Ahlener SG
„Wir wären wohl besser im Bett geblieben“

Ahlen. Zurück ins Glied – oder besser gesagt ins Mittelfeld – heißt es für die Verbandsliga-Handballer der Ahlener SG nach diesem Wochenende. Denn mit 25:33 (9:15) unterlag die heimische Zweitliga-Reserve im „kleinen“ Münsterlandderby bei der 2...

Montag, 29.09.2008, 19:09 Uhr

Ahlen . Zurück ins Glied – oder besser gesagt ins Mittelfeld – heißt es für die Verbandsliga-Handballer der Ahlener SG nach diesem Wochenende. Denn mit 25:33 (9:15) unterlag die heimische Zweitliga-Reserve im „kleinen“ Münsterlandderby bei der 2. Mannschaft des TV Emsdetten und fiel durch diese Auswärtsschlappe zunächst einmal aus der Spitzengruppe heraus.

„Das war so ein Tag, an dem man wohl besser im Bett liegen geblieben wäre. Dabei hatten wir uns so viel vorgenommen“, war Martin Nelling mehr als bedient nach der Partie und stellte nüchtern fest: „Wir sind kläglich gescheitert.“

Zwar musste der ASG-Coach am Sonntag Abend auf Philipp Lütkehaus , der sich im Training einen Muskelfaserriss zugezogen hatte, verzichten, doch allein daran war die Niederlage sicherlich nicht festzumachen. Zu viele Ballverluste in der Offensive brachten die Gastgeber immer wieder in Ballbesitz, die damit quasi eingeladen wurden, ihr bekannt gutes Konterspiel aufzuziehen. Schon in der Anfangsphase gerieten die Rot-Weißen ins Hintertreffen und lagen schnell mit 0:3 zurück. Vorne agierten die Ahlener viel zu statisch, und ohne Philipp Lütkehaus lief fast alles über die linke Seite. Zwar kam man nach einer Viertelstunde noch einmal auf 7:5 heran, doch vor der Pause gab Emsdetten dann richtig Gas und spielte sich einen beruhigenden Sechs-Tore-Vorsprung heraus.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Geschehen auf dem Parkett. Die TVE-Reserve kontrollierte weiterhin die Begegnung und hielt den Gast auf Distanz. Ein Fünkchen Hoffnung kam im Ahlener Lager noch einmal auf, als es ab der 45. Minute gelang, von 24:18 auf 25:22 zu verkürzen. Doch das erwies sich lediglich als Strohfeuer, das die Gastgeber umgehend unter Kontrolle bekamen, um sich schließlich wieder deutlich absetzen zu können.

Ahlener SG: Deppe, Funke Wiegers (2), Suntrup, Mersmann (4), Aydogdu, Litwin, Richter (1), Schroeder (10), Markmeier (2), Boschanski, Bangemann (4), Michalczik, Wessel (2).

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