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„Schafskälte“: Frost in NRW erwartet – Waldbrandgefahr in anderen Landesteilen

Dienstag, 02.06.2009, 15:35 Uhr

Essen – Nicht nur geschorene Schafe, auch Hobbygärtner sollten sich in den kommenden Tagen der „ Schafskälte “ auf eisige Temperaturen einstellen. In den Nächten auf Donnerstag und Freitag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Nordrhein-Westfalen in freien Lagen Bodenfrost mit minus 1 Grad. In höheren Regionen und vor allem in der Eifel können die Temperaturen sogar auf minus 4 Grad absinken, wie der Meteorologe Günther Hamm am Dienstag in Essen sagte.

Donnerstag und Freitag werde es dann auch tagsüber mit höchstens 15 Grad „empfindlich kühl“. Sommerliche Temperaturen deuteten sich nach einem wechselhaften Wochenende erst wieder für die kommende Woche an. Mit „Schafskälte“ wird laut DWD ein Kälterückfall in der ersten Junihälfte bezeichnet, der in Mitteleuropa relativ häufig auftritt. In dieser Zeit sind bereits viele Schafe geschoren.

Sonne und Wind haben unterdessen die Waldbrandgefahr in einigen Teilen des Landes auf die zweithöchste Stufe gebracht. Dies gilt laut DWD für die Region Märkischer Kreis, das Mindener Land und den Niederrhein südlich von Moers. „Kein Wunder: Im Mai waren wir in NRW eine der niederschlagsärmsten Regionen in Deutschland“, sagte Hamm. Nicht einmal die Hälfte des sonst üblichen Niederschlags sei gefallen. In den kommenden Tagen erwarten die Wetterexperten aber eine Entspannung der Lage durch kühlere Temperaturen und Regenschauer.

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