Ahlener SG
Eigenem Anspruch nicht gerecht geworden

Montag, 26.12.2011, 15:08 Uhr

Ahlen . Nach dem nur um einen Punkt verpassten Direktaufstieg in der Vorsaison und dem Scheitern in den folgenden Relegationsspielen hatte man sich die aktuelle Spielzeit im Lager von Eintracht Hildesheimer sicherlich etwas anders vorgestellt. Vor dem Saisonstart noch als Favorit gehandelt, steht das Team von Manager und Trainer Gerald Oberbeck nach 16
ausgetragenen
Partien derzeit nur auf dem enttäuschenden elften Platz und kann bis zur Winterpause selbst bei einem Heimsieg gegen die Ahlener SG am kommenden Sonntag (17 Uhr) sein negatives Punktekonto von 14:18 Zählern nicht mehr ausgleichen.

Gleich zu Beginn der Saison wurden die Niedersachsen kalt erwischt, als sie beim Kellerkind Empor Rostock eine 34:38-Niederlage einstecken mussten. Zwar folgten in eigene Halle (Pflicht-) Siege gegen Aurich und Bernburg, doch auswärts blieb man den Beweis seiner Klasse schuldig. Der 28:33-Schlappe beim Aufsteiger in Bremervörde folgte eine 29:30-Niederlage in Altenholz. Gegen den TuS N-Lübbecke hatte man anschließend auch in eigener Halle beim 22:29 nichts zu bestellen. Erst im Derby beim HSV Hannover gelang mit dem 30:25-Auswärtssieg wieder ein Erfolgserlebnis. Was folgte, waren erneut Pleiten in Hamm, Schwerin und Emsdetten sowie zu Hause gegen Varel.

Erst Ende November gelang es der Oberbeck-Sieben wieder, ihren selbst gestellten Ansprüchen gerecht zu werden. Vier Spiele in Folge (Magdeburg, Schwartau, Wilhelmshaven, Burgdorf) verließ man als Sieger die Platte, ehe das Team zuletzt bei der knappen 20:21-Niederlage in Dessau wieder einen Dämpfer verpasst bekam.

Dabei hatte Hildesheim vor der Saison unter anderem mit Torhüter Dennis Klockmann vom TuS N-Lübbecke, Linkshänder Matthias Struck, Rückraumshooter Marvin Nartey (beide Rostock) und Kreisläufer Nikolas Ivakno (Zürich) durchaus Qualität verpflichtet, musste aber notgedrungen einsehen, dass die acht Abgänge von Wjatscheslaw Gorpishin (RL/Karriereende), Sven Lakenmacher (LA/Karriereende), Mike Hairston (RR/Karriereende), Arunas Vaskevicius (TH/Amicitia Zürich), Markus Wagesreiter (RL, RM/HBW Balingen-W.), David Kreckler (RA/Leichlinger TV), Dimitrios Tzimourtos (RA/MT Melsungen) und Eryk Kaluzinski (RL/Leichlinger TV) nicht so einfach zu kompensieren waren.

Das letzte Duell mit der ASG fand übrigens im März dieses Jahres statt und wurde zu einer glasklaren Angelegenheit für die Niedersachsen. Rund 2100 Zuschauer sahen in der Sparkassen-Arena eine weitgehend einseitige Partie, an deren Ende ein deutlicher 34:23-Sieg der Gastgeber stand. Bereits zum Seitenwechsel hatte die Eintracht mit dem 15:8-Pausenstand für eine Vorentscheidung gesorgt. Schmidtmeier und Co. konnten nur in der Anfangsphase mithalten. Damals leisteten sich die Rot-Weißen eine viertelstündige Torflaute. Das wollen die Ahlener diesmal verhindern.

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