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14 neue Gesichter im neuen Stadtrat in Hörstel

Montag, 31.08.2009, 19:08 Uhr

Hörstel. Nach den Kommunalwahlen am Sonntag werden im neuen Rat 14 neue Gesichter zu sehen sein. Für die CDU sind neu im Rat: Dr. Andreas Gößling, Stefan Drees, Bernhard Wieker, Alfred Gayer, Heinz-Josef Reckers; für die SPD sind neu im Rat: Oliver Janke und David Ostholthoff; für die Grünen: Helmut Heller; für die FDP: Willy Klöcker und Jürgen T. Lücke, für die UWG: Rainer Hartke, Aloys Niestegge und Brigitte Ahle-Echelmeyer; für die Linke: Klaus Steltenkamp. Die konstituierende Ratssitzung ist am Mittwoch, 28. Oktober, vorgesehen. Der alte Rat kommt ein letztes Mal am 7. Oktober zusammen.

Obwohl drei neue Parteien Einzug halten werden, behält die CDU die absolute Mehrheit. In allen vier Ortsteilen hat sie die Stimmenmehrheit erlangt, sodass die CDU erneut die vier Ortsvorsteher stellen wird. Ob die alten auch die neuen Ortsvorsteher sein werden, hielt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Karl Dierkes gestern noch offen. Doch deutet derzeit nichts auf eine Neubesetzung hin. Dies gilt auch für den CDU-Fraktionsvorsitz. Bei der SPD hingegen wird es einen Wechsel geben, schon allein weil Hans Pollul nicht mehr im Rat vertreten sein wird. Peter Müller ist als Vorsitzender im Gespräch. Die neue SPD-Hoffnung Oliver Janke hat jedenfalls im Vorfeld keine Ansprüche angemeldet. Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ingrid Bosse sprach gestern von „politischer Katerstimmung“: „Mit unseren sieben Aufrechten sind wir etwas gefleddert.“ Die dreiköpfige UWG-Fraktion dürfte Rainer Hartke leiten.

Die Verliererin der letzten Kommunalwahl war in diesem Jahr die geheime Gewinnerin: Hörstels Ortsvorsteherin Angelika Wollny gelang es nicht nur, ihren Wahlbezirk Hörstel-Knobben diesmal direkt zu gewinnen. Sie war auch die einzige CDU-Direktkandidatin, die ihren Stimmenanteil vergrößern konnte, und das gleich um sieben Prozent. Den extremsten Negativ-Ausschlag erlebte die CDU in dem - allerdings sehr kleinen - Stimmbezirk Ostenwalde: Eine Stimmeneinbuße von ehemals fast 90 Prozent auf jetzt 46 Prozent - dieses Minus ist rekordverdächtig. Dasselbe Ergebnis lässt sich auch positiv formulieren: Aus dem Stand heraus erreichte die UWG einen Stimmenanteil von fast 47 Prozent. In Uthuisen-Knobben erreichte die UWG sogar 48,6 Prozent.

Weitere Berichte und Fotos über die Kommunalwahl in Hörstel gibt es unter www.ivz-online.de

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