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Viel Beifall für Ex-Stars

Sonntag, 24.08.2008, 18:08 Uhr

Münster. „Die Zuschauerzahl war gigantisch“ freute sich der Turnierleiter der 6. Münster Open, Heinz Küppers-Anhamm, nach dem gestrigen Finaltag. Große Namen wie Jan Gunnarsson, Karsten Braasch und Thomas Emmrich lockten an fünf Turniertagen über 1700 Tennisbegeisterte auf die Anlage des TC St. Mauritz. Zwar schlug das Wetter zwischenzeitlich Kapriolen, hochklassiges Tennis sorgte aber für völlige Entschädigung.

Für die erste Überraschung hatte bereits am Samstag Jan Stremmel in der Klasse 40+ gesorgt. In einem packenden Tenniskrimi über drei Stunden besiegte er seinen Doppelpartner und ehemalige Daviscupspieler Karsten Braasch mit 6:7, 7:6, 7:6. „Er hat super gespielt“, zollte Braasch seinen Respekt. Im Finale traf Stremmel seinerseits auf eine echte Turnierüberraschung. Matthias Müller-Seele hatte den an Nummer eins gesetzten Vorjahressieger Stefan Eggmayer, der allerdings mit einer Verletzung spielte, besiegt und sich bis ins Finale durchgekämpft. Dort unterlag er Stremmel mit 3:6 und 6:7.

Keine Überraschungen gab es indes in den Altersklassen 60+, 55+ und 50+ der Herren. Horst-Dieter van de Loo setzte sich mit 6:2, 6:2 gegen Jürgen Vollstädt durch. DDR-Rekordmeister Thomas Emmrich bezwang Dan Nemes mit 6:4, 7:6. Norbert Henn gewann gegen Heiner Seuß (6:2,6:2)

Bei den Damen (40+/45+) besiegte Susanne Veismann die Vorjahressiegerin Olga Shaposhnikova in drei Sätzen mit 6:3, 3:6, 6:4. Susanne Schweda konnte sich in der Altersklasse 55+ gegen Renate Hennes durchsetzen (6:2, 7:5).

Der Münsteraner Lutz Rethfeld (THC) betätigte sich bei den Münster Open sozusagen als lokaler „Einzelkämpfer“. Er erreichte als einziger Münsteraner im Einzel das Viertelfinale, wo er sich nach Kräften gegen Karsten Braasch wehrte, am Ende aber mit 6:3 und 6:1 unterlag. Im Finale der Doppelkonkurrenz 40+ traf er wieder auf Braasch (mit Stremmel) und verlor mit Johnny Goudenbour 2:6 und 3:6. Im Doppel hielten Jürgen Ackermann und Klaus-Peter Kampschulte die Münsteraner Fahnen hoch. Im Finale der Konkurrenz 50+/55+ unterlagen sie jedoch im Finale.

„Das Turnier hat sich sowohl qualitativ als auch quantitativ gesteigert“, resümierte Küppers-Anhamm und hofft nun auf ein Upgrate des Turniers in der internationalen Rangliste. Die Münster Open liegen auf der Skala zwischen T0 und T7 bislang bei T4. „Da ist noch mehr drin“, erwartet der Turnierleiter.

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