Lenz Party
Götz Widmann: Der (fast) letzte Liedermacher

Sonntag, 07.03.2010, 19:03 Uhr

Fragt mal eure Eltern, ob die noch alte Liedermacher-Platten haben. Auf dem Dachboden im Keller. Mit ein wenig Glück wird Papi strahlen und verstaubte LPs von Leuten wie Reinhard Mey , Franz-Josef Degenhardt oder Konstantin Wecker herauskramen.

Wenn man die heute hört, wirkt das wie Musik aus einer anderen Welt. Schon interessant, aber immer diese seltsamen Texte, seltsamen Melodien - und dieses Gepickte auf der akustischen Gitarre. Ihr fragt euch vielleicht: Gibt es so was heute noch? Und vielleicht irgendwie zeitgemäßer? Gibt es.

Götz Widmann ist, neben Funny van Dannen, dafür verantwortlich, dass es auch heute Liedermacher gibt, die etwas zu sagen haben. Aber im Vergleich zu den alten Helden aus Papas Sammlung hat sich bei Götz Widmann einiges getan. Seine Texte sind mal feinsinnig, mal richtig böse. Mal gibt er sich als singenden Philosophen, mal lässt er so viel Vulgäres von sich, dass man betreten auf den Fußboden schaut - und doch schmunzelt. Vor allem auf der Bühne ist das große Unterhaltung.

Wer also Lust hat, Papa zu zeigen, dass die Kunst des Liedermachens auch anders funktioniert, sollte am 9. März (Dienstag) ins Gleis 22 kommen.

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