Wirtschaft

Fr., 03.02.2012

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.

Artikelbewertung

Beschädigtes Geld umtauschen: An Hausbank wenden

Wirtschaft : Beschädigtes Geld umtauschen: An Hausbank wenden

Milliarden D-Mark schlummern noch in Deutschland. Tauchen sie wieder auf, sind sie oft kaputt, aber nicht verloren. Denn beschädigtes Bargeld wird getauscht. (Foto: Fredrik von Erichsen) Foto: dpa

Mainz/Frankfurt (dpa/tmn) - Wer einen zerrissenen oder verschimmelten Geldschein findet, kann ihn umtauschen. Dafür können sich Verbraucher an ihre Hausbank wenden. Doch verpflichtet ist das Institut nicht.

Von dpa

Verbraucher können beschädigtes Bargeld bei ihrer Hausbank umtauschen. Diese leite zerrissene Scheine oder verbogene Münzen an die Deutsche Bundesbank weiter, erklärt Rainer Elm, Leiter des Analysezentrums der Bundesbank. Verpflichtet seien die Institute dazu aber nicht.

Google-Anzeigen

Alternativ könnten Verbraucher ihr Geld auch direkt bei einer Filiale der Bundesbank abgeben oder einschicken. Für den Postweg rät Elm allerdings zur Vorsicht. Das Geld solle nur mit ausreichender Versicherung verschickt werden, da die Bundesbank keine Haftung für Verluste beim Transport übernimmt. Frühestens nach drei Wochen wird der Betrag auf das Konto des Betroffenen überwiesen.

Der Umtausch ist kostenlos. Ausnahme: Die Banknoten wurden durch die Fehlauslösung von Raubstoppvorrichtungen beschädigt - das ist beispielsweise Farbe aus einem Geldautomaten, der die Scheine bei einem Diebstahl unbrauchbar machen soll. In diesem Fall erhebt die Bundesbank Gebühren.


Wie bewerten Sie diesen Artikel?

Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Nur eine Abstimmung möglich!

Ihre Bewertung wurde geändert.

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 0/5

1 Stern = überhaupt nicht gut; 5 Sterne = hervorragend

Artikel



 

WN-Markt Anzeigen

Schnäppchen, Reisen und Bekanntschaften in Ihrer Nähe

WN-Aktionen

Immer mehr drin
Exklusive Angebote für WN-Kunden - wie funktioniert das? mehr...
Anzeige