Jobmesse-Artikel
Referenzschreiben vorweisen

Mittwoch, 22.08.2007, 13:08 Uhr

Ein gewaltiger Schritt im Leben ist, von der Selbständigkeit zu einer Festanstellung zu gelangen. Das ist das Ziel von vielen, aber nicht jeder bekommt auch die Chance dazu. Jedoch sollen die Chancen mit der Belebung des Arbeitsmarktes verbessert werden – auch darauf, dass zusätzlich Selbständige oder Freiberufler auf eine Stellenanzeige stoßen, der sie nicht widerstehen können.

Von der vorliegenden Erfahrung, die der Bewerber als Kleinunternehmer gesammelt hat, kann auch ein zukünftiger Arbeitgeber herausragend profitieren – vorausgesetzt, man verkauft es ihm richtig um ihn gut überzeugen zu können. Jedoch fehlen den meisten Selbständigen bedauerlicherweise oft die Arbeitszeugnisse für die Bewerbungsmappe. Stattdessen sollten sie ihre Kunden auf Referenzschreiben aufmerksam machen und diese ihren Unterlagen beifügen. Nicht verkehrt und empfehlenswert ist es auch, ein Extra-Dokument mit beruflichem Know-how zu erstellen. Wichtige Projekte und Aufgaben sollten darin stichpunktartig und immer abrufbar zusammengefasst enthalten sein.

Vor allem die Gründe, warum man ins Lager der Festangestellten übertreten möchte, müssen überzeugend dargestellt werden: Wer Zukunftsängste und eine laue Ertragslage als Motivation mit sich bringt, ist folglich auch als Angestellter nur wenig attraktiv. Der potenzielle Arbeitgeber muss eine deutliche Bereicherung für sein Unternehmen erkennen können, erst dann hat man eine Chance auf einen Job. Schließlich haben ehemalige Unternehmer eine Menge Vorteile, mit denen sie herausragend punkten können und andere in den Schatten stellen können: Sie haben bereits früher bewiesen, dass sie selbständig arbeiten und sich selbst motivieren können – und sie haben viele Kompetenzen über ihr ursprünglich gelerntes Fachgebiet hinaus erworben.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/437506?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F35537%2F596999%2F597033%2F
Der Sport schenkt dem Kapitän der Hurricanes Bochum Lebenskraft
Seit seinem neunten Lebensjahr ist Christian Homburg an einen Rollstuhl gefesselt. Das hält ihn aber nicht davon ab, Sport zu machen. Beim Elektro-Rollstuhl-Hockey ist er Torhüter und spielt in der 2. Bundesliga.
Nachrichten-Ticker