Strenge Sicherheitsmaßnahmen
Keine Angst vor Hooligans

Moskau -

Gastgeber Russland schützt die Fußball-Weltmeisterschaft nach eigenen Angaben mit Sicherheitsmaßnahmen von nie dagewesenem Ausmaß. „Die Maßnahmen sind wirklich beispiellos und seit Langem geplant“, sagte der Leiter der Sicherheitseinsätze beim russischen Inlandsgeheimdienst FSB, Alexej Lawrischtschew.

Donnerstag, 14.06.2018, 08:48 Uhr

Sicherheit steht im Fokus.
Sicherheit steht im Fokus. Foto: dpa

Derzeit gebe es „keine Bedrohung für die Teilnehmer“ der Fußball-WM, versicherte Lawrischtschew. Allerdings sei während der jahrelangen Vorbereitungen „ein klarer Sicherheitsplan“ erarbeitet worden – „und wir sind bereit, gegen alle Bedrohungen zu kämpfen, egal welchen Ursprungs sie sind“, fügte der Sicherheitsbeauftragte hinzu.

Anton Gussew, der im russischen Innenministerium für den Bereich Sport zuständig ist, hob hervor, dass „alle Sicherheitskräfte“ an der Absicherung der WM beteiligt seien, „sowohl in der Polizei wie im Kata­ strophenschutzministerium“. Insgesamt 15 Ministerien und Behörden seien involviert. Wie viele Beamte während des Sportereignisses im Einsatz sind, wollte Gussew nicht mitteilen.

Mehr als Ausschreitungen von Hooligans befürchten die russischen Behörden Anschläge. Seit Russlands militärischem Eingreifen in den syrischen Bürgerkrieg wurde das Land mehrmals vom IS und dem syrischen Zweig des Terrornetzwerks Al-Kaida ins Visier genommen.

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