Ahlener SG
Lübbecke an der Spitze

Dienstag, 21.10.2008, 11:10 Uhr

Ahlen . Einen Führungswechsel an der Tabellenspitze brachte der 7. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga Nord. Im Duell der beiden bis dahin einzig ungeschlagenen Teams setzte sich der TuS N-Lübbecke klar mit 27:23 (17:11) gegen die Ahlener SG durch und sicherte sich nun den Platz an der Sonne. Die gegen den Erstliga-Absteiger chancenlosen Ahlener rutschten auf den dritten Tabellenplatz ab.

Rang zwei in der Tabelle und damit die Rolle des neuen Nettelstedt-Verfolgers übernahm der ASV Hamm mit einem 27:25 (14:13) Heimerfolg über die TSV Hannover-Burgdorf. Die Schützlinge von Trainer Kay Rothenpieler profitierten dabei aber auch von der phasenweise erschreckenden Abschlussschwäche der Burgdorfer, die oft an ASV-Keeper Ziemer scheiterten, teilweise aber nicht einmal das Hammer Gehäuse trafen. „Der Heimvorteil hat uns sicher heute noch einmal nach vorne gepuscht. Wir haben uns viele technische Fehler geleistet, aber die Mannschaft hat riesig gekämpft“, fasste Rothenpieler das Geschehen zusammen.

Lange Zeit gut mithalten konnte die Reserve des SC Magdeburg beim TV Emsdetten, der sich am Ende aber mit 33:28 (14:15) durchsetzte. Den besseren Start jedoch erwischten die Gäste aus der Bördestadt, die nach neun Minuten mit 3:6 führten und auch Mitte der zweiten Halbzeit noch mit 22:23 (43.) die Nase vorn hatten. Doch lediglich zwei SCM-Treffer in den folgenden zwölf Minuten verhinderten eine mögliche Überraschung in der Emshalle. Der TVE setzte sich vorentscheidend auf 31:25 ab und fuhr letztlich sicher seinen fünften Saisonsieg ein.

Schon am Mittwoch schickte der SV Post Schwerin Erstliga-Absteiger Wilhelmshavener HV mit einer 25:17 (15:12)-Niederlage zurück an den Jadebusen und revanchierte sich dabei eindrucksvoll für die herbe Niederlage in Schwartau vier Tage zuvor. Nach einer recht ausgeglichenen ersten Hälfte überrannten die Hausherren den WHV im zweiten Durchgang förmlich und hatten gegen die ideenlosen Offensivbemühungen der Gäste zum Ende hin leichtes Spiel. Überragender Akteur beim SV Post war Spielmacher Daniel Pankofer mit 12/5 Treffern.

Zwölf Treffer von Kapitän Willgerodt sicherten der HSG Varel letztendlich einen knappen 31:30 (15:17)-Erfolg über den VfL Bad Schwartau. Der Aufsteiger präsentierte sich auf Augenhöhe und gab sich, angeführt von Spielertrainer Thomas Knorr zu keiner Zeit geschlagen. Die frühe 6:2-Führung (7.) der Gastgeber drehte der VfL über 8:8 (15.) in einen 2-Tore-Pausenvorsprung und konnte auch im zweiten Durchgang einen 2-Tore-Rückstand wieder zum 28:28 egalisieren.

Keine Probleme hatte der Dessau-Roßlauer HV beim deutlichen 33:24 (16:9) über den TSV Bremervörde und feierte gegen den anderen Aufsteiger seinen dritten Heimsieg in dieser Saison. Trainer Peter Pysall konnte sich bereits beim 11:3 nach 18 Minuten gemütlich zurücklehnen und einen sicheren Sieg seiner Jungs genießen.

Punktgleich hinter Dessau belegt die vor der Saison hoch gehandelte Eintracht Hildesheim nach dem 25:30 (12:12) Derbysieg beim HSV Hannover derzeit nur den 10. Tabellenplatz. Mit dem ersten (!) Auswärtssieg der Saison stoppten die Schützlinge von Trainer Gerald Oberbeck zunächst einmal ihre Talfahrt.

Seine dritte Auswärtsniederlage hintereinander kassierte der HC Empor Rostock mit der 34:23 (20:13)-Schlappe beim TSV Altenholz. Die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß und führten schnell mit 5:1 (6.). Rostock dagegen fand kein Mittel gegen das schnelle Angriffsspiel des TSVA. Drecke (8), Jurgeleit (7) und Greve (7/2) stellten die löchrige Empor-Abwehr immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Weiter ohne zählbaren Erfolg und damit Schlusslicht der Liga bleibt der SV Anhalt Bernburg nach der 26:31 (10:12)-Heimniederlage gegen den OHV Aurich.

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