IVZ-Lokalfenster - Tecklenburger Land
Freude, schöner Götterfunken: Justus Frantz kann kommen

Dienstag, 29.01.2008, 15:01 Uhr

Ibbenbüren . „Freude, schöner Götterfunken “: Begeisterung hat die Organisatoren gepackt, ein glanzvolles Ereignis für Ibbenbüren und die Region soll’s werden, Auftakt vielleicht gar für weitere Konzerte: Die Vorbereitungen für das Justus-Frantz-Musikfestival am 27. und 28. Juni im Steinbruch Schwabe laufen gut. Kleinere Probleme konnten gelöst werden. Und auch das Programm steht. Beethoven soll’s an beiden Tagen geben und im Mittelpunkt die deutscheste aller deutschen Sinfonien, Beethovens 9.

Kaum ein anderes Ereignis hat Musikfreunde in der ganzen Region schon im Vorfeld so elektrisiert wie das Konzert mit dem Star-Dirigenten Justus Frantz und seiner Philharmonie der Nationen. Das gigantische Halbrund des Steinbruchs Schwabe mit seinen rund 90 Meter hohen Wänden verspricht einen überwältigenden akustischen und optischen Genuss.

Von allen rund 2.500 Sitzplätzen aus haben die Musikfreunde einen ausgezeichneten Blick auf Frantz und seine Musiker, hinter ihnen die angestrahlten Steinbruchwände. Der erste Abend wird Klavierwerke bringen, mit Frantz selber am Flügel. Am zweiten Abend dürfen sich die Musikfreunde auf der Deutschen Lieblingssinfonie freuen.

Das Open-Air-Steinbruch-Konzert ist eine Herausforderung, die den Arbeitskreis aus Stadtmarketing, Zibb Verein, Verkehrsverein und Jugendkunstschule geradezu unter Strom setzt. Der Chef des Kulturamtes und des Stadtmarketing, Reinhard Holocher , der Leiter des Jugendkulturzentrums Scheune, Rob Mulder und Hausherr Thorsten Schwabe haben die Vorbereitungen fast abgeschlossen.

Holocher: „Im Boot sitzen auch THW und DLRG, die uns schon bei anderen Großveranstaltungen geholfen haben!“ Sie übernehmen die Bestuhlung und Ordnungsdienste wie die Einweisung auf dem Gelände und Parkplatz – dafür ist die alte Kohlenwäsche vorgesehen. Mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Tecklenburger Land (ANTL) konnte Einvernehmen erzielt werden.

Die machten sich Sorgen wegen eines seltenen Uhu-Pärchens, das hoch über dem Steinbruch nistet und durch die ungewohnten Klänge möglicherweise vertrieben worden wäre. Sogar an die Unbillen des Wetters ist gedacht. Die Veranstalter haben Sponsoren für Regen-Capes gefunden, die an die Besucher verteilt werden können! Die 12 mal 14 Meter große Orchesterbühne selber ist überdacht.

Apropos Sponsoren: Bis zu 150 000 Euro soll das Musikfest kosten. Ein Teil davon ist durch Bürgschaften abgesichert. Obwohl es noch keine Platznummerierungen gibt, sind bereits 1 500 Karten als Option bestellt worden.

In den nächsten Tagen sollen auf der Internetseite www.steinbruch-tickets.de feste Buchungen mit reservierten Plätzen möglich sein. Sie kosten zwischen 29 und 59 Euro. Übrigens: Neben den geistigen Genüssen soll das leibliche Wohl zu seinem Recht kommen. Es gibt Fingerfood, geliefert von einem Ibbenbürener Gastronomen.

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