Ahlener SG
Recker setzt Amtszeit fort

Dienstag, 07.08.2007, 17:08 Uhr

Ahlen . Mit einem Kaiser kann man sich in der heimischen Wersestadt seit kurzem zwar nicht mehr rühmen, doch durfte Wahlleiter Klaus Lepper im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung am Montagabend im Clubheim der Handball-Abteilung der Ahlener SG zumindest den ersten Vorsitzenden Berni Recker als „Handball-Bürgermeister“ einstimmig im Amt bestätigen.

„Schnee von gestern“, hakte Manager Dietmar Kupfernagel die Personalie Holger Kaiser, den es im April überraschend als Manager zum SC Magdeburg zog, dann auch recht zügig ab und freute sich mit Heinz Quante, der auch weiterhin als Kassierer fungieren wird, und Recker sichtlich über deren Wiederwahl. Alles bleibt also beim Alten.

Recker, der vor geraumer Zeit noch mit dem Gedanken gespielt hatte, sich allmählich in den sportlichen Ruhestand zu begeben, den Neuanfang samt Trainerwechsel und diverser struktureller Änderungen im Verein nun aber doch für zunächst zwei Jahre mitgehen will, schärfte die 23 Anwesenden in seiner Antrittsrede prompt auf die zahlreichen Herausforderungen in unmittelbarer Zukunft ein. Diese soll zumindest bei der ASG vornehmlich der Jugend gehören. Damit diese sich alsbald weitaus Erfreulicheres „erwirft“, als nur „den Tacken mehr“, den Jugendwart Volker Michalczik nach der abgelaufenen Spielzeit noch vermisst, wird der ehemalige ASG-Zweitliga-Spieler Markus Mähler die neu geschaffene Position des Jugendkoordinators besetzen, um neben Toren mit dem Erlangen des im kommenden Jahr erstmals erteilten Zertifikats für Jugendarbeit der HBL auch einen weiteren großen Imagegewinn für den hiesigen Zweit-Bundesligisten zu erzielen.

„Die Quantität passt, aber in der Qualitätsfrage haben wir noch ein großes Stück Arbeit vor uns“, weiß auch Dietmar Kupfernagel, während André Deppe mit der ersten Damen-Mannschaft, die sich in den nächsten Jahren zunehmend aus vereinseigenen A-Juniorinnen zusammensetzen soll, ein Vorbild für ein erfolgreiches Zusammenspiel zwischen Junioren und Senioren im Land des Handball-Weltmeisters der Herren ausgerechnet in der Damen-Abteilung bereits ausgemacht zu haben glaubt.

Derartig fortgeschrittene Überlegungen kollidieren derzeit noch mit der Hallenplanung (Ausbau der Ebert-Halle oder Einbettung in ein Event-Center auf der Zeche). In dieser Richtung soll weiter fleißig an Lösungen gewerkelt werden, die in den kommenden Wochen auch endlich druck- und unterschriftsreif gemacht werden sollen.

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