Ahlener SG
Daheim gegen Ahlen eine Macht

Donnerstag, 08.10.2009, 19:10 Uhr

Ahlen / Hildesheim - „Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt, es dabei aber leider versäumt, eine etwas höhere Führung mit in die Pause zu nehmen. In der zweiten Hälfte haben wir dann viel zu viele individuelle Fehler gemacht. So kann man gegen ein Team wie Nordhorn nicht gewinnen.“ Mit dieser Analyse versuchte Gerald Oberbeck , Trainer und Manager von Eintracht Hildesheim , die 25:29 (15:13)-Niederlage seiner Schützlinge am vergangenen Wochenende gegen Tabellenführer Nordhorn zu erklären.

So stehen die Niedersachsen mit nur einem Sieg aus bisher fünf ausgetragenen Spielen mit 3:7 Punkten derzeit nur auf Tabellenplatz 13 und wollen am Sonntag gegen die Ahlener SG im zweiten Heimspiel in Folge unbedingt einen Sieg einfahren. Rein statistisch gesehen stehen die Chancen dafür gar nicht einmal so schlecht, denn zu Hause leistete man sich gegen die Pfänder-Sieben in acht Zweitliga-Jahren noch keine Niederlage, musste sich lediglich in der vergangenen Saison in der Sparkassen-Arena mit einem 24:24-Unentschieden zufrieden geben.

Der zweimalige Erstliga-Aufsteiger Hildesheim (2000 und 2007) hat auch in diesem Sommer den schon im vergangenen Jahr begonnen Verjüngungs-Prozess des Teams fortgesetzt. Nachdem mit Andreas Stange, Thorsten Salzer, Goran Jerkovic und dem früheren Ahlener Magnus Andersen vier Spieler den Club verließen, konnte im Mai mit Milan Weißbach die erste Neuverpflichtung bekanntgegeben werden. Der 20-jährige Junioren-Nationalspieler unterschrieb einen Zweijahresvertrag und kam aus Magdeburg nach Hildesheim. Der Rechtshänder, der in Lüneburg mit dem Handball begann, wurde mit dem SC Magdeburg deutscher Jugendmeister und ging in den letzten beiden Jahren für die Youngsters, die Zweitliga-Mannschaft des SCM, auf Torejagd.

Zweiter Neuzugang der Eintracht ist Sebastian Roth. Der „Halblinke“ wechselte von der TSG Friesenheim zur Eintracht und warf in der vergangenen Serie 139 Tore für den Beinahe-Aufsteiger aus dem Süden. Roth spielte als Jugendlicher beim TV Kirchzell, machte dann in Wetzlar und mit Zweitspielrecht in Hüttenberg Station und sammelte in 25 Jugend- und 13 Junioren-Länderspielen internationale Erfahrung.

Der Dritte im Bunde der Neuen bei den Niedersachsen ist Lukas Krings, „großer Bruder“ von Merten Krings, der im Sommer zur Ahlener SG wechselte. Lukas spielte zuvor gemeinsam mit seinem Bruder Merten beim holländischen Club Limburg Lions und sollte auf der zentralen Angriffs-Position zum Einsatz kommen. Ein Mittel-Handbruch verhinderte dies jedoch in den vergangenen Wochen, gegen die Rot-Weißen und seinen Bruder hofft er jedoch auf ein Comeback.

Komplettiert wurde der Kader schließlich durch Torhüter Claas Meyer und Nachwuchstalent Tobias Middendorf. Torhüter Meyer wechselte vom OHV Aurich nach Hildesheim und unterschrieb einen Ein-Jahres-Vertrag. Vor seinem Engagement in Aurich spielte Meyer unter anderem für den VfL Stade und den VfL Fredenbeck. Der 19-jährige Middendorf wurde im letzten Jahr mit der Eintracht-A-Jugend Niedersachsen-Meister und erhielt ein Doppelspielrecht beim niedersächsischen Oberligisten TV Stadtoldendorf.

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