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Gründer schlagkräftig wie im Jahr 1987

Sonntag, 29.07.2007, 18:07 Uhr

Tönnishäuschen . Sah man die Elf mit Feuereifer über den Platz hechten, konnte man meinen, die meisten Kicker hätten nie aufgehört, aktiv Fußball zu spielen. Zum 20-jährigen Bestehen ihres 1. FC Tönnishäuschen wagte sich die einstige Gründermannschaft wieder aufs grüne Geläuf. Das Einlagespiel gegen eine „Überraschungs-Mannschaft“, bestehend aus ehemaligen oder noch immer aktiven Spielern der Kapellengemeinde, bildete am Freitagabend den Auftakt des Sportfests.

Gründungsmitglied Thomas „Zippel“ Stapel zeigte sich selbst überrascht, dass der Großteil seiner ehemaligen Mannschaftskameraden spontan zugesagt hatte. Es tauchte sogar noch ein Mitbegründer auf, der bis kurz vor dem Anstoß gar nicht angemeldet war: Johannes Berkhoff . Er war aus Dortmund angereist und ließ es sich nicht nehmen, mit den Kickerkollegen von damals wieder spielen zu können. Umso besser waren die Voraussetzungen für ein spannendes Duell im Sportpark „Zur Angel“.

Zwar ging das jüngere Semester der Überraschungself durch ein Tor von Michael Retzke zunächst in Führung, doch Friedhelm Hanskötter glich schnell zum 1:1 durch einen Elfmeter aus. Henrich Berkhoff legte nach mit seinem Treffer zum 2:1. In der zweiten Hälfte drehte die 1987er-Mannschaft noch einmal voll auf und zeigte, dass sie nichts verlernt hat. Markus Kocker traf zum 3:1. Wenig später machte Uli Hanskötter mit seinem Tor das Endergebnis von 4:1 perfekt.

Einzig die Verletzung von Guido Dreismickenbecker aus dem „Überraschungs-Team“ trübte in der ersten Hälfte die ausgelassene Stimmung auf dem Platz. Nach einem Zweikampf am Ball mit Henrich Berkhoff war er unglücklich auf den Oberarm gestürzt. Nach einer Zwangsunterbrechung des Spiels ging es aber ohne Komplikationen weiter. Auch nach dem Abpfiff, denn Andrea Wördemann, Verena Humberg und Petra Hanskötter hatten den Holzkohlegrill angefeuert. Die nötige Erfrischung von Spielern und Gästen fehlte freilich auch nicht.

Mit Einbruch der Dämmerung schwelgten Kicker und Gäste in Erinnerungen und sahen sich über Großbildleinwand Fotos aus 20 Jahren Vereinsgeschichte an.

Doch so phänomenal wie das Sportfest am Freitagabend begonnen hatte, sollte es leider nicht weitergehen. Der Wettergott hatte kein Einsehen: Aufgrund der Witterungsverhältnisse – die Platzanlage war vollkommen durchgeweicht – fielen das Kleinfeldturnier am Samstag und auch das A-Jugend Spiel TuS Hiltrup gegen SuS Enniger am Sonntagnachmittag im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Und das leider ersatzlos, wie FCT-Vorsitzender Hubertus Beier bedauerte. Aber zum 25-Jährigen scheint sicher die Sonne . . .

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