Ahlener SG
Keine Veränderungen an der Spitze

Dienstag, 16.10.2007, 15:10 Uhr

Ahlen . Keine Veränderungen brachte der siebte Spieltag in der Zweiten Handball-Bundesliga Nord an der Tabellenspitze mit sich. Mit jeweils zwei Minuspunkten belegen Stralsund, Emsdetten und die Ahlener SG mit jeweils zwei Zählern Differenz auf der Haben-Seite die Plätze eins bis drei, während am anderen Ende der Tabelle Spenge weiter auf den ersten Heimsieg wartet.

Mit einem 26:22 (15:9)-Auswärtssieg bei der SG Achim/Baden erspielte sich Liga-Primus Stralsunder HV einen Zwei-Punkte-Vorsprung auf den an diesem Wochenende pausierenden Verfolger TV Emsdetten und behält damit weiter seine weiße Auswärtsweste. Die Vorpommern konnten sich nach ausgeglichenem Beginn zwar bis auf sechs Treffer absetzen, mussten im zweiten Durchgang allerdings den zwischenzeitlichen Ausgleich (16:16/40.) hinnehmen. Erst eine Steigerung in den letzten zehn Minuten (24:20/54.) brachte dem Tabellenführer dann den erhofften Sieg.

Hinter dem Münsterland-Duo Emsdetten/Ahlen auf Rang vier liegend, kam die TSV Hannover-Burgdorf dank einer überragenden Anfangsviertelstunde zu einem deutlichen 33:20 (17:11)-Erfolg beim SV Anhalt Bernburg. Schon nach 15 Minuten führten die Gäste mit 12:3 und legten so den Grundstein für die Demontage des SVA. Entscheidenden Anteil an der höchsten Heimniederlage der Bernburger seit über fünf Jahren hatten die TSV-Torschützen Daniel Deutsch (7 Treffer), Tomasz Tluczynski (7/4) und der frühere ASG-Kreisläufer Frank Habbe (6).

Förmlich überrannt wurde der TuS Spenge bei der mehr als deutlichen 24:38 (12:20)-Niederlage gegen den HC Empor Rostock. Während Rostocks Trainer Maik Handschke sich schon früh zurücklehnen und entspannt die Partie verfolgen konnte, bekam TuS-Coach Joachim Sproß in der anschließenden Pressekonferenz von Joachim Reckmann aus dem Spenger Wirtschaftsbeirat deutliche Worte zu hören: „Die Mannschaft ist in einer miserablen Verfassung und dafür ist der Trainer verantwortlich“, sagte Reckmann und warf der Mannschaft mangelnde Fitness vor: „Jeder hat gesehen, dass diese Truppe nicht fit ist. Und wenn das so ist, mache ich als Trainer etwas nicht richtig!“

Ebenfalls eine Heimniederlage musste Liga-Neuling LHC Cottbus einstecken. Nach zwei erfolgreichen Spielen in eigener Halle gab es gegen Mitaufsteiger TSV Hannover-Anderten eine 25:29 (12:13)-Schlappe. Nicht ein einziges Mal konnten die Lausitzer in Führung gehen, deren Trainer Dietmar Rösicke lange noch auf einen Heimsieg gehofft hatte: „Bis fünf Minuten vor Schluss habe ich geglaubt, dass wir es noch drehen können. Aber es hat einfach nicht gereicht heute.“

Keine Probleme bereitete dagegen dem Dessau-Roßlauer HV die Pflichtaufgabe gegen den Vorletzten OHV Aurich. Mit 31:24 (16:11) bezwangen die Muldestädter die Ostfriesen und verbesserten sich in der Tabelle auf den siebten Platz. Mit einem Blitzstart 10:3 (15.) legten die Gastgeber den Grundstein zum Erfolg, auch wenn Aurich sich nicht geschlagen gab und sich bis zur 48. Minute noch einmal auf 19:22 herankämpfte. Doch spätestens beim 27:21 (57.) war der Erfolg der Hausherren endgültig perfekt.

Mit 36:32 (19:18) setzte sich der ASV Hamm beim TSV Altenholz durch und hat nun mit 8:6 Zählern wieder ein positives Punktekonto. „Das war wichtig“, atmete ASV-Trainer Kay Rothenpieler nach der Partie erleichtert auf und freute sich insbesondere über die entspannte Schlussphase im „Hohen Norden“. „Wir haben in der zweiten Halbzeit doch recht abgeklärt agiert, nur zwischenzeitlich eine kurze, hektische Phase gehabt, sind aber am Ende nicht mehr in die Bredouille gekommen.“ Insgesamt präsentierte sich der ASV gegenüber den letzten Auftritten spielerisch verbessert, spielte mehr über die Außen und war auch erfolgreich im Gegenstoßspiel.

An die Erfolge der vergangenen Wochen konnte der SV Post Schwerin beim 38:29 (20:12)-Sieg über die Reserve des SC Magdeburg anknüpfen und ist nun im vierten Spiel in Folge ungeschlagen. Gegen die Bördestädter siegten die Mecklenburger verdientermaßen dank einer starken ersten Halbzeit. Die Entscheidung fiel jedoch erst in den Schlussminuten, als die bis dahin fast ausweglos zurückliegenden Gäste bis auf zwei Treffer verkürzten, dann aber durch vier Zeitstrafen gegen die konzentriert zu Werke gehenden Schweriner chancenlos waren.

Am kommenden Samstagabend treffen die Magdeburger auf die heimische Ahlener SG (Anwurf ist um 19.30 Uhr).

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