Fr., 19.05.2017

Netflix, Sky, Amazon Prime "I have a Stream": Diese aktuellen Serien-Staffeln sollte man sehen

 

 Matthias Schweighöfer in der Amazon-Prime-Serie "You Are Wanted". Foto: Stephan Rabold/Amazon.com

Münster - 

Serien wuchern bei den Streaming-Diensten. Und längst gibt es eine Parallel-Welt neben dem linearen Fernsehprogramm. Sogenannte VoD-Dienste (Video on Demand) wie Amazon, Netflix und Maxdome punkten immer mehr.

Von Carsten Vogel

Netflix hat sich knapp drei Jahre nach seinem Start in Deutschland auf Platz zwei hinter Marktführer Amazon etabliert. Wie die „Wirtschaftswoche“ unlängst berichtete, kommt Netflix in Deutschland mit rund fünf Millionen Kunden auf einen Marktanteil von 20 Prozent.

Amazon liegt bei 47 Prozent, wie das Magazin unter Berufung auf eine Erhebung des Forschungsunternehmens Goldmedia berichtete. Die beiden deutschen Anbieter Sky Go und Maxdome belegen Platz drei und vier.

Brutale Brit-Serie

Nicht nur US-Mimen wie Kevin Bacon äußern sich deshalb euphorisch über die Mehrteiler. Auch immer mehr deutsche Schauspieler drehen Serien.

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Franka Potente spielt in der britischen Drama-Serie „Taboo“ eine Nebenrolle. Die Amazon-Serie spielt zur Zeit des britisch-amerikanischen Krieges in London. James Delaney (Tom Hardy) kehrt nach zwölf Jahren zurück in seine Heimat, um das Erbe seines Vaters anzutreten: Es umfasst ein Stück Land im Nordwesten Amerikas, das sowohl für Engländer und Amerikaner von strategischer Bedeutung ist.

Es geht um Sklaven, Diamanten und den Tee-Handel mit China. Und um Streitigkeiten der Britischen Ostindien-Kompanie – repräsentiert durch Sir Stuart Strange (Jonathan Pryce) – mit dem Regenten und späteren König George IV. Acht blutige Folgen, die „Alien“-Regisseur Ridley Scott produziert hat.

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Matrix-Macher

Mitte März feierte Matthias Schweighöfers Serie „You Are Wanted“ das stärkste Startwochenende einer Serie in der Geschichte von Amazon Prime Video in Deutschland. Eine zweite Staffel ist geplant. Schauspieler Max Riemelt hat eine Hauptrolle in der Netflix-Serie „Sense8“. Seit dem 5. Mai geht die Science-Fiction-Reihe in die zweite Runde.

Riemelt spielt eine von acht Personen, die in unterschiedlichen Städten in aller Welt leben, aber mental miteinander verbunden sind. Sie können sich sehen, fühlen, hören und miteinander sprechen, so als ob sie sich am selben Ort befänden. Hinter der Serie stecken die Wachowski-Geschwister, die bereits durch die Matrix-Trilogie bekannt wurden. Der deutsche Regisseur Tom Tykwer hat zwei Folgen der ersten Staffel gedreht.

Serien bieten gegenüber Kino-Filmen den Vorteil, dass sie sich Zeit lassen können, Charaktere zu entwickeln. Die vieldiskutierte Drama-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ wäre für die große Leinwand allerdings auch kaum adäquat adaptierbar gewesen. Das Drama, das im Original „13 Reasons Why“ heißt, hatte Kritik hervorgerufen, weil es den Suizid einer Jugendlichen detailliert zeigt. Die neuseeländische Medienaufsichtsbehörde hatte angeordnet, dass Teenager unter 18 Jahren die Serie nur im Beisein der Eltern oder anderer Erwachsener anschauen dürfen.

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Gleiches gilt für Neil Gaimanns epische Götter-Erzählung „American Gods“. Die Anfang Mai auf Amazon Prime gestartete Serie gehört wohl zum Brutalsten, was die Serienwelt bislang geboten hat. Ein Gemetzel, das selbst Fans von „Game of Thrones“ (mit „Tatort“-Akteurin Sibel Kekilli in einer Nebenrolle) berühren dürfte.

Die siebte Staffel der erfolgreichen Fantasy-Serie startet am 17. Juli beim Bezahlsender Sky. Ebenso in den Startlöchern stehen die jeweils fünfte Fortsetzung der Polit-Serie „House of Cards“ um das US-Präsidenten-Paar Claire und Francis Underwood (verkörpert von Robin Wright und Kevin Spacey) und der Frauen-Gefängnis-Reihe „Orange is the New Black“ (Netflix). Sie starten Ende Mai beziehungsweise Anfang Juni.

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