Schützenfeste im Kreis Borken
Segeln, Rad fahren und laufen

Montag, 18.06.2007, 20:06 Uhr

Gronau . Es begann am frühen Donnerstagmorgen um 7 Uhr mit einem „Le Mans“-Start in Stavoren und einem 1,5-Kilometer-Lauf der Crew zum Schiff. Es folgten sieben Segeletappen durch das Wattenmeer und zu den Inseln Vlieland, Texel und Terschelling, dazwischen galt es zwei Radetappen von je 60 Kilometern zu absolvieren und auch noch Strecken von 22 Kilometern und 11,6 Kilometern zu laufen, bis man nach 47,5 Stunden das Ziel in Hindelopen erreicht hatte.

Mit dem Triathlon, dem Ausdauerdreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen, hat man beim TV Gronau bereits einige Erfahrung, dem Wettstreit aus Segeln , Radfahren und Laufen stellte sich die Crew mit Silke Lammers, Ralf ter Beek, Rembert Schütte, Michael Graff und Klaus Grosche erst zum dritten Mal. Bei der Premiere vor zwei Jahren war nicht alles nach den Vorstellungen des Teams verlaufen, im vergangenen Jahr wurde sogar die ganze Veranstaltung aufgrund der schlechten Wetterbedingungen komplett abgebrochen und auch diesmal hielt die Regatta, die als härteste und schwierigste Regatta in den Niederlanden gilt, manche Überraschung für die Crew der „ Beluga “ bereit. Wenig Wind, Nebel und ein Kreuzkurs machten Skipper Klaus Grosche schon auf den ersten sechs Meilen das Leben schwer.

Auf der Route nach Texel konnte man sich anschließend ein wenig nach vorne schieben. 60 Kilometern auf dem Rad für Ralf Terbeek auf Texel, bedeuteten dann etwas Erholung für den Rest der Truppe. Über ein Wattenhoch ging es weiter in Richtung Vlieland. Niedrigwasser bedeutete, dass man zunächst drei Stunden vor Anker gehen musste und dann in einem sehr engen unbeleuchteten Fahrwasser kreuzen musste. Am Morgen um 5 Uhr startete Michael Graff schließlich zu seinem 22-Kilometer-Lauf.

Beim anschließenden Törn nach Harlingen lief es dann richtig gut für die „Beluga“. Platz 7 gab neue Motivation für die ausstehenden Rad- und Laufetappen über wieder 60 Kilometern und 11,6 Kilometern sowie die verbleibenden Törns nach Terschelling, Kornwerderzand und ins Ziel nach Hindeloopen. Aber auch dabei sorgten wenig Wind, völlige Flaute und schließlich ein aufziehendes Gewitter für spannende Abwechslung. Als die „Beluga“ als 34. von 43 Schiffen den Hafen in Hindeloopen erreichte, war die Mannschaft sich dennoch einig: „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.“-gp-

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