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Sparta verlässt sich nicht auf fremde Hilfe

Donnerstag, 03.04.2008, 19:04 Uhr

-hg- Münster. Vor bösen Überraschungen ist man auch im Handball nie gefeit. Jörg Huesmann weiß das nur allzu gut. Nicht zuletzt deshalb sagt der Trainer der DJK Sparta vor dem morgigen Verbandsliga-Punktspiel bei der Reserve des TV Emsdetten (15.30 Uhr, Ems-Halle): „Wir benötigen noch zwei, besser vier Punkte, um alles wasserdicht zu machen.“ Soll heißen: Sparta verlässt sich im Kampf um den Klassenerhalt nicht auf fremde Hilfe. Vielmehr will das Team sein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Und dazu benötigt es noch den einen oder anderen Zähler. Gelingt es, diesen schon bei der Emsdettener Zweitliga-Reserve einzufahren, dann käme die DJK ihrem Ziel ein ganzes Stück näher.

Allerdings ist der Auftritt beim Nachbarn mit einigen Unwägbarkeiten behaftet. Denn wie schon zuletzt gegen Steinhagen muss Jörg Huesmann auch in Emsdetten auf die Dienste seines Sohnes Gabriel verzichten. „Wenn der Regisseur ausfällt, wirkt sich das zwangsläufig auf den Spielfluss aus“, zeigt Huesmann Senior auf, wo die Probleme liegen. Gabriel hatte sich vor zwei Wochen einen Abszess am Rücken entfernen lassen. Wie sich jetzt herausstellte, dauert der Heilungsprozess länger als angenommen. So wird Huesmann Junior in dieser Saison kaum mehr zum Einsatz kommen.

Freilich geht die DJK Sparta trotz dieses Handicaps optimistisch an die Sache heran. Ihre Zuversicht bezieht sie nicht zuletzt aus dem Hinspiel, das remis endete. „Damals haben wir phasenweise dominiert. Ich sehe auch in Emsdetten eine Chance“, sagt der Coach nicht ohne Grund. Da der TVE als Tabellenachter jenseits von Gut und Böse liegt, ist nicht davon auszugehen, dass er sich stiller Reserven aus dem Zweitliga-Kader bedienen wird. „Aber selbst wenn dieser Fall eintritt, sollte uns das nicht davon abhalten anzugreifen“, hofft Huesmann, die letzten Zweifel am Klassenerhalt rasch zu zerstreuen.

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