Ferienoskar Münster
Münster: Hl. Edith Stein + Pipho-Jugend

NEWS: 13. August "That's it!" Das war es also: das PIPHO-Ferienlager `09... Gestern stand noch ein kleiner Arbeitsakt an: die Reflektion. Alle Leiter setzten sich zusammen, sprachen über Fehler, das was gut gemacht wurde und vieles mehr. Insgesamt waren alle sehr zufrieden und sind sich einig: Das Lager war GEIL! Ein Teil der Arbeit beginnt jedoch erst jetzt: Der Lagerfilm...

Donnerstag, 13.08.2009, 09:08 Uhr

NEWS: 13. August
"That's it!"

Das war es also: das PIPHO-Ferienlager `09... Gestern stand noch ein kleiner Arbeitsakt an: die Reflektion. Alle Leiter setzten sich zusammen, sprachen über Fehler, das was gut gemacht wurde und vieles mehr. Insgesamt waren alle sehr zufrieden und sind sich einig: Das Lager war GEIL!

Ein Teil der Arbeit beginnt jedoch erst jetzt: Der Lagerfilm will geschnitten werden, die Abrechnung muss erstellt und das Nachtreffen will geplant werden. Neben diesen Dingen warten natürlich auch wieder Schule, Studium oder Beruf auf die Leiter und auch die reguläre Jugendarbeit in der PIPHO-Jugend, bzw. der Hl. Edith-Stein Gemeinde will geplant und durchgeführt werden.

Das Motto: "Nach dem Lager ist vor dem Lager" gilt selbstverständlich auch für uns und somit darf man sich auch schon auf das Ferienlager Nummer zehn der PIPHO- Jugend, mit vielen interessanten und witzigen Berichten und Fotos freuen, bis dann =)

7. August
"We are back again"
Fünfzehnter und letzter Tag im Sauerland , Wetter: sonnig. Schützenhalle : leer. Kinder: sitzen auf gepackten Koffern. Leiter: müde aber verdammt glücklich.

An unserem letzten Tag blicken wir auf Spaß, Aktion, Freude und Kreativität zurück. Doch auch auf ungewischte Böden, vergessene Kleidung und einen riesigen Haufen von Material, der wieder zurück in den LKW muss. …Um ein bisschen Ruhe und Beinfreiheit zu haben, sind einige der Leiter mit den Kindern ins Schwimmbad gegangen.

Gegen 13.30 Uhr war der LKW genauso voll wie auf der Hinfahrt, und der Bus hatte die verbliebenen sechs Leiter von der Schützenhalle abgeholt. Nun war es auch für die Kinder Zeit, sich vom Schwimmbad auf den Weg zu machen. Gegen 14 Uhr traf der Bus am Esloher Busbahnhof ein. Alle Kinder und die Leiter stiegen ein und es ging Richtung Heimat. An der Pius-Kirche angekommen, war der Lkw schon komplett ausgeladen. Die Kinder verabschiedeten sich, schnappten sich ihre Koffer und wurden von Mama und Papa schon sehnlichst erwartet.

Aber das Sauerland war uns immer noch nicht los. Vier der Leiter bildeten den Nachtrupp, der die ganze Halle noch einmal auf den Kopf stellte und noch so einige Dinge fand. Um die Wartezeit auf den Hallenwart zu verkürzen, gönnte der Nachtrupp sich noch einen Eisbesuch in Meschede und genoss die Sonne. Um 18 Uhr war es dann auch für den Nachtrupp an der Zeit, sich von Reiste und der Schützenhalle zu verabschieden.

Wir freuen uns jetzt erst mal auszuschlafen, um dann mit voller Power weiter aufzuräumen. Und natürlich freuen wir uns schon jetzt alle auf das Nachtreffen, wo wir uns alle wiedersehen werden! =)

6. August
"Sad but true"
Vierzehnter Tag im Sauerland, Wetter: immer noch gut. Schützenhalle: wird langsam aber sicher geräumt. Kinder: traurig. Leiter: traurig... und müde wie A****.

Der heutige Tag bestand vor allem darin, alles aufzuräumen, Tische von a nach b zu schlören und die Böden zu wienern. Die Kinder wurden aus ihren Schlafplätzen in die Halle umquartiert und schlafen nun, in der letzten Nacht, alle gemeinsam in der großen Halle.
Das Abendprogramm bestand aus der letzten, ultimativen Party und dem bunten Abend. Am Nachmittag hatten die Kinder Zeit, Sketche, Performances und Spiele für den Abend vorzubereiten. Der bunte Abend bestand unter anderem aus einer Preisverleihung für Leiter, einem Tanzcontest und einer Performance zu dem Lied "Boom Boom Pow!". Dabei wurde mal wieder klar, dass die Leiter der PIPHO- Jugend einfach die Besten sind =).

Um das Ferienlager mit Würde zu beenden, wurde noch einmal richtig gefeiert und es ging um 10.30 Uhr ins Bett. Die Leiter beendeten das Lager ebenfalls mit Würde, und zwar mit einem Grillabend mit Steaks und Mettigeln. Morgen geht es dann für die Kinder und einen Teil der Leiter ins Schwimmbad, während die andere Hälfte der Leiter die Halle aufräumt und versucht, ihren Pudding aus dem Kopf zu kriegen. Der LKW will außerdem noch beladen und in Münster wieder entladen werden. Wir sind alle sehr, sehr, sehr traurig, aber auch erleichtert, endlich mal wieder auf einer richtigen Matratze ausschlafen zu dürfen.

NEWS: 5. August
"Money, Money, Money..."
Dreizehnter Tag im Sauerland, Wetter: optimal. Schützenhalle: halbwegs aufgeräumt, morgen ist Großputz angesagt. Kinder: müde, aber mit Motivation dabei. Leiter: Unglaublich müde, unglaublich motiviert.

Der heutige Tag begann nach dem Frühstück mit einer Runde Frühsport. Alle Kinder gingen mit den Leitern raus, liefen ein paar Runden um die Schützenhalle und spielten Totenball. Danach konnten die Kinder wählen, ob sie lieber Fußball spielen oder sich gegenseitig massieren wollten. Dieses Programm endete vor dem Mittagessen, bei dem es Fischstäbchen mit Kartoffelpüree und Spinat gab. Dann konnten die Kinder duschen, denn es galt ja, für den Casinoabend geputzt und gestriegelt zu erscheinen.

Doch zuerst bastelten die Kinder noch ein Geschenk für ihren Partner, zum Beispiel Krawatten, Armbänder oder Blumen. Parallel dazu wurden die Schlafräume aufgeräumt. Nach dem Abendessen war es dann soweit: Das Piphosino öffnete und nach einem kleinen Foto durften die Paare das Casino betreten, um in zwei Stunden Glücksspiel zu versuchen, die Besten zu werden. Der große Preis war je ein Candlelight-Dinner für die ersten drei Gewinnerpaare. Nach der Siegerehrung wurden noch ein paar Runden Schachtanz getanzt und dann ging es auch schon ins Bett. Morgen wartet auf uns eine große Putzaktion, denn in der Halle werden sämtliche Schlafbereiche abgebaut und die Koffer gepackt. Viel Arbeit wartet auf uns.

4. August
Yalla Yalla! Zwölfter Tag im Sauerland: Wetter: GEIL! Schützenhalle: wird auch nicht sauberer... Leiter: ich brauche einen Energydrink... Kinder: drehen am Rad.

Heute gab es mal wieder einen Mottotag, diesmal unter dem Thema Orient. Das Programm startete nach dem Frühstück mit mehreren Workshops, nämlich Bauchtanz, Basteln und Batiken. Jungs wie Mädchen waren mit viel Hüftschwung vor allem beim Bauchtanz dabei, beim Basteln wurde der Kreativität freien Lauf gelassen und es entstanden Laternen und vieles mehr. Beim Batiken färbte jedes Kind ein eigenes T-Shirt, und die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen.

Nach den Workshops bekamen wir wieder einmal Besuch. Diesmal sogar einen sehr hohen: Pastor Hubertus Krampe, Pastoralreferent Jan-Christoph Horn und Organist Patrick Kampf rollten um 11.30 Uhr in Reiste an. Ein wichtiger Teil des Besuchs darf natürlich nicht vergessen werden: Pastors Hund Arthur (im Laufe des Tages Abdul das Kamel genannt, schließlich war orientalischer Tag) kam auch mit und natürlich auf seine Kosten. Abdul bewältigte eine wichtige Betreuungsaufgabe: Er führte Kinder spazieren, denn schließlich ging er einigen schon bis zur Hüfte und zog sie über den Platz.

Nach dem Mittagessen, das mit Chili con Carne nicht orientalisch, aber immerhin ausländisch war, ging es mit einigen Kindern zum Fußballplatz, andere spielten Kreisspiele. Danach gab es einen kleinen Impuls von unserem Pastor, da der Besuch sich auch schon wieder verabschiedete. Daraufhin spielten wir das Kaufhausspiel, bei dem jedem Kind ein Leitername zugeordnet wurde und eine Geschichte erzählt wurde. Die Handlung dieser Geschichte mussten die Kinder dann nachmachen. Zum Beispiel bei dem Ausschnitt:

Malena hatte nach dem Aufstehen einen sehr seltsamen Geschmack im Mund, daher ging sie zähneputzen. In Ihrer morgendlichen Verwirrtheit griff sie jedoch neben die Zahnbürste, nahm sich die Klobürste und begann sich die Zähne zu putzen. Da Malena sehr lustig war, hüpfte sie dabei auf einem Bein und sang Weihnachtslieder. ACTION!!

Bei ACTION! mussten nun alle Malenas losrennen, sich eine Klobürste besorgen und möglichst schnell vor der Jury auf einem Bein hüpfen und Weihnachtslieder singen. Nach diesem extrem lustigen Spiel gab es dann auch schon Abendessen. Das Finale des Mottotages fand am Abend statt, denn der Sultan gab in seinem Palast eine Feier, inklusive einer Vorführung der Bauchtänzer, der Jongleure, einer Geschichte aus Tausendundeiner Nacht und sogar einer Feuerspuckvorführung. Um 22.30 Uhr ging es dann auch ins Bett und alle Kinder schliefen schnell ein.

In den kommenden Tagen wartet auf uns eine Menge Arbeit, denn die gesamte Schützenhalle muss aufgeräumt, wieder umgeräumt und gewischt werden. Auch auf den Fenstern haben unsere Kinder Ihre Patschehändchen verewigt oder zumindest hinterlassen, die wollen auch wieder geputzt werden. Ein Highlight haben wir jedoch noch, denn der mit Spannung erwartete Casinoabend findet morgen statt und einfach alle, Kinder und Leiter sind schon gespannt, wer denn wohl mit wem das Casino betreten und wer am Ende den großen Preis im Piphosino abräumen wird. Man darf gespannt sein.

3. August
"Und ich schwimm, schwimm, schwimm zu dir rüber..."
Elfter Tag im Sauerland: Wetter: wechselnd, aber egal. Schützenhalle: dekoriert. Leiter: müde. Kinder: nicht müde. (WIESO???)

Ein komplett normales Frühstück. Doch danach ging es los: Lunchpaket machen, Schwimmsachen packen und ab in den Bus, denn ein großes Ziel wartete: das Aqua Magis in Plettenberg. Die Busfahrt war halbwegs ruhig und geordnet, auch die Ankunft brachte die Mitarbeiter des Schwimmbads zum Staunen, denn die Kinder waren geradezu unglaublich ruhig, gesittet und leise. Im Wasser jedoch ging der Spaß dann richtig los: Es wurde getobt, gerutscht, geschwommen und gesprungen. Nach vier Stunden im Schwimmbad waren sämtliche Gliedmaßen zur Unkenntlichkeit verschrumpelt und deshalb musste es auch dringend wieder gen Heimat gehen, der Bus fuhr daher um 16.30 Uhr vor dem Schwimmbad ab.

Im Bus waren die Leiter mehr schlafend als wach, die Kinder aber seltsamerweise total aufgedreht und hyperaktiv. In der Schützenhalle gab es Abendessen, bei dem auch gleich die Reste der letzten Woche verwertet werden konnten. Um die Kinder auch auf das Niveau der Leiter zu bringen, wurden sie sanft auf das Bettchen eingestimmt, denn es gab eine Traumreise, mit anschließender Massage und Gruselgutenachtgeschichte. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Es war einmal ein kleiner Dino, der eines Tages mit seinen Eltern von einer Bande gefährlichen Killergemüses überrasch wurde. Die Eltern wurden aufgefressen, und seitdem lebt der Dino einsam und alleine in der weiten Welt und weint sich still und leise in den Schlaf.
Zügig ging es anschließend ins Bett und man freut sich morgen auf einen orientalischen Tag und auf weitere topaktuelle Infos des Ferienlagers der PIPHO- Jugend

2. August
Relax, take it easy!
Zehnter tag im Sauerland: Wetter: Regen...Schützenhalle: voll mit Bastelzeug. Leiter: ausgeschlafen. Kinder: kreativ.

Wie schon angekündigt, begann der heutige Tag etwas später, Frühstückszeit war von 8.30 bis 12.00 Uhr, dies kam vor allem uns Leitern sehr gelegen. Unser super Buffet bestand aus Müsli, Rührei, gekochten Eiern, Obst, Joghurt, Mett und Brötchen. Dann wurde den Kindern das Abendprogramm verkündet: Miniplaybackshow! Der Rest des Tages bestand aus sprühender Kreativität! Es wurde Musik rausgesucht, CD-Player geteilt, Outfits kreiert und Performances einstudiert. Doch einer unserer Stars erkrankte schwer und musste uns leider frühzeitig verlassen.

Auch unser Besuch trat die Heimreise an. Nach den traurigen Ereignissen des Tages rafften wir uns alle wieder auf, und die Miniplaybackshow begann. Es traten Stars wie Cascada, Fall out boy, Shaggy & Bob der Baumeister auf. Die Show wurde durch ein Best of Lagertänze von den Leitern gekrönt. 21.30 Uhr war Bettschmiss, da morgen der Tagesausflug ansteht. Insgesamt war es ein sehr relaxter Tag. Es geht ins Schwimmbad, Aquamaris nach Plettenberg. Doch in den Genuss der Lupingrutsche werden nur die Leiter kommen, da diese ab 14 Jahren ist.

1. August
Mit einer Meeeeeeeeeenge Fantasie!
Neunter Tag im Sauerland: Wetter: okay. Schützenhalle: endlich mal durchgelüftet. Leiter: Neun Tage schlauchen schon ziemlich....Kinder: brauchen mal Schlaf.

Heute stand der zweite Mottotag an. Wir starteten mit dem Frühstück (und einer neuen Kochmutti) wie gewohnt um 8.30 Uhr. Danach spielten wir Capture the flag, ein Gelände-/ Ballspiel mit einer Menge Action und Power. Dieses Spiel endete mit dem Mittagessen u12.30 Uhr. Es gab Reibekuchen mit Apfelmus und zum Nachtisch Quark mit Schokostreuseln. In der Mittagspause wurden die letzten Vorbereitungen für das Fantasyspiel getroffen, das dann auch um 15 Uhr begann. Die Kinder mussten in die Rolle von Asterix und Obelix schlüpfen und die Zutaten für den Zaubertrank für Miraculix sammeln.

Nach einigen Stunden Spielzeit war es dann geschafft: Der Trank war gebraut, das Dorf war gerettet und die Römer wurden erfolgreich in die Flucht geschlagen. Durch all diese Heldentaten entsprechend ausgepowert wartete auch das Abendessen auf die tapferen Gallier bzw. Reister. Doch eine der größten Partys des Lagers stand vor der Tür: das grandiose, supertolle, absolut bravouröse, Bergfest!!! Die Party startete gegen 21 Uhr und es wurde bis um 23 Uhr gefeiert.
Nach diesem anstrengendem Tag und der letzten Woche muss man auch mal ausschlafen, daher wird morgen gemütlich gebruncht, man kann sich bis um 12 Uhr an einem reichlichen Büffet bedienen - wir freuen uns!

31. Juli
„Unmöglich ist nicht gallisch, meine Freunde!“

Achter Tag im Sauerland: Wetter: gut. Schützenhalle: wohnliches Chaos. Leiter: müde, teils krank, aber trotzdem topmotiviert. Kinder: müde, aber Cola hilft.

Heute begann unser erster Asterix und Obelix Mottotag. Es wurde ein Siedlerspiel gespielt, bei dem die Kinder in vier kleinen Galliergruppen Rohstoffe sammeln, verkaufen und einen Schatz finden mussten. Mit vollem Körpereinsatz wurde das Lager verteidigt und die Rohstoffe gesammelt. Nach dem ersten Teil am Vormittag gab es als Stärkung eine Käse-Lauch Suppe, um nach der Mittagspause wieder voll durchzustarten.

Am Nachmittag ging es weiter, und gegen 17 Uhr war der Schatz dann gefunden und das Spiel endete. Doch das nächste große Ereignis stand bevor. Ein blauer VW-Bulli fuhr auf den Hof und der lang erwartete Besuch erreichte Reiste. Vier weitere Personen kamen zur Verstärkung des Leiterteams. Am Abend wurde ein Lagerfeuer gemacht, es gab Stockbrot, Würstchen und Salat, die Gitarren wurden hervorgeholt, es wurde gesungen und dann ging es für die Kinder auch schon wieder ins Bett. Morgen erwartet uns der zweite Mottotag mit dem lang ersehnten Fantasyspiel und einer kleinen Abschlussparty.

30. Juli
Sechster Tag im Sauerland. Wetter: leicht bewölkt. Schützenhalle: schon wieder ein wenig dreckig. Leiter: in topform;-) Kinder: Normalform

Nach der täglichen Qual des Weckens und des darauf folgenden Frühstücks begannen wir den Tag mit der jährlichen Postkartenaktion. Dies bedeutet Malspaß für alle. Die Kinder gestalteten Postkarten, die wir zuvor an Gemeindemitglieder verkauft hatten. Die künstlerischen Fähigkeiten waren enorm, während die Fähigkeiten beim Texteverfassen, bis auf einige Leiterlobpreisungen, eher mäßig ausfielen.

Nach einem frühen und köstlichen Mittagessen brach großer Jubel unter den Kindern aus, da wir mit dem Bus ins Schwimmbad nach Eslohe fuhren. Dort tobten sich die Kinder aus und waren besonders von der Rutsche begeistert. Danach gab es erneut großen Jubel, weil die Kinder ihr gespartes Geld in Eslohe ausgeben durften. Den Abend ließen wir bei einem Film ausklingen.

29. Juli
„Go Craaazy“ oder „yzaaarC oG“

Fünfter Tag im Sauerland. Wetter: bewölkt, aber in Ordnung. Schützenhalle: endlich wieder relativ sauber. Leiter: CRAZEEYYY =) Kinder: crazy und zieeemlich müde.

Heute begann der Tag im Ferienlager der PIPHO- Jugend mit einer schockierenden Nachricht: Die Aliens waren in Reiste gelandet und stürmten um 6.30 Uhr am Morgen die Halle. Die komplett verwirrten Kinder wurden zum Frühstück mit Marsbrei und Frikadellen geführt, wo sie auf umgedrehten Stühlen aßen. Anschließend ging es selbstverständlich zum außerordentlich außerirdischen Frühsport, der alle noch einmal ein bisschen in Schwung brachte.

Um die Stunde verlorenen Schlafes nachzuholen, begaben wir uns auf eine Traumreise ins All, denn der Vorfall wollte natürlich auch aufgeklärt werden. Durch das außerordentlich intensive Erlebnis wurden die Kinder selbst zu Aliens. Um die Rechte der Aliens zu stärken, sind die kleinen Aliens mit Plakaten mit Forderungen wie „Müsli, Müsli, mjamjamjam“ oder „Atomkraft, Nein Nein“ durchs Dorf gelaufen und sammelten Unterschriften, um diese Forderungen endlich durchzusetzen.

Da die Hygiene der Erdlinge zu wünschen übrig ließ und die Aliens den Müll in der Halle einfach nicht ertragen konnten, wurde das Putzbein geschwungen. Nach diesem nervenaufreibendem Programm mussten sie sich erst einmal mit pinkem Kartoffelpüree und orangenem Currygeschnetzeltem stärken.

Nach der wohlverdienten Mittagspause wurden lustige, ebenfalls außerirdische Kreisspiele gespielt. Um die Aliens in unsere geliebten Lagerkinder zurückzuverwandeln brauchte es eine kräftige Dusche. Das Abendessen lief dann wieder entsprechend ruhig ab. Um diesen fantastischen Crazy Day zu feiern, gab es abends die erste Party des Lagers. Es wurde getanzt, gelacht und alle hatte eine Menge Spaß.

Das Zubettgehen wurde von einer gruseligen Gruselgeschichte, mit gruseliger Gruselgitarrenmusik begleitet. Morgen freuen wir uns auf einen relativ entspannten Tag, geplant ist die Durchführung unserer Postkartenaktion und ein Besuch im Esloher Schwimmbad, doch dazu morgen mehr.

28. Juli
„Das Wandern ist des Müllers Lust“

Vierter Tag im Sauerland. Wetter: durchaus für Wasserspiele geeignet. Schützenhalle: Es fängt an, zu müffeln. Leiter: keinerlei Schlafentzugserscheinungen. Kinder: Schlafentzugserscheinungen

Getreu dem oben erwähnten Motto zog es uns heute in die schönen Sauerländer Berge. Dass der Kinder Lust sich allerdings in Grenzen hielt, sei hier nur beiläufig erwähnt. Wandern gehört aber nun einmal zum Standardprogramm unseres alljährlichen Lagers, obschon sich auch vereinzelt die Leiter fragen, warum eigentlich... Nach zweistündiger Wanderung und einem stärkenden kohlenhydratreichen Mittagessen veranstalteten wir rund um die Schützenhalle die Lagerolympiade mit anschließender Wasserschlacht. Hier sei angemerkt, dass sich die Leiter trotz beachtlicher Unterzahl wacker schlugen und die Schlacht souverän gewannen.

Mit Hunderten von Wasserbomben und prallgefüllten Wasserflaschen wurden die Kinder einmal so richtig durchgespült, und dabei wurden auch gleich Dreck und Schweiß der Wanderung beseitigt. Nachdem alle Kinder und Leiter wieder trockengelegt waren, ging es zum Abendessen. Im Anschluss daran ging es weiter mit dem Wettbewerb „PIPHOs Next Zeitungsmodel“, der auch gleich den finalen Abschluss der Lagerolympiade bildete. Hier kamen sehr kunstvolle und detailreiche Kreationen zur Schau (allesamt recyclebar), die man in den folgenden Jahren wahrscheinlich auf den Laufstegen von Mailand, Paris & Co. bewundern kann. In die Folge dieser großen Namen wird sich auch die Kleinstadt Reiste einreihen, die sich nach dem großen Ereignis des heutigen Abends zur Hauptstadt der Modebranche mausern wird.

Nach dem Ende dieses Großereignisses endete der heutige Tag auch schon wieder, die Kinder wurden ins Bett geschickt und werden hoffentlich schnell einschlafen. In den folgenden Tagen erwarten uns unsere Mottotage. Zum einen wartet der berühmt-berüchtigte „Crazy Day“, bei dem einfach ein total verrückter, knallbunter Tag gestaltet wird, bei dem die Leiter alle Register in Sachen Kreativität und Verrücktheit ziehen. Außerdem erwarten uns unsere Asterix & Obelix Mottotage, die mit einem Gelände- und einem Fantasyspiel aufwarten können.

27. Juli
„Just another manic Monday“

Vierter Tag im Sauerland. Wetter: Sonnig, mit kurzem Schauer am Abend. Schützenhalle: Gemütlich chaotisch! Leiter: kaspern rum =)! Kinder: Auch!

Was wäre ein Ferienlager, ohne die obligatorische Erkundung der Umgebung in Form eines Stadtspiels? Folglich war dies die erste Aktion des heutigen Tages. Auf diese folgte bei gutem Wetter (unsere Umschreibung für „in praller Sonne“J) ein Action- und Strategiespiel namens „Das Goldene Kalb“. Zwischendurch gab es noch selbst gemachten Döner zu Mittag, eines der Lieblingsgerichte der Kinder in jedem Lager.

Zudem stand zum ersten Mal das Putzen der Toiletten auf dem Programm, und es ist immer wieder ein Genuss, wenn kleine Kinder dies augenscheinlich zum ersten Mal in ihrem Leben machen. So ist es auch nur mäßig verwunderlich, dass da ein Spülschwamm zweckentfremdet und kurzerhand zum Wischmopp umfunktioniert wird.

Da die Füße unserer kleinen Schützlinge nach kilometerfressenden Spielen sehr müde sind, lassen wir den Tag mit Dämmerlicht und einem gruseligen Kreisspiel ausklingen. Wenn die wüssten, dass morgen eine Wanderung auf dem Programm steht…

NEWS: 26. Juli
„Let’s get ready to rumble“
Dritter Tag im Sauerland. Wetter: Richtig gut!....Schützenhalle: Endlich Full House. Leiter: Top motiviert. Kinder: aufgedreht wie sonst was. Heute um 9.30 Uhr ging es endlich richtig los! 42 Kinder und die verbliebenen Leiter machten sich auf den Weg in das wunderschöne Reiste. Wir wurden herzlich vom Vortrupp empfangen. Nachdem sich alle einigermaßen eingerichtet hatten, wurden natürlich erst einmal die Lagerregeln erklärt und wir haben bei super Sonnenschein super Spiele gespielt, wie z.B. das Schlangenspiel:

Nach den neuen Spielen kamen natürlich die Klassiker „Funky Chicken“ und „Ride my Pony“, damit unsere neuen Teilnehmer mit der Tradition bekannt gemacht werden. So gegen 18 Uhr haben wir dann gegrillt. Es war sehr lecker. Jetzt gleich spielen wir Ballspiele und hoffen auf eine relativ ruhige Nacht. Wir freuen uns auf die kommenden Tage.

25. Juli
Wat nicht passt, wird passend gemacht!
Zweiter Tag im Sauerland. Wetter: Schon besser. Schützenhalle: immer noch geil, inzwischen sogar eingeräumt. Leiter: Top motiviert! Kinder: immer noch nicht da.

Der heutige Tag begann früh für fünf furiose, frühaufstehende, tapfere Leiter, die eine eiskalte Nacht in der leeren Schützenhalle verbracht hatten. Nach einem anständigen Frühstück erreichte der Material-LKW gegen 10 Uhr die Halle. Nun hieß es: Ausladen! Schließlich räumt sich ein 7,5-Tonner nicht von alleine aus. Nach einiger Zeit war es dann geschafft: Material, Gepäck und alles, was sonst noch im LKW war, lag verstreut in der Schützenhalle. In den folgenden Stunden wurden Material-, Schlaf- und Leiterbereich eingeteilt und abgegrenzt, sowie das Material verstaut. Der erste Einkauf wurde erledigt und 80 Würstchen schlummern jetzt friedlich im Kühlraum. Nun liegt das "frisch gefangene" Nasi Goreng in der Pfanne und brutzelt glücklich vor sich hin. Wir freuen uns auf die letzte stille Nacht, aber auch auf 42 Kinder und den Rest des Leiterteams =)

22. Juli
Der Countdown läuft!
Noch knapp vier Tage, dann ist es so weit: Das Ferienlager der PIPHO-Jugend Münster startet. Ziel der Reise ist das schöne Sauerland, genauer: ein kleines Dorf, das auf den hübschen Namen Reiste hört, daher auch das Motto des Lagers: "Ferienlager '09: Reiste mit?!" Übernachtet wird in der Schützenhalle der ortsansässigen Schützenbruderschaft St. Pankratius.

Inzwischen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Haufenweise Kisten werden gepackt, Plakate gemalt, Busse gechartert, kurzum: Das 14-köpfige Leiterteam hat alle Hände voll zu tun, denn schließlich wollen 42 Kinder 14 Tage lang Spaß haben. Mottotage, Ballspiele, ein Tagesausflug, der traditionelle Casinoabend und vieles, vieles mehr will geplant werden. Das Lagerteam hat Großes vor, dafür wird dann auch mal der Eine oder Andere Ferientag geopfert. Eines darf dabei natürlich nicht vergessen werden: Immer fleißig im Internet abstimmen und viele Berichte aus dem Lager schicken, denn erklärtes Ziel ist es, am Ende den Ferienlageroskar '09 in den Händen zu halten. Man wird noch viel hören, von der PIPHO-Jugend Münster…

Münster / Eslohe. 40 Teilnehmer und 14 Betreuer von der Kirchengemeinde Hl. Edith Stein und der Pipho-Jugend machen sich Ende Juli auf den Weg ins Ferienlager in einer Schützenhalle in der Nähe von Eslohe. Ein Casino-Abend sowie diverse Mottoabende bilden die Höhepunkte des knapp zwei Wochen dauernden Lagers.

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