Lenz Musik
Fadys Debüt: Echte Stimme, künstliches Drumherum

Donnerstag, 24.07.2008, 18:07 Uhr

<1>Erinnert sich noch jemand an Juliette Schoppmann ? Weiß jemand, was Denise Tillmanns macht? Beide waren DSDS-Finalistinnen, unterlagen jedoch in der letzten Runde gegen Alexander Klaws und Elli Erl. Plattenvertrag? Flötepiepen ! Allein deswegen ist schon bemerkenswert, dass sich Sony BMG , die seit jeher mit dem DSDS-Konzept verbandelt ist, entschlossen hat, keine vier Wochen nach dem Album von Sieger Thomas Godoj auch den Silberling des Zweitplatzierten herauszubringen.

„Blessed“ – so wie seine erste Single heißt auch das Album. Und so wie Fady sich während der DSDS-Sendungen präsentiert hat, klingt es auch: In einem langsamen Klavierlied wie „Perfect“ hat er etwas von Michael Bublé, in einer Uptempo-Nummer wie „This Anchor Holds“ ist er nah dran an Ronan Keating oder Westlife. Und trotzdem ist Fady mehr als eine One-Man-Boygroup. Seine Stimme gibt einfach mehr Facetten her. Umso bedauerlicher, dass man der Produktion häufig anhört, dass die Instrumente aus dem Computer kommen. So klingt Fadys Stimme zwar sympathisch, aber das Drumherum künstlich.

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