Di., 08.04.2014

Themenschwerpunkt Mitarbeiter-Motivation „Great Place to Work“ verleiht Preise an Top-Arbeitgeber im Münsterland

Die Sieger des Wettbewerbs „Beste Arbeitgeber im Münsterland 2014“

Die Sieger des Wettbewerbs „Beste Arbeitgeber im Münsterland 2014“ Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Mittlerweile dürfte der Leitsatz jede Vorstandsebene erreicht haben: Ohne motivierte Mitarbeiter geht es nicht. Und trotzdem: Während die Motivation bei vielen Arbeitnehmern wächst, sinkt sie bei einigen so stark, dass sie innerlich bereits gekündigt haben – wie die in der vergangenen Woche veröffentlichte Gallup-Studie bereits aufzeigte.

Von Julia Kwiatkowski

Neben den sogenannten „hard facts“, den Zahlen, Daten und Fakten, befassen sich Unternehmer deshalb auch immer häufiger mit den „soft facts“, den nicht sofort klar erkennbaren Daten, die aber aufzeigen, wie zufrieden Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber sind. Kurzum: ohne „soft facts“ keine „hard facts“.

„Das gehört auch zu unserer Unternehmenskultur“, informierte Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Henning Müller-Tengelmann am Montag zur Eröffnung der Fachkonferenz „Unternehmenskultur und Arbeitgeberattraktivität“ in Münster . Die Konferenz fand aus Anlass der Preisverleihung „Beste Arbeitgeber im Münsterland “ statt.

Zuvor waren Unternehmer und Mitarbeiter zu einem „World Café“ eingeladen – einer Kommunikationsmethode, die an Speed-Dating erinnert und einen regen Erfahrungsaustausch zum Thema der Konferenz ermöglichen soll. „Die letzte Minute beginnt“ – wiederholte Uwe Rotermund , Geschäftsführer von Noventum Consulting,mehrfach als Leiter des „World Cafés“.

Schnell verfassten die Moderatoren der jeweiligen Sitzgruppen noch das eine oder andere gesagte Wort, dann wechselten auch schon ihre Sitznachbarn. Die Notizen fanden sich nicht auf separaten Blättern wieder, sondern wurden direkt auf die Tischdecken geschrieben.

Für Michael Willamowski von der Stadt Münster ein „spannender Prozess“. Am meisten interessiert habe ihn die Anregung, Mitarbeiter direkter zu belohnen: „Dass man nicht nur die Jahresleistung honoriert, sondern direkt nach einem erfolgreichen Projekt.“ Die Stadt Münster selbst hat sich bei dem Wettbewerb „Beste Arbeitgeber im Münsterland“ des „Great-Place-to- Work“-Instituts noch nicht beworben. „Ich schließe eine Bewerbung in naher Zukunft aber nicht aus“, verriet er auf Anfrage.

„Die Kommunikation muss funktionieren“, stellte Katharina Klein fest. Mitarbeiter sollten bereits während und nicht erst nach Prozessen informiert werden – so würde man auch dem Flurfunk und entstandenen Gerüchten zuvorkommen. „Die Transparenz ist entscheidend“, schlussfolgerte die Mitarbeiterin des „Great-Place-to-Work“-Institutes am Ende der Konferenz.

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