WM-Eröffnungsspiel - Gruppe A
Russland bejubelt fulminanten Start: 5:0-Auftaktsieg gegen Saudi-Arabien

Moskau -

Traumstart für Russland in das WM-Turnier im eigenen Land. Schon vor der Pause war der 5:0 (2:0)-Sieg der „Sbornaja“ fast schon in Stein gemeißelt. Das Team des früheren Bundesliga-Torwarts Stanislaw Tschertschessow hat damit in der Gruppe A den Grundstein zum Weiterkommen gelegt. Die Treffer markierten Juri Gasinski (12.), Denis Tscheryschew (43./88.), Artjom Dsjuba (71.) und Alexander Golowin (90.)

Donnerstag, 14.06.2018, 20:36 Uhr

Artjom Dsjuba (r.) aus Russland jubelt über den Treffer zum 3:0 mit Denis Tscheryschew (l.).
Artjom Dsjuba (r.) aus Russland jubelt über den Treffer zum 3:0 mit Denis Tscheryschew (l.). Foto: dpa

Tschertschessow entfachte im enthemmten Luschniki-Olympiastadion grenzenlose Begeisterung. Dass hatte niemand der zuletzt chronisch enttäuschenden Nationalelf Russlands zugetraut. Abgestürzt auf Rang 70 der Weltrangliste nahmen die Hausherren den dreifachen Asienmeister auseinander wie eine Schüler-Elf.

Die vielleicht im Ansatz bessere Spielanlage der Elf von Juan-Antonio Pizzi beantworteten die Hausherren mit Kraft, Tempo und am Ende mit Spielwitz. So einfach war das. Rund um den Spanier machten nach der Partie Spekulationen die Runde, dass er noch vor dem zweiten Spiel abgelöst wird. Pizzi lachte kurz und sagte dann: „Es gibt Dinge, die ich nicht beeinflussen kann.“

Bereits nach zwölf Minuten hob das neue Dach im Luschniki-Stadion fast ab. Eine Flanke von Roman Sobnin verwertete Gasinski. Einzig Mohammed Al-Sahlwai, mit 16 Treffern in der WM-Qualifikation weltweit der erfolgreichste Torschütze, hätte nach eine halben Stunde den Ausgleich erzielen können. Das war es, nach dem Wechsel blieb Saudi-Arabien alle Antworten schuldig.

Die Mannschaft, die bei der 1:2-Niederlage im Test gegen Weltmeister Deutschland noch überzeugt hatte, fand kein einziges Mittel. Russlands Coach wollte das Ergebnis nicht zu hoch bewerten: „Am besten wäre für uns, wenn wir das 5:0 sofort vergessen und uns auf Ägypten konzentrieren.“

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