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Wo Aschenputtel im Traum abhebt

Donnerstag, 25.10.2007, 15:10 Uhr

In der Kosmetikabteilung eines Kaufhauses verkauft sie Kunden Abdeckstifte und Alltagsratschläge, denn die Frau mit dem sprechenden Namen „Odette Toulemonde“ (Chatherine Frot) verliert nie die gute Laune. Im Liebesmärchen des Schriftstellers und Regiedebütanten Eric-Emmanuel Schmitt („Monsieur Ibrahim. . .“) ist Odette tragikomische Heldin einer charmanten Aschenputtel-Geschichte mit schmackhaftem Schmalz.

Die gute Mutter und Witwe mit schwulem Friseursohn und arbeitsloser Tochter mit vulgärem Freund verschlingt die seichten Bestseller von Balthazar Balsan (Albert Dupontel), für den sie aufgebrezelt zur Lesung reist und nicht wagt, den Kitschproduzenten anzusprechen. Ein Brief muss es tun. Als Balsan erfährt, dass seine Frau mit dem Starkritiker, der gerade im Fernsehen sein neues Buch verrissen und in den Papierkorb befördert hat, schläft, rast die Krise auf ihn zu, er landet vor Odettes Tür.

Dort, in einer kleinen provinziellen Mietwohnung mit Fototapete und Puppensammlung, wird Odette dem Intellektuellen, der seine Leserinnen verachtet, den Unterschied zwischen seiner Scheinexistenz und ihrem erfüllten Leben zeigen. Catherine Frot („Zwei ungleiche Schwestern“) macht daraus eine Solonummer mit sehr französischen Gesangs- und Tanzeinlagen und Wunschträumen, in denen sie buchstäblich abhebt. So feiert die Romantik Urstände, die von Anfang bis Ende gute Laune garantieren.

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