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Sven Regener: „Wichtig ist die eigene Überzeugung“

Donnerstag, 17.09.2009, 13:09 Uhr

Münster /Berlin - Den meisten ist Sven Regener als Autor der Romantrilogie um Herrn Lehmann bekannt. Darüber hinaus ist der gebürtige Bremer und Wahlberliner Regener aber vor allem Sänger der Band Element of Crime. Das Quartett feiert im kommenden Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Am Freitag (18.9.) erscheint ihr zwölftes Album. Unser Redaktionsmitglied Carsten Vogel sprach mit Sven Regener über Nashville , Kinder und Weihnachten .

Gibt es etwas Einfacheres, als romantische Lieder zu schreiben?

Sven Regener: Manche Lieder von uns sind romantisch, manche nicht. Ich glaube, dass Lieder schreiben an sich nicht einfach ist.

Wie schreibt man einen guten Song?

Regener: Da gibt es kein Rezept. Das ist mein Leben: Ich schreibe Songs seit einem Vierteljahrhundert. Das heißt aber nicht, dass es einfach ist.

Das Klischee sagt, dass Norddeutsche stur, steif und eher unterkühlt sind. Wie erschaffen Sie trotzdem solch emotionale Texte?

Regener: Wenn man vorhat, einen Song zu schreiben, dann funktioniert das nicht ohne emotionalen Kern. In jedem Klischee steckt zwar auch etwas Wahres, aber man sollte das nicht überbewerten. Man darf sich von kollektiven Identitäten nicht ins Bockshorn jagen lassen. Auch Norddeutsche haben Gefühle (lacht).

Spüren Sie bei Konzerten ein „Nord-Süd-Gefälle der Mentalitäten“?

Regener: Nein, ich kann da keine Unterschiede wahrnehmen. Vorsichtig gesagt, ist jeder Herr seines eigenen Schicksals und nicht Getriebener seiner Herkunft. Ich habe auch nie an diese Art von „Roots“ geglaubt - der Mensch ist ja kein Baum.

Spielen Sie gerne live?

Regener: Ja, klar. Es ist einerseits ein schöner, befriedigender und spannender Prozess, eine gute Platte machen zu wollen, aber für eine Band ist es ihr Brot und Butter, dass sie live spielt. Dafür schreibt man die Songs.

Gab es mal peinliche Momente bei Konzerten?

Regener: Wir haben bisher Glück gehabt, aber es gab schon peinliche Momente. Shop-Gigs, bei denen wir vergessen oder nicht angekündigt wurden (lacht). Letztlich will jeder, der im Show-Geschäft ist, ob Popmusiker oder härtester Indie-Rocker, von seinen Fans geliebt werden und buhlt um sein Publikum. Das ist die Urquelle für alle peinlichen Momente.

Das neue Album heißt so, wie das letzte anfing. Ist das Zufall?

Regener: Das stimmt, aber das ist mir zunächst gar nicht aufgefallen. Ich bin erst später darauf hingewiesen worden. Das Lied Delmenhorst beginnt „Ich bin jetzt immer da, wo du nicht bist“, während das neue Album und der Titelsong „Immer da, wo du bist, bin ich nie“ heißt. Das ist noch etwas anderes. Und auch irritierend. Zwischendurch habe ich überlegt, das Album oder das Lied anders zu nennen. Aber den guten Albumtitel aufgrund einer zufälligen Parallele zu ändern, wäre albern. Insbesondere weil der Kontext bei beiden Liedern ein ganz anderer ist: Es geht genau um das Umgekehrte.

Es ist auch ein ungewöhnlicher Albumtitel.

Regener: Auch. Und er sieht auch toll aus, weil es bis auf eines alles einsilbige Wörter sind. Dass es so viele einsilbige Wörter überhaupt gibt im Deutschen (lacht).

Nun gibt es auf dem Album ein paar Country-Einflüsse. Ist das auf Ihre Reise nach Nashville zurückzuführen?

Regener: Nein, die Reise kam erst hinterher. Wir haben mit dem Songschreiben und dem Aufnehmen im Frühjahr 2008 begonnen. Das dauerte fast ein Jahr und am Ende sind wir erst nach Nashville gefahren, weil Roger [Moutenot, Mischer des Albums] da wohnt. Wenn Roger in Münster (Westfalen) gewohnt hätte, wären wir nach Münster (Westfalen) gefahren. Obwohl es in Nashville zu der Zeit etwas wärmer war (lacht). Man darf das nicht überbewerten, weil in Nashville mittlerweile auch viel Indie- und Collegerock gemacht wird.

Ist es dennoch ein neuer Trend in Ihrer Musik?

Regener: Ich glaube, dass dieses Folk-Element, so will ich es mal bezeichnen - weniger Country als Folk - immer schon eine große Rolle gespielt hat. Akustische Gitarren und auch die Tex-Mex-Anklänge - durch die mexikanisch klingenden Trompeten - sind latent immer da und von Album zu Album wechselseitig im Vordergrund. Es stimmt, dass dieses Album einen folk-rockigen Charme besitzt. Vielleicht, weil wir diesmal relativ wenig mit Overdubs gearbeitet haben.

Ist das neue Album ein mutiges Album oder eher eine Verfeinerung von Altbekanntem?

Regener: Darum geht es in der Kunst nicht, sondern um das, was man für richtig hält. Mut ist ein kunstfeindlicher Parameter. Wichtig ist die Überzeugung und feste Vorstellung dessen, was man möchte. Ich glaube, dass es nicht darauf ankommt, etwas Neues gegenüber der letzten Platte machen zu müssen. Das wäre genauso, also würden Sie sagen, wir machen unsere Zeitung wieder so wie gestern, die ist gut gelaufen (lacht). Natürlich ist die Band wegen ihres Stils und ihrem Klang wiedererkennbar, sonst wäre es nicht mehr Element of Crime. Aber diese Verpflichtung, sich unbedingt weiterentwickeln zu müssen, ist doch ideologischer Kleinkram. Gerade als Texter will man nicht in Muster verfallen oder ein Rezeptbuch für Element-of-Crime-Texte aufschlagen. In der Musik ist das abstrakter. Wir können ja nicht sagen, wir haben schon so viele Lieder in E-Dur, jetzt dürfen wir keine mehr schreiben. Wenn man sich nicht langweilen möchte, entwickelt man sich innerhalb seiner eigenen stilistischen Möglichkeiten sowieso immer weiter. Und so viele Tonarten gibt es jetzt auch wieder nicht (lacht).

Das Lied „Der weiße Hai“ hat mit einem Kinderchor ein neues musikalisches Element im Musikkosmos von Element of Crime. Haben Sie davor Angst, kitschig zu werden?

Regener: Generell kann man keinen Rocknroll machen, wenn man Angst davor hat, peinlich oder kitschig zu werden. Man darf sich selbst nicht etwas aus solch kunstfeindlichen Gründen verbieten. Der entscheidende Punkt ist doch, dass Kinderstimmen einen eigenen Klang haben. Kinder können in der Musik einen genauso gültigen Beitrag leisten wie Erwachsene. Weihnachten ist ja eher eine Kindersause. Das nervt wiederum die Erwachsenen. „Der weiße Hai“ ist ein Weihnachtsmuffellied aber dadurch, dass die Stimmen von Kindern in dem Lied vorkommen, wird plötzlich noch eine ganz andere Ebene eingebracht: Eine Gegenstimme als subversives Element. Kitschig finde ich das nicht. Auch ein gelungenes Beispiel ist der rotzfrech daherkommende Chor in dem Lied „Stockhausen, Bill Gates und ich“ von Kettcar. Der ist einfach toll. So wie man nicht sagen kann, eine Geige ist an sich kitschig, kann man das auch nicht für Kinderstimmen behaupten. Wenn es allerdings rein affirmativen Charakter hat, weil es nur niedlich klingen soll, dann ist das etwas anderes. Ich stehe auch auf dem Standpunkt (lacht), dass der Einsatz von Kindern und Tieren in der Kunst höchst heikel ist. Tiere auf dem Cover ist wie Atombomben im Krieg oder Doping im Sport: ein unlauteres Mittel. Damit sollte man vorsichtig sein. Wenn mir aber jemand sagt, das Lied war bei mir durch, als ich die Kinderstimmen gehört habe, dann ist mir das auch egal. Aber am Ende entscheidet der Künstler, was er macht, und da gibt es für mich keine Verbote.

Ist der Einsatz der Kinder gewagt oder mutig?

Regener: Ich würde mir dafür nicht den Spezialpreis für Mut in der Kunst anheften. Nein, Kinderstimmen klingen großartig, das hat mit Mut nichts zu tun. Mutig ist es, eine Platte „Blut im Stuhl“ zu nennen (lacht).

Naja, im Heavy Metal Bereich heißen die doch alle so

Regener: (lacht) stimmt, in dem subkulturellen Kontext ist es dann auch wieder nicht mutig.

Würde denn ein Soloalbum von Ihnen anders klingen als eines von Element of Crime?

Regener: Auf jeden Fall. Element of Crime ist eine Melange der Mitglieder. Element of Crime ist keine Ein-Mann-Band. Jakob Iljas Gitarren oder Richard Pappiks Art, Schlagzeug zu spielen, darin ist schon eine sehr starke Farbe. Wenn einer von uns dreien die Band verlassen würde, dann gäbe es Element of Crime nicht mehr.

Könnten Sie sich denn ein Soloalbum vorstellen?

Regener: Natürlich kann ich mir das vorstellen. Die Frage ist aber, was man konkret will. Ich habe letztens für den österreichischen Film „Contact High“ eine Coverversion des Songs „Dont Bogart That Joint“ gemacht. Das habe ich alleine gemacht, und es hat auch seinen eigenen Charme. Gut, ich habe am Ende dann doch Richard Pappik gefragt, ob er Schlagzeug spielt (lacht). Aber das macht natürlich einen Unterschied. Man sollte keine Soloplatte machen, weil man unbedingt eine Soloplatte machen will. Sondern weil man eine bestimmte ästhetische Vorstellung davon hat, was man realisieren will und weil man der Meinung ist, dass genau das die beste Möglichkeit ist, diese Vorstellung umzusetzen. Alles andere ist Krampfkram und kein gutes Motiv, um künstlerisch tätig zu werden.

Paul Banks, der Sänger von Interpol, hat beispielsweise ein Album unter dem Namen Julian Plenti gemacht

Regener: ja, das ist genau richtig. Der hatte bestimmte Songs, die er mit seiner Band nicht machen konnte oder wollte: Das ist auch ganz normal. Problematisch wird es, wenn man es gegen oder als Alternative zur Band macht. Aber ganz klar: Ab einem bestimmten Zeitpunkt ist eine Band eine Zwangsgemeinschaft. Wenn eine Band etabliert und erfolgreich ist und einen eigenen Stil besitzt, ist das auch ein Korsett. Es ist falsch, als Band das ablegen zu wollen. Im Gegenteil muss man sich darüber klar sein, dass es ein großes künstlerisches Kapital ist, einen eigenen Stil zu haben.

Haben Sie einen Erfolgsdruck, wie sich das Album verkaufen muss und wenn nicht, würden Sie es auf die Finanzkrise schieben?

Regener: Nein, (lacht) es gibt ja den Spruch: Läuft das Album nicht gut, hat der Konsument versagt. Verkaufszahlen sind keine künstlereische Kategorie, sondern eine gesellschaftliche. Wir können einerseits keine kommerzfreie Musik machen. Selbst der härteste Indie-Freak braucht seine Tausende von Euros, um produzieren zu können. Wenn man Platten veröffentlicht, tritt man in wirtschaftliche Prozesse ein. Und wenn die vorherigen Alben sich schlecht verkaufen, muss man sich fragen, ob man sich das noch einmal leisten kann. Wir haben auch erst vor zwei Jahren unsere erste goldene Schallplatte bekommen. Ohne Single-Hit, das darf man nicht vergessen. Bis 1993 wurde uns erzählt, dass man ohne eine Single nicht in die Longplay-Charts käme. Als uns das mit „Weißes Papier“ gelang, brach für Polydor eine Welt zusammen. Das ist ein sehr interessanter Prozess. Und mittlerweile ist ein Element-of-Crime-Album eine teure High-End-Produktion, im oberen Mittel in Deutschland, behaupte ich mal. Das muss sich entweder refinanzieren oder man findet beim nächsten Mal andere Bedingungen vor. Wie der Volkswissenschaftler sagen würde: There is no free lunch. Wenn man nicht alles getan hat für ein Album, also keine Interviews gibt oder nicht im Radio oder im Fernsehen auftritt, dann wird es problematisch für eine Band, die keine Single-Hits hat. Wir machen das gerne, und das ist harte Arbeit.

Ist es nicht merkwürdig, wenn in Musikforen und -zeitschriften „Weißes Papier“ als bestes deutschsprachiges Album gilt und Sie erst 14 Jahre später Ihre erste goldene Schallplatte bekommen?

Regener: Für „Weißes Papier“ würden wir heute auch eine bekommen. Nach dem, was es heute verkauft hat. Sie dürfen nicht vergessen, dass die Zahl der verkauften Alben von 250 000 auf 100 000 runtergesetzt wurde, um eine goldene Schallplatte zu bekommen. Nur deshalb haben wir eine bekommen. Rückwirkend gilt das leider nicht (lacht). Wir reden hier von einer Band, die sehr populär ist. Aber sie ist populär für diejenigen, die sich für diese Art der Musik interessieren. Wenn man in Deutschland Die Ärzte oder Die Toten Hosen nicht kennt, ist man blind oder taub. Aber Element of Crime muss man nicht kennen. Weil wir nicht Allgemeingut sind, weil wir keinen großen Hit hatten und diese Art von Superstars nicht sind. Ich persönliche finde es angenehm, solange es funktioniert, dass Leute, die sich dafür interessieren, von uns erfahren. Das ist der entscheidende Punkt. Das hat subkulturellen Charme. Element of Crime ist immer noch ein Subkultur-Phänomen. Minderheitenmusik.

Die meisten Leute sagen sofort: Sven Regener ist doch der, der „Herr Lehmann“ geschrieben hat.

Regener: „Herr Lehmann“ ist ein Riesen-Hit gewesen. Das Buch hat sich gut zwei Millionen Mal verkauft. Aber das hat mit der Musik nicht viel zu tun. Ich würde zwar als Autor nie verschweigen, dass ich Sänger bei Element of Crime bin, aber ich würde auch nie erwarten, daß Leute, die meine Bücher mögen, deshalb auch die Musik gut finden. Und umgekehrt. Es gibt da keinen zwingenden Zusammenhang, man kann und darf das nicht gegenseitig in Geiselhaft nehmen.

Haben Sie musikalische und literarische Vorbilder?

Regener: Es gibt viele Musiker und Literaten, die ich liebe und bewundere. Vorbilder aber sind ein Problem. Wenn man als Künstler in der Öffentlichkeit steht und Vorbilder postuliert, hat das immer einen etwas unangenehmen Subtext, einen Beigeschmack von Anmaßung und Namedropping, da ist man als Künstler besser vorsichtig. Günter Grass würde wahrscheinlich Döblin sagen. Daran erkennt man das: Wenn Leute Preise stiften und sie nach ihren Vorbildern benennen (lacht).

Hören Sie sich ihre eigenen Lieder selbst an?

Regener: Eigentlich nicht. Man hört sich eine Platte an, wenn man sich fragt, wie gingen die Akkorde oder die Strophe noch gleich. Oder zufällig, weil ich gerade auf einer Party oder in einer Kneipe bin, in der die Musik gespielt wird.

Würden Sie sich den neuen Film von Lars von Trier anschauen?

Regener: Wir haben damals nicht mal den alten Film von ihm gesehen. Der Film „Element of Crime“ kam 1984 heraus. Wir suchten einen Bandnamen, und der Titel des Films klang irgendwie toll. Viele hielten das für bescheuert, weil man zunächst den Film damit in Verbindung bringt. Gesehen habe ich ihn dann ein bisschen auf der Tournee 1987 nach einem Gig in Bielefeld, immerhin auch Westfalen (lacht). Wir waren relativ früh fertig und dann lief der Film noch in der Garderobe, da habe ich kurz reingeschaut. Ich hatte immer Angst ihn zu sehen, weil sich herausstellen könnte, dass wir mit unserem Bandnamen völlig daneben gelegen haben. So kann ich mich immer herausreden, ich habe ihn noch nie ganz gesehen (lacht). Nein, wir sind keine speziellen Lars-von-Trier-Fans, wir sind keine Cineasten. Naja, Jakob vielleicht, den müsste man dann mal fragen.

Sind Ihre Texte bewusst so, dass sie unterschiedlich interpretiert werden können?

Regener: Bewusst nicht. Aber ich bin sehr damit zufrieden, wenn es so ist. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn man einen Text eins zu eins so nimmt, wie er ist: Kopf aus dem Fenster, Arme aufs Brett, aus die Maus. Was immer man sich in dem Moment darunter vorstellt, ist richtig. Wenn man Spaß daran hat, kann man sich zusätzlich seine Gedanken darüber machen. Man muss aber nicht. Am wichtigsten ist mir, dass es gut klingt. Ich habe kein bewusstes Rezept, aber ein Text darf nicht fade werden. Man merkt das. Entweder es funktioniert oder es ist doof.

Konkretes Beispiel: Kennt der Ich-Erzähler in „Seit der Himmel“ die Liebe, die er besingt oder schmachtet er sie aus der Ferne an, weil er sie unbedingt kennen lernen will?

Regener: Das würde ich offen lassen. Beides ist möglich. Bei Liebesgeschichten gibt es drei mögliche Themen: Anfang, Mitte und Schluss einer Liebesbeziehung. Die aufregenderen Geschichten sind am Anfang und am Ende. Diese hier ist am Anfang angesiedelt. Wie weit sie bereits gediehen ist, lasse ich dahingestellt.

Gibt es Themen, bei denen Sie direkt abblocken, wenn ich sie fragen würde?

Regener: Ich blocke alles ab, was abseitig und kunstfremd ist. Ich muss nicht überall meinen Senf dazu geben. Ich muss auch keine Listen mehr machen wie meine zehn Lieblingsplatten. Außer fürs Radio, da ist das legitim, weil man die dann spielt und das Spaß macht. Aber nicht nur so als Referenzding, das ist nicht so toll. Das sollen Kritiker machen. Man muss sich nicht überall aufdrängen. Leute von der Politikschiene zur Kultur zu bringen oder umgekehrt, ist eine Form des Populismus. Das rächt sich meistens auch.

Herr Regener, was könnte ein schöner letzter Satz für dieses Interview sein.

Regener: (überlegt) Vielen Dank und bis denn dann.

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