USC Münster
Gegenwehr nicht eingestellt

Sonntag, 25.12.2011, 02:12 Uhr

Münster - Die feine Serie mit fünf Erfolgen in Reihe ist zwar gerissen, dennoch stehen die Volleyball-Frauen des USC Münster weiter unter Dampf. Sehr unglücklich 2:3 verloren sie am Mittwochabend das Punktspiel bei Allianz Volley Stuttgart . Nach spannendem Schlagabtausch gaben im Tiebreak (14:16) Kleinigkeiten den Ausschlag zugunsten des Tabellenvierten.

„Es ist immer ärgerlich, zu verlieren. Doch wir können aus dieser Begegnung auch viele positive Dinge ziehen. Was die Mannschaft im Block und in der Abwehr geleistet hat, war klasse“, befand Andrea Berg. Die Spielführerin hatte nach anderthalbjähriger Verletzungspause ihren zweiten Einsatz im Erstliga-Team. Mehrfach wurde sie von Trainer Axel Büring eingewechselt. „Es ging ganz gut. Ich spüre, dass ich Schritt für Schritt vorankomme“, sagte die 29-Jährige.

Einige Zeit deutete vieles auf einen vergleichsweise kurzen Volleyball-Abend im Ländle hin. Stuttgart dominierte die Sätze eins und zwei, doch nach zehnminütiger Pause war Münster dann im Spiel - und der offenbar beeindruckte Gegner plötzlich raus. „Wahrscheinlich haben die gedacht, dass wir die Gegenwehr irgendwann einstellen würden. Doch diese USC-Mannschaft glaubt an sich. Und solange der Ball im Spiel ist, gibt es ja auch eine Chance“, erklärte Axel Büring nach dem Zwei-Stunden-Match.

Nicht erst in Stuttgart fiel dem Trainer auf, dass einige Spielerinnen nach diversen Verletzungen und Erkrankungen noch nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Deshalb hat er der Mannschaft bis zum kommenden Montag frei gegeben. Die meisten Spielerinnen nutzen die Zeit, um Freunde und Familie zu treffen. Michaela Jelinkova hält sich bis Sonntag in Tschechien auf, Barbara Degi zog es nach Ungarn und Gwendoline Horemans nach Belgien. Der passionierte Jäger Büring macht bis Samstag Station im Revier in Hessen. „Da muss man regelmäßig nach dem Rechten schauen, irgendetwas fällt immer an“, sagte der 42-Jährige.

Das nächste Meisterschaftsspiel bestreiten die Unabhängigen am 10. April beim Schlusslicht Lohhof. Es ist die dritte Auswärtsbegegnung in Folge. Erst am 18. April kehrt der deutsche Rekordmeister an den Berg Fidel zurück. Als Gegner rückt Tabellennachbar Hamburg an. Auch die abschließenden Heimspiele gegen Dresden und Wiesbaden haben es noch in sich. „Das wird spannend, ich freue mich darauf“, erklärt Andreas Berg.

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