Ahlener SG
„Happy“ Habbe kommt

Dienstag, 23.10.2007, 15:10 Uhr

Ahlen . 2005/06: Es war die Saison der Ahlener SG und die des ehemaligen Kreisläufers Frank Habbe . Mit satten 254 Treffern hatte dieser erheblichen Anteil an der Vize-Meisterschaft und der Teilnahme an der Relegationsrunde zur Ersten Liga. Danach trennten sich die Wege, Habbe zog es für ein Jahr zum Wilhelmshavener HV, ehe der ehemalige Mindener vor dieser laufenden Spielzeit noch einmal ein Thema für die ASG wurde. Oder auch nicht. Habbe signalisierte zumindest sein Interesse, bei seinem alten Club wieder „heimisch“ zu werden, doch dieser lehnte ab, verpflichtete mit André Kropp einen talentierten jungen Kreisläufer aus Lemgo. So zog es den 29-Jährigen in Richtung TSV Hannover-Burgdorf, wo er zunächst bis 2008 unterschrieben hat. Am Freitag kehrt er mit seinem neuen Verein an seine alte Wirkungsstätte zurück. Dorthin, wo er, wie er selbst sagt, „zwei wunderschöne Jahre verbracht hat“.

Mittlerweile hat es Habbe zu seinen alten Wurzeln zurückgezogen. In Minden, seinem Geburtsort, hat er zusammen mit seiner Frau ein Haus gemietet und absolviert seit August in Bielefeld eine dreijährige Ausbildung bei der Polizei. „Das ist mitunter manchmal stressig, aber es geht“, sagt Habbe, der immer mit der Bahn gen Hannover zu den Trainingseinheiten reist. Die Kontakte nach Ahlen seien nie abgerissen, wie er sagt. „Einmal die Woche telefoniere ich etwa mit Jonas Bagel , um zu hören, was sich in Ahlen tut“, so Habbe, der sich auf das Wiedersehen freut. Aber, und das macht er klar, Geschenke werde er am Freitag nicht verteilen: „Wir fahren nach Ahlen, um dort zu gewinnen, und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, egal wo ich spiele.“ Auf das Duell mit seinem alten Teamkollegen freut sich auch Jonas Bagel, der noch am Montag gegen die tschechische Nationalmannschaft auf Grund seiner Adduktorenprobleme fehlte: „Ich bin nochmals gespritzt worden, am Freitag muss es gehen, ich will spielen.“

Für beide Teams ist das Spiel schon ein Gradmesser. Für die heimische ASG geht es darum, nach der Niederlage in Magdeburg wieder aufzustehen und an die vorherigen guten Leistungen aus den Heimspielen gegen Hamm und Varel anzuknüpfen. Burgdorf dagegen hat nach dem grandiosen Auftaktsieg in Stralsund jüngst etwas geschwächelt und nimmt mit 9:7 Punkten derzeit den fünften Rang ein.

Danach geht es dann mächtig rund für die Rot-Weißen. Bereits am Mittwoch, 31. Oktober, steigt das Pokalspiel der dritten Runde beim Süd-Zweitligisten HSC 2000 Coburg, ehe es am Freitag, 2. November, nach Schwerin geht.

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