USC Münster
Waibl sieht Chancen „bei 50 zu 50“

Münster - Der erste Schritt ist gemacht: Durch einen 3:2-Erfolg beim SV Sinsheim arbeitete sich Frauenvolleyball-Bundesligist USC Münster am Sonntag ins Viertelfinale des DVV-Pokals vor. Dort kommt es am 13. Dezember (14.30 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) zum Kräftemessen mit dem Dresdner SC. Die Sachsen hatten sich am Samstag im Achtelfinale mit 3:1 beim Zweitligisten Erfurt...

Montag, 30.11.2009, 22:12 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 30.11.2009, 22:12 Uhr

Münster - Der erste Schritt ist gemacht: Durch einen 3:2-Erfolg beim SV Sinsheim arbeitete sich Frauenvolleyball-Bundesligist USC Münster am Sonntag ins Viertelfinale des DVV-Pokals vor. Dort kommt es am 13. Dezember (14.30 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) zum Kräftemessen mit dem Dresdner SC. Die Sachsen hatten sich am Samstag im Achtelfinale mit 3:1 beim Zweitligisten Erfurt behauptet.

Beim USC löste das Auslosungsergebnis große Freude aus. „Auf unserem Wunschzettel stand ein Heimspiel. Es ist sehr schön, dass es so gekommen ist“, sagte Trainer Axel Büring in einer ersten Reaktion. Dresdens Coach Alexander Waibl war über das Los zumindest „nicht unglücklich. Natürlich hätten auch wir lieber ein Heimspiel gehabt. Doch in Münster zu spielen, ist auch immer etwas Besonderes. Ich denke, die Chancen, in das Halbfinale vorzudringen, stehen 50 zu 50“, sagte der 41-Jährige, der in der vergangenen Saison noch Allianz Volley Stuttgart coachte und in Dresden das Erbe von Arnd Ludwig antrat.

Auf die Dresdnerinnen, die schon zweimal das Pokalendspiel in der Gerry-Weber-Arena in Halle erreichten, aber in beiden Fällen unterlegen waren, rollt in den nächsten Tagen einiges zu. Morgen bestreiten sie in eigener Halle ein Europapokalspiel gegen Amorthosis Famagusta, Samstag geht es nach Köpenick, nächsten Dienstag steht das Rückspiel gegen die Zypriotinnen auf dem Zettel, dann auswärts. Wahrlich ein strammes Programm. „Ja, wir werden in den nächsten Tagen ganz schön gefordert“, sagt Waibl.

Für den USC, der den deutschen Pokal insgesamt elfmal und zuletzt 2005 in Bonn gewann, gestaltet sich die Phase vor dem Cup-Knüller wesentlich übersichtlicher. Kommenden Sonntag kommt Allianz Volley Stuttgart zum Ligaspiel an den Berg Fidel, danach folgt schon der Vergleich mit Dresden. Alle freuen sich auf die Partie. Auch Waibl. Er sagt: „Ich mag diese K.o.-Spiele, sie haben einen ganz besonderen Reiz.“

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