Fr., 18.08.2017

Kino-Kritik „Gelobt sei der kleine Betrüger“

Zwei Kumpels im Knast: Ahmad Thaher und Maher Khammash

Mit deutschen Geldern finanzierte Globalisierungskomödie aus Jordanien, die als arabischer Sommerfilm so unverbindlich daherkommt wie lauwarmer Tee in Grönland.  mehr...

Fr., 18.08.2017

Kino-Kritik „Tigermilch“: Wilde Mädchen

Jameelah (Emily Kusche) hilft Nini (Flora Thiemann).

Nini (Flora Thiemann, „Sputnik“) ist Deutsche und schlecht in der Schule, ihre beste Freundin Jameelah (Emily Kusche, „Das kleine Gespenst“) eine Einserkandidatin aus dem Irak, die mit ihrer alleinerziehenden Mutter in steter Angst vor Abschiebung lebt.  mehr...


Fr., 18.08.2017

Peinlichkeiten am Katzentisch „Table 19 – Liebe ist fehl am Platz“: Lahm

Die Launigen vom Katzentisch: Craig Robinson und Anna Kendrick.

Seit „27 Dresses“ (mit Katherine Heigl) hat es keine wirklich überzeugende Hochzeitskomödie mehr gegeben, da mögen „Monsieur Claude“ und „Die Trauzeugen“ noch so eindringlich Einspruch erheben. Auch „Table 19“ ist ein Fehlschlag, obwohl die Perspektive herzig ist. Von Hans Gerhold mehr...


Fr., 18.08.2017

Plötzlich voller Haare „Bigfoot Junior“: Trickfilm ohne neue Ideen

Der kleine Adam trifft im Wald auf Bigfoot.

Adam ist ein Teenager wie jeder andere, linkisch und unsicher. Neuerdings wächst sein Haupthaar verdächtig rasant nach. Als er Aufzeichnungen findet, die von seinem Vater stammen, macht er sich auf, in den Wäldern nach eben jenem Erzeuger zu suchen.  Von Gian-Philip Andreas mehr...


Fr., 18.08.2017

Liebe in Zeiten des Völkermords „The Promise“: Romanze vor der Kulisse des Genozids an den Armeniern

Ana (Charlotte Le Bon) ist mit Chris (Christian Bale) liiert, macht aber einem armenischen Studenten schöne Augen.

Das Interessanteste sind die Produktionsbedingungen: Das Budget von 90 Millionen Dollar wurde vom amerikanischen Investor Kirk Kerkorian gespendet, was das Werk zum teuren Independent-Film macht. Wichtigste Aufgabe des Films sei es gewesen, sagen die Produzenten, Öffentlichkeit herzustellen für den Genozid, den das Osmanische Reich während des Ersten Weltkriegs an seiner armenischen Bevölkerung verübte. Von Gian-Philip Andreas mehr...


Fr., 18.08.2017

Kopfgeldjäger im Geisterschloss „Bullyparade – Der Film“: Michael Bully Herbig verwurstet und verwüstet sein Comedy-Universum

Sie wollen „zurück in die Zone“: Die Brüder Jörg (Christian Tramitz, l.) und Jens Kasirske (Rick Kavanian) reisen 1989 wieder in die DDR, damit David Hasselhoff nicht die Mauer wegsingt.

Seine frohgemute Ankündigung, mit „Bullyparade – Der Film“ wolle er noch einmal „so richtig großen Quatsch“ ins Kino bringen, hat Michael „Bully“ Herbig in der Tat gehalten. Von Hans Gerhold mehr...


Fr., 11.08.2017

Kino-Kritik „Helle Nächte“: Karges Roadmovie

Vater und Sohn: Georg Friedrich (l.), Tristan Göbel

Die Filme von Thomas Arslan („Gold“, „Im Schatten“) sind minimalistisch, karg und immer auf den Punkt hin inszeniert, typische Beispiele eines filmischen Ansatzes, der unter dem Label „Berliner Schule“ gefeiert wird – oder gefürchtet, je nach Vorliebe. „Helle Nächte“ ist sogar noch minimalistischer geraten als Arslans bisherige Filme. mehr...


Fr., 11.08.2017

Kino-Kritik „Heartbeats“: Klischees bedient

Kelli (Krystal Ellsworth) liebt Tänzer Aseem (Ami-tash Pradhan).

Tänzerin Kelli (Krystal Ellsworth) hat gerade einen Tanzwettbewerb gewonnen und strebt nach mehr, als sie in der interkontinentalen Romanze„Heartbeats“ durch den Tod des kleinen Bruders ihren Lebensmut verliert.  mehr...


Fr., 11.08.2017

Kino-Kritik „Kedi“: Miezen in Istanbul

Kino-Kritik : „Kedi“: Miezen in Istanbul

Vor zwölf Jahren legte Fatih Akin mit „Crossing the Bridge“ ein launiges Porträt der Musikszene von Istanbul vor.  mehr...


Fr., 11.08.2017

Kino-Kritik „Berlin Falling“: Packender Thrill

Frank (Ken Duken, r.) und Anhalter Andreas (Tom Wlashiha)

Auf der Fahrt nach Berlin nimmt der ehemalige Elitesoldat Frank (Ken Duken) an einer Tankstelle Anhalter Andreas (Tom Wlashiha) mit. Der entpuppt sich als IS-Terrorist, der im Hauptbahnhof der Metropole eine Bombe zünden will.  mehr...


Fr., 11.08.2017

Das Lob des Winzers „Der Wein und der Wind“: Langsames Edeldrama

Die drei Geschwister bei der Weinprobe

Der Tod des Vaters führt in „Der Wein und der Wind“ drei Geschwister in die Krise, weil sie ein Weingut erben, das mit Erbschaftssteuern in Millionenhöhe belastet ist. Jean (Pio Marma), der ältere Bruder, kehrt nach zehn Jahren aus Australien zurück, wo er selbst ein Weingut führt, und plädiert für den Verkauf. Von Hans Gerhold mehr...


Fr., 11.08.2017

Ende der britischen Kolonie „Der Stern von Indien“: Aufspaltung des Subkontinents

Lord Mountbatten (Hugh Bonneville) und seine Gattin (Gillian Anderson) empfangen zur Teatime.

Lord Mountbatten sollte kommen, um das Ende der britischen Kolonialherrschaft über den indischen Subkontinent zu organisieren – doch als er ging, war dieser gespalten ins hinduistische Indien und ins muslimische Pakistan. Siebzig Jahre ist das jetzt her. Etwa elf Millionen Menschen mussten damals nach (oder aus) Pakistan flüchten, eine Million ließ dabei ihr Leben. Von Gian-Philip Andreas mehr...


Fr., 11.08.2017

Traumkarriere und Traumata „Dalida“: Filmische Biografie der Sängerin im Zeitraffer-Tempo

Dalida (Sveva Alviti) und ihr Manager-Bruder Orlando (Riccardo Scamarcio) handeln Verträge aus.

Drei ihrer Liebhaber brachten sich um, sie selbst rauschte derweil durch eine Karriere, die sie mit 54 Jahren und einem so kurzen wie berühmten Abschiedssatz („Ich bin müde vom Leben“) selbst beendete.  Von Hans Gerhold mehr...


Fr., 11.08.2017

Revolvermann im Kurzeinsatz „Der dunkle Turm“: Stephen Kings Fantasy-Saga, filmisch kleingehalten

Der Revolvermann (Idris Elba) nimmt Jake (Tom Taylor) unter seine Fittiche.

Stephen-King-Verfilmungen gibt es viele, die meisten sind nicht gut. Auf jedes Meisterwerk wie „Shining“ kommen fünf Gurken. Die Vorlage von „Der dunkle Turm“ ist für den Meister des Makabren allerdings sehr ungewöhnlich – insofern durfte man auch eine ungewöhnliche Verfilmung erwarten.  Von Gian-Philip Andreas mehr...


Fr., 04.08.2017

Kino-Kritik „Der Ornithologe“: Mythisch

Fernando (Paul Hamy) forscht.

Aus Portugal stammt dieser Abenteuerfilm von Joao Pedro Rodrigues, der nach eigenem Drehbuch eine Variation der Legende vom Heiligen Antonius erzählt.  mehr...


Fr., 04.08.2017

Die Welt ist flach „Das Gesetz der Familie“: Vater und Sohn

Sohn Chad (Michael Fassbender,l.) findet wenig Verständnis bei seinem Vater Colby (Brendan Gleeson).

Die Welt ist flach. Davon ist Colby (Brendan Gleeson), Oberhaupt der Outlaws des Cutler-Clans, der sich mit Wohnwagen in der Landschaft von Gloucestershire niedergelassen hat, überzeugt. Von Hans Gerhold mehr...


Fr., 04.08.2017

Zwei Wochen mit Giacometti „Final Portrait“: Stark gespieltes Künstler-Kammerspiel

Künstler und Frauenfreund: Giacometti (Geoffrey Rush) mit seiner Ehefrau Annette (Sylvie Testud) im Atelier.

Im Jahr 1964 ist Alberto Giacometti ein reicher Mann. Doch sein Pariser Atelier ist so staubig zugerümpelt, dass es jedem Hungerkünstlerklischee entspricht.  Von Gian-Philip Andreas mehr...


Fr., 04.08.2017

Kino-Kritik „Die göttliche Ordnung“: Kuriosum

Schweizerinnen demonstrieren.

Sieht man die stoische und zahme Komödie, glaubt man kaum, dass dies Stück erbaulicher Landeshistorie der erfolgreichste Schweizer Film 2017 ist. Ist er aber. Der Grund liegt im Thema Frauenwahlrecht und politische Gleichberechtigung.  mehr...


Fr., 04.08.2017

Gähnendes Smiley „Emoji“ – der Film“: Hektik und flaue Gags

Diese beiden Emojis verstehen sich.

Präzises Formulieren, erfindungsreicher Ausdruck, Rechtschreibung? Von gestern! Heute gibt‘s Emojis, lachende, weinende, zwinkernde, zornige gelbe Gesichtspiktogramme, mit denen vom Schulkind bis zum Präsidenten jeder seine Befindlichkeiten in die Welt versenden kann. Von Gian-Philip Andreas mehr...


Fr., 04.08.2017

Ins Herz der Finsternis „Planet der Affen – Survival:“ Düsteres Finale der Primaten-Saga mit zivilisationskritischen Akzenten

Ich schau Dir in die Augen, Kleines! Affe Caesar (Sandy Serkis) nimmt sich des Menschenkinds und Waisenmädchens Nova (Amiah Miller) an.

Die Filme um den Planeten der Affen, der nichts als die gute alte Erde in der Zukunft ist, haben seit dem ersten Science-Fiction-Abenteuer von 1967, als Charlton Heston sein berühmtes „Nimm Deine dreckigen Hände von mir, Du Affe“ wetterte, stets zivilisatorische und militärische Auswüchse thematisiert.  Von Hans Gerhold mehr...


Fr., 04.08.2017

Kino-Kritik „Alibi.com“: Schlaffer Franzose

Alibi gefällig? Mehdi (Tarek Boudali), Augustin (Julien Arruti) und Grégory (Philippe Lacheau, v. l.) helfen Männern gern weiter.

Im nie versiegenden Strom an französischen Belangloskomödien, die es aus unerfindlichen Gründen in die deutschen Kinos schaffen, ist „Alibi.com“ ein besonders mittelmäßiger Fall:  mehr...


Fr., 28.07.2017

Kino-Kritik „Pottkinder“: Alltag im Revier

Kabarettist Wilfried Schmick­ler ist mit von der Partie im Revier.

Nach Adolf Winkelmanns „Junges Licht“ und „Radio Heimat“ ist „Pottkinder – ein Heimatfilm“ der dritte Film in letzter Zeit, der dem Ruhrpott seinen Tribut zollt. mehr...


Fr., 28.07.2017

Kino-Kritik „Meine glückliche Familie“: Ironisch

Manana (Ia Shugliashvili, r.) will ausziehen.

Nach „Die Maisinsel“, der inmitten fast unberührter Natur spielte, kommt mit „Meine glückliche Familie“ wieder ein Film aus Georgien, diesmal in der Hauptstadt Tiflis angesiedelt.  mehr...


Fr., 28.07.2017

Kino-Kritik „Wish upon“: Standard-Horror

Clare (Joey King) erlebt blanken Horror.

Aus der nicht enden wollenden Fabrikation generischer Horrorfilme kommt diese Woche „Wish Upon“ in die Kinos, ein mäßig gruseliges Fließbandprodukt, in der – auch nicht zum ersten Mal – eine verfluchte Spieluhr die Hauptrolle spielt.  mehr...


Fr., 28.07.2017

Londoner Dialogscharmützel „Die Party“: Satirische Boulevardkomödie

Gottfried (Bruno Ganz) hat Spaß auf der entgleisenden Party.

Janet (Kristin Scott Thomas) ist zur Gesundheitsministerin gewählt worden ­– im Schattenkabinett der britischen Opposition. Zur Feier des Karrieresprungs lädt sie enge Freunde in ihr schmuckes Stadthaus ein – zu einer Dinnerparty, die nie wirklich beginnt, weil die Verwerfungen nur so purzeln. Von Gian-Philip Andreas mehr...


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