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Wechsel ins Wersestadion rentiert sich

Dienstag, 18.03.2008, 15:03 Uhr

Ahlen . Wer wagt, gewinnt, heißt es. Wenn es dafür noch eines Beweises bedurft hatte – die Macher der diesjährigen Osterferien-Fußballfreizeit lieferten ihn prompt. Denn erstmals zog Organisator Rudi Strunz mit seiner zehnköpfigen Trainer- und vierköpfigen Betreuer-Crew und knapp 100 Kindern von der Südenkampfbahn ins Wersestadion . Dort bietet sich vor allem eines – mehr Platz. Zwei Umkleidekabinen mehr stehen zur Verfügung, darüber hinaus können die Kinder auf einem weiteren Trainingsplatz üben, und nicht zuletzt bietet das Clubheim ausreichend Raum, um zur Mittagspause jedem Kicker einen vernünftigen Sitzplatz zu garantieren.

„Wir haben hier ganz einfach bessere Voraussetzungen als auf der Südenkampfbahn“, frohlockt Rudi Strunz. Der Inhalt ist freilich gleich geblieben. Neben zahlreichen Übungsstationen, die stets aufs Neue das fußballerische Geschick der 91 Jungs und fünf Mädchen verlangen, absolviert der Nachwuchs entweder das DFB- oder aber für die jüngeren Teilnehmer das Schnupper-Abzeichen. Darüber hinaus kann das Westfalenpferdchen abgelegt werden. In sieben Gruppen eingeteilt, trainieren die jungen Fußballer vom Vormittag bis zum späten Nachmittag, und das noch bis Freitag. Überdies gibt es eine spezielle Gruppe nur für Torhüter, die von Maren Gosda , die kurzfristig für Florian Fischer eingesprungen ist, geleitet wird. Prominentester Trainer ist neben Hansi Sack auch Regionalliga-Spieler Marco Kaminski, von dem die Teilnehmer eine Menge lernen können.

Berührungsängste gibt es nicht. Im Gegenteil: Als die Regionalliga-Spieler nach dem Training Dienstagmittag den Trainingsplatz betraten, waren sie sogleich von zahlreichen Kids umringt. Hautnah erlebten diese ihre Idole, die bereitwillig Autogramme und den einen oder anderen Tipp verteilten. Nach dem Mittagessen standen zudem Christian Wück, Bernd Heemsoth sowie die Spieler Kevin Großkreutz, Daniel Thioune, Sascha Brinker und Dirk Langerbein für Fragen bereit.

„Ist ja klar, dass die Kinder ganz heiß sind“, macht Rudi Strunz bei manchem Teilnehmer durchaus ein wenig Aufregung aus. Dass die Fußballfreizeit auch diesmal wieder ein voller Erfolg ist, daran gibt es wenig Zweifel. Auch für die Auflage in den Sommerferien sind alle 160 Plätze bereits seit Juli vergangenen Jahres ausgebucht. Derzeit befinden sich sogar noch 20 Teilnehmer auf der Warteliste. Im Sommer wird es dann wieder auf die Sportanlage nach Vorhelm gehen. Zuvor aber freuen sich alle Beteiligten über die gelungene Maßnahme, von der Südenkampfbahn ins Wersestadion rüber zu wechseln. Tja – wer wagt, gewinnt eben.

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