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Photovoltaik - die Zukunft der Stromversorgung

Donnerstag, 06.09.2007, 10:09 Uhr

Sonnenlicht wird mittels Photovoltaikzellen direkt in elektrische Energie umgewandelt. Für die Herstellung von hochwertigen PV-Modulen wird der Rohstoff Silizium benötigt. Er wird aus Quarzsand gewonnen und ist beinahe unerschöpflich vorhanden – im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas.

Betrieb einer Photovoltaikanlage

Die Photovoltaikanlage kann auch in unseren Breiten problemlos und effizient eingesetzt werden. Pro Quadratmeter erhalten wir durchschnittlich 50% der Strahlungsintensität, die auf die Sahara trifft. Selbst bei diffuser Sonnenstrahlung entsteht genug Energie, um umweltbewusst und wirtschaftlich Strom zu erzeugen, der ins allgemeine Netz eingespeist wird. Nach 20 Jahren Stromverkauf und der damit verbundenen kompletten Bezahlung (im Regelfall entsteht noch zusätzlicher Gewinn), ohne einen einzigen eigenen Euro, steht Ihnen die Anlage dann für den eigenen Stromverbrauch zur Verfügung und damit sind Sie, falls Sie in Verbindung mit der Photovoltaikanlage noch eine Wärmepumpe und Akkus benutzen, komplett autark.

Das Funktionsprinzip

Photovoltaikzellen wandeln das einfallende Sonnenlicht in elektrische Energie um. Es entsteht Gleichstrom, wie er z. B. handelsüblichen Batterien entnommen werden kann. (Grafik: Vaillant, Deutschland)

1. Ein Wechselrichter wandelt den eintreffenden Photovoltaikstrom vom Gleichstrom in 230-Volt/50-Hz-Wechselstrom um, also in die hierzulande übliche Netzspannung.
2. Vom Wechselrichter fließt der gewonnene Strom zum Stromzähler, der den Photovoltaikstrom ins öffentliche Netz einspeist.
3. Ihr Netzbetreiber vergütet Ihnen die gewonnene Energie.

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