Kino-Kritik
„Hotel Transsilvanien 3“: Trick-Sequel

Mit den großen Pixar-Hits konnte diese Animationsfilmreihe nie mithalten, dennoch war sie für die Konkurrenz von Sony ein solider Erfolg: „Hotel Transsilvanien“ spielt gekonnt mit der Rekontextualisierung bekannter Monsterfiguren als Besitzer und Gäste eines gruseligen Hotels in den Karpaten. 

Freitag, 13.07.2018, 12:40 Uhr

Draculas Familie auf Urlaubsreise.
Draculas Familie auf Urlaubsreise. Foto: Sony

 Diesmal schickt Regisseur Genndy Tartakovsky Hotelbesitzer Dracula (deutsche Stimme: Rick Kavanian), seine Tochter Mavis, Frankenstein, Werwolf Wayne und die anderen Mitglieder der monströsen Sippschaft auf eine Urlaubskreuzfahrt. An Bord verknallt sich der verwitwete Blutsauger sogleich in die Kapitänin (deutsche Stimme: Anke Engelke), von der er nicht ahnt, dass sie die Urenkelin seines Erzfeindes Van Helsing ist.

Die Verwicklungen, die das nach sich zieht, sind indes kaum der Rede wert; überhaupt hat dieser dritte Teil nach flottem Beginn Mühe mit Tempo und Originalität. Der Film ist immer dann gut, wenn er einzelnen skurrilen Nebenfiguren beim Irresein zuschaut. Dem Hauptpersonal hingegen gewinnt er leider kaum neue Facetten ab. Für Fans okay (startet erst am Montag).

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