Kino-Kritik
„Rewind“: Deutscher Sci-Fi-Krimi

Wer Dominik Grafs Dokumentarfilme „Verfluchte Liebe deutscher Film“ und „Offene Wunde deutscher Film“ noch nicht gesehen hat: Hiermit sei eine dringliche Empfehlung ausgesprochen. Graf widmet sich darin dem deutschen Genrefilm, Action-, Horror-, Fantasy- und Science-Fiction-Filmen gerne auch billiger Art, die neben all den gravitätischen deutschen Problemfilmen aus dem Kanon gerutscht sind. 

Freitag, 18.05.2018, 14:05 Uhr

Kommissar Lenders (Alex Brendemühl) gerät an einen Chip, der Zeitreisen ermöglicht.
Kommissar Lenders (Alex Brendemühl) gerät an einen Chip, der Zeitreisen ermöglicht. Foto: RealFiction

Als Co-Regisseur wirkte bei diesen Dokus Johannes Sievert, der nun selbst einen Genre-Film vorlegt: „Rewind“ schließt einen klassischen TV-Krimiplot mit Sci-Fi-Elementen kurz, als der Kölner Kommissar Lenders (Alex Brendemühl, „Die Frau im Mond“) an einen Chip gerät, der mittels quantenphysikalischer Verfahren Zeitreisen ermöglicht – und die vermeintliche Chance zur Verhinderung von Verbrechen.

Was folgt, ist trotz guter Auftritte von „Blade Runner 2049“-Star Sylvia Hoeks eher wirr als wirklich spannend, aber immerhin ungewöhnlich. Und jedem deutschen Film, der die gängigen Bahnen verlässt, sollte man zumindest eine erste Chance geben – zunächst geht das nur an zwei Terminen am Freitag und Samstag.  

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