Ahlener SG
Remis in Hamm

Ahlen. Mit einem auch in der Höhe verdienten 31:23 (14:9)-Sieg beim OHV Aurich verteidigte die Ahlener SG am dritten Spieltag der Zweiten Handball-Bundesliga Nord erfolgreich ihre Tabellenführung und geht damit gut gerüstet in die heutige...

Dienstag, 23.09.2008, 15:09 Uhr

Ahlen . Mit einem auch in der Höhe verdienten 31:23 (14:9)-Sieg beim OHV Aurich verteidigte die Ahlener SG am dritten Spieltag der Zweiten Handball-Bundesliga Nord erfolgreich ihre Tabellenführung und geht damit gut gerüstet in die Pokalpartie am Mittwoch gegen den THW Kiel. Keine Blöße gaben sich auch Titelfavorit TuS N-Lübbecke, der Aufsteiger Bad Schwartau keine Chance ließ, die TSV Hannover-Burgdorf in Bernburg und Erstliga-Absteiger Wilhelmshaven beim knappen Auswärtssieg in Altenholz. Federn lassen musste dagegen der ASV Hamm , der in eigener Halle nicht über ein glückliches Unentschieden im Derby gegen den TV Emsdetten hinaus kam.

Mit einer starken ersten Halbzeit legte der TuS N-Lübbecke den Grundstein für seinen sicheren 34:27 (19:10)-Heimsieg über Aufsteiger VfL Bad Schwartau. Auch ohne den verletzten Friedrich und den nur bei Siebenmetern eingesetzten Remer stand die TuS-Defensive gewohnt sicher und kam immer wieder zu Torerfolgen aus dem Gegenstoß. Nach zehn Minuten führten die Gastgeber schon mit 5:1 und bauten diese Führung stetig aus.

In den Tabellenkeller abgerutscht ist der SV Anhalt Bernburg nach der 30:34 (14:20)-Heimniederlage gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Die Saalestädter konnten den Hannoveranern nur in der ersten Viertelstunde Paroli bieten und warten damit weiter auf die ersten Punkte der Saison. Als die Gäste in der 17. Minute erstmals mit 9:8 vorn lagen, waren die Bernburger mit ihrem Latein am Ende.

Einen klassischen Fehlstart erwischte der Wilhelmshavener HV beim TSV Altenholz und lag schnell mit 0:6 hinten und kassierte nach zwölf Minuten sogar das 2:9 der Gastgeber. Erst als WHV-Coach Klaus-Dieter Petersen mit Rutschmann für Eilts einen neuen Torhüter brachte, kämpfte sich der WHV bis zur Halbzeit wieder auf drei Tore heran. Bis zum 24:20 (52.) hielt der TSV-Vorsprung, ehe Wilhelmshaven nach einer Auszeit zur Aufholjagd blies. Rutschmann avancierte nun zum Matchwinner, ließ keiner Treffer der Gastgeber mehr zu, bis schließlich Andersson in der Schlusssekunde die erste Führung der Gäste und den Siegtreffer erzielte.

Mit einem aus Sicht der Gastgeber sicherlich glücklichen 29:29 (13:16)-Unentschieden mussten sich im Derby der ASV Hamm und der TV Emsdetten zufrieden geben. Über 50 Minuten hatten die Gäste den ASV relativ sicher im Griff und führten noch in der 53. Minute mit 27:23, ehe man in der Schlussphase den schon sicher geglaubten Auswärtssieg noch aus den Händen gab. Denn TVE-Spielmacher und Torjäger Knudsen scheiterte in der 56. Minute zum zweiten Mal von der Siebenmetermarke und Coach Lars Walther zückte 20 Sekunden vor dem Ende genau in dem Moment die grüne Karte zur Auszeit, als Miliak völlig frei vor ASV-Keeper Ziemer auftauchte und vielleicht den Siegtreffer markiert hätte. Ein nicht gegebener und aus Sicht der Gäste vermeintlich „glasklarer“ Siebenmeter drei Sekunden vor dem Ende vervollständigte das Emsdettener Dilemma.

Seine schwarze Heimserie gegen „Angstgegner“ HSG Varel hat der SV Post Schwerin mit einem 27:24 (12:14) beendet.

Den ersten Zweitliga-Sieg ihres TSV konnten die Zuschauer in Bremervörde beim überraschenden 33:28 (13:15)-Sieg über Eintracht Hildesheim feiern. Die als Favoriten angereisten Gäste konnten somit auch im zweiten Auswärtsspiel keine Punkte mit nach Hause nehmen.

Mit 33:27 (14:13) zog die Reserve des SC Magdeburg beim HSV Hannover den Kürzeren. Zwar begannen die Schützlinge von Helmut Kurrat sehr konzentriert und lagen nach 19 Minuten mit 10:6 vorn. Doch noch vor der Pause wendeten die Niedersachsen das Blatt.

Weiter auf den ersten Auswärtssieg muss der HC Empor Rostock warten. Mit 23:31 (12:18) unterlagen die Ostsee-Handballer am Sonntag beim Dessau-Roßlauer HV, der damit den ersten Saisonerfolg feiern durfte.

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