Kino-Kritik
„S.U.M. 1“: Aus dem Bunker

Der deutsche Science-Fiction-Film „S.U.M.1“ von Christian Pasquariello hängt sich als düstere Dystopie weniger an die „Panem“- oder „Maze Runner“-Reihen an, sondern geht als kleine Variante von Invasionsfilmen durch. 

Freitag, 09.02.2018, 10:02 Uhr

Titelheld S.U.M.1 (Iwan Rheon) wagt sich aus dem Bunker ins Freie.
Titelheld S.U.M.1 (Iwan Rheon) wagt sich aus dem Bunker ins Freie. Foto: Universum

Im Jahr 2070 hat die Menschheit in riesigen unterirdischen Bunkeranlagen vor aggressiven Aliens Zuflucht gefunden, die „Nonesuch“ genannt werden. In dieser Lage wird der Rekrut S.U.M.1 („Someone“, gespielt von Iwan Rheon, dem Ramsay Bolton aus „Game of Thrones“) zur Erdoberfläche geschickt.

Doch er findet weder den Wachtposten, den er ablösen sollte, noch die Aliens. Seine Mission wird 100 Tage dauern und ihn hinter ein gefährliches Geheimnis bringen.

Wie „Moon“ größtenteils auf wenige Schauplätze begrenzt, geht „S.U.M.1“ mit seinem bescheidenem Anspruch zwar schnell die Puste aus, gibt es zu viele Wendungen. Aber das Dekor und Rheon, der aussieht wie ein kleiner Bruder von Rutger Hauer in „Blade Runner“, können sich sehen lassen. Für Genrefreunde.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5502022?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F197%2F201%2F1819671%2F
Verdächtiger soll Handy am Tatort verloren haben
Die Brandstelle im Westerkappelner Ortskern ist weiter gesperrt.
Nachrichten-Ticker