruper Verein Gesundheitsarbeiter, die in diesem Teil von Delft aidskranke Kinder und ihre Familien betreuen.


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