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Jagdhundbesitzer betonen Fairness und Miteinander

Donnerstag, 20.03.2008, 14:03 Uhr

Tecklenburger Land. Zur Generalversammlung haben sich rund 120 Mitglieder des Jagdgebrauchshundvereins Tecklenburger Land e.V. am Mittwoch Abend im Alten Gasthaus Wulf in Püsselbüren eingefunden. Nach der musikalischen Einstimmung der Versammlung durch das Jagdhornbläserkorps Ibbenbüren begrüßte Vorsitzender Burkhard Weritz alle Mitglieder, die Vertreter der Nachbarvereine und die Ehrengäste.

Anschließend ehrte Weritz langjährige Mitglieder. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Ulrich Schallenberg aus Lengerich, Ernst Hoersken aus Lienen, Reinhold Ostendorf aus Ibbenbüren, Herbert Krämer aus Mettingen, Hugo Bleister aus Havixbeck und Helmut Hövelmeyer aus Mettingen Urkunden und Vereinsnadeln. 40 Jahre sind Gustav Schmidt aus Lengerich und Helmut Rethmann aus Ibbenbüren Vereinsmitglieder. Herbert Beyer aus Ibbenbüren ist bereits ganze 50 Jahre Mitglied im Verein und erhielt als Ehrung einen Präsentkorb.

Karl-Josef Bärtels aus Ibbenbüren wurde für über 60 Jahre Mitgliedschaft im Verein geehrt. Er sei noch eines der Gründungsmitglieder und habe sich immer besonders der Hunderasse Kleine Münsterländer zugewandt, erklärte Weritz.

Geschäftsführer Dieter Höflich vergab den Vereinsleistungspokal an Gustav Sendner. Die Leistungsplakette für Reviere in Form eines Zinntellers in Silber vergab Höflich an die Reviere Velpe und Hopsten 4c. Das Jagdhornbläserkorps Ibbenbüren-Bockraden erhielt die Leistungsplakette für die Repräsentation des Vereins in Form eines Zinntellers in Bronze. Die silberne Leistungsplakette für Hundeführer, die mindestens zehn Hunde erfolgreich auf einer VGP oder einer entsprechenden Gebrauchsprüfung geführt haben erhielt Detlev Reeder aus Ibbenbüren. Die entsprechende Plakette für Erfolge mit fünf Hunden in Bronze erhielt Christian Weiner aus Ladbergen. Die Leistungsplakette für Züchter oder Führer, die für die erfolgreiche Führung von mindestens fünf Hunden auf VGP oder einer entsprechenden Gebrauchsprüfung einen ersten Preis erhalten haben erhielt Karl-Heinz Kröger aus Ladbergen.

In seinem Geschäftsbericht machte Höflich anhand einer Prüfungsstatistik deutlich, dass das Urteil böser Zungen, beim Jagdgebrauchshundverein bekomme man gute Ergebnisse geschenkt, keinesfalls zutreffe. Die ironische Bezeichnung „gelobtes Land” treffe keinesfalls zu, wie der Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt beweise. Außerdem wies er darauf hin, dass ab sofort bei Prüfungen nicht nur Medaillen am Band für die Hundeführer, die nicht den ersten Platz erreichten, verteilt würden, sondern auch Warnwesten mit dem Vereinslogo, was bei der Versammlung auf positive Resonanz stieß.

Bei den Wahlen wurden sowohl der erste Vorsitzende Burkhard Weritz als auch der Schriftführer Detlev Reeder, der Kassierer Werner Zaeck sowie die Kassenprüfer Eckhard Ferlemann und Ulrich Keller einstimmig wiedergewählt. Weritz wies allerdings darauf hin, dass man bereits Ausschau nach einem Nachfolger für sein Amt halten solle, damit der Wechsel in vier Jahren reibungslos ablaufen könne.

Unter Verschiedenes berichtete Weritz von neuen Änderungen und Ergänzungen in den Regelwerken, wie zum Beispiel, dass von nun an die Ernennung eines Verbandsrichters erst dann wirksam sei, wenn innerhalb von vier Wochen kein Widerspruch eingelegt worden ist. Auch für die so genannten Stöberprüfungen werde es bald neue Ordnungen geben, die dann in der Fachpresse veröffentlicht würden. Höflich wies auf die Richterschulungen hin und gab bekannt, dass er ein Schreiben an die Richteranwärter versenden werde, das nicht persönlich sei, aber Hinweise bezüglich des richtigen Verhaltens gebe.

Für den Lehrgang zur Gebrauchshundeprüfung ist der Anmeldeschluss der 20. April. Im Anschluss an die Versammlung hörten die Mitglieder noch ein Referat zur Hege des Niederwildes.

Einen wichtigen Hinweis für alle Mitglieder gab der Vorstand bekannt: Zwar stehe keine Schweißhundstation zur Verfügung, aber für die Nachsuche in der Region stünden zwei Schweißhundeführer mit ihren Hunden zur Verfügung. In Westerkappeln ist das Rainer Schmidt, der unter 05404/72622 oder 0170-7928207 erreichbar ist, und in Ibbenbüren Stephan Niermeyer, 05451 996336 oder 0151-19116851.

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