Rot Weiss Ahlen
Tore statt Törchen

Donnerstag, 17.12.2009, 19:12 Uhr

Ahlen - Wer am Donnerstag am Adventskalender von RW Ahlen das Törchen für den 17. Dezember öffnete, sah einen gut gelaunten Christian Hock . Und das obwohl seine Mannschaft zuletzt gegen Frankfurt kein Törchen erzielen konnte und damit einen Bigpoint vergab. Doch Ahlens Trainer lässt sich davon nicht entmutigen.

Er wünscht sich fürs Fest in einer Woche am Freitag ab 18 Uhr im Wersestadion einen Heimsieg gegen Energie Cottbus und zeitgleich ein Remis zwischen der Konkurrenz aus Koblenz und Frankfurt, die im direkten Duell aufeinandertrifft. „Ein gutes 0:0 zwischen denen und ein Erfolg von uns wären das ideale Weihnachtsgeschenk“, sagt Hock.

Rot-Weiß möchte nicht auf dem letzten Tabellenplatz überwintern und deshalb die Zehn-Punkte-Marke per Sieg über die Lausitzer knacken. „Dann hätten wir richtig gute Chancen, um in der Vorbereitung die Weichen für den Klassenerhalt oder zumindest den Relegationsplatz zu stellen“, unterstreicht Christian Hock. Den Gästen soll es nicht gelingen, das dichte Geflecht der Rot-Weißen zu entwirren.

„Wenn wir die Ordnung halten, wird es für Cottbus schwer“, glaubt der RW-Coach. Zumal die Energie-Spieler ihre Leistungen bisher nicht auf dem für sie vorgesehenen und prognostizierten Niveau ansiedelten.

Gleiches gilt indes auch für die Ahlener, die in den vergangenen Wochen jedoch deutliche Aufwärtstendenzen zeigten.

Darum sieht Christian Hock auch keine Notwendigkeit, etwas am System zu ändern. Auch gegen Cottbus wird Thomas Bröker als einzige Spitze auflaufen. Er soll allerdings mehr Unterstützung von den Außenbahnen bekommen. Christian Mikolajczak und Mohammed Lartey sollen ihre Rolle nach Möglichkeit noch offensiver interpretieren. Wobei Mikolajczak eventuell auch anstelle von Sebastian Pelzer den Part des Linksverteidigers übernehmen könnte. Die Variante ist aber nicht so sehr wahrscheinlich, da Nils Döring wieder fit ist und dort einspringen kann. Darlington Omodiagbe wiederum liegt seit vier Tagen mit einem grippalen Infekt flach.

Pelzer selbst hat nun doch nicht - wie am Mittwoch vermeldet - einen Syndesmosebandriss. „Die Diagnose seines Arztes aus Basel ist aus Sicht unserer Ärzte nicht korrekt“, stellte Heinz-Jürgen Gosda klar.

In diesem Zusammenhang verwies der RW-Präsident auch auf die allgemein gute und zuverlässige Arbeit der medizinischen und physiotherapeutischen Abteilung. Pelzer selbst bittet Gosda in den nächsten Tagen zum Rapport, um die Sache auszuräumen. Bis spätestens Ende des Jahres sollen auch mögliche Neuzugänge eingetütet werden. Beim Vorspielen überzeugt hat vor allem der Bulgare Aleksander Stojmirovic.

„Er ist ein sehr guter Techniker, ist schnell, hat allerdings keinen richtigen Tor-Abschluss“, analysiert Christian Hock.

Der Senegalese Mame Niang wiederum hat nur in Ansätzen gezeigt, dass er RW verstärken kann. Seine Verpflichtung erscheint demnach genauso unwahrscheinlich wie die von Osman Köse. Der Bruder von Stürmer Bahattin Köse hatte zuletzt ebenfalls als Gastspieler mittrainiert.

„Wir brauchen Spieler, die uns sofort weiterhelfen“, betont Christian Hock. Deutlich voranbringen würde Rot-Weiß auch ein Sieg gegen Cottbus. Dazu sind aber Tore gefragt und nicht nur Törchen wie beim Adventskalender.

RW Ahlen: Kirschstein - Wiemann, Kittner, Di Gregorio, Döring - Thioune, Gorschlüter - Lartey, Book, Mikolajczak - Bröker

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