Ahlener SG
Hitzeschlacht - auch am Mikro

Sonntag, 04.07.2010, 19:07 Uhr

Ahlen - Zwar hatte er anders als die Spieler auf dem Rasen ein schattiges Plätzchen auf der Tribüne des Sportparks Nord. „Aber auch da wurde es immer wärmer“, kommentierte Joachim „Natz“ Wrobel am Samstag die Hitzeschlacht beim Großfeldhandballturnier der Ahlener SG . Dennoch hielt der Turnier-Mitorganisator und Moderator am Mikrofon ebenso durch wie die Hauptdarsteller - immerhin alle aus der Altersklasse Ü40. Trotz der drückenden Hitze mussten die Sanitäter jedenfalls nicht eingreifen.

Wohl auch, weil vor der Tribüne ein Wasserschlauch zum Abkühlen zur Verfügung stand, den die Spieler rege in Anspruch nahmen. Auch die Schiedsrichter Jupp Dankwart , Heinz Quante, Werner „Atze“ Beil und Werner Hubbig brachten das Turnier routiniert über die Bühne. Letzterer war schon auf dem Handballfeld bestens präpariert für das spätere WM-Spiel gegen Argentinien: mit Deutschland-Hut und schwarz-rot-goldenem Fähnchen, das auf Knopfdruck die deutsche Nationalhymne erklingen ließ. Mitorganisator Burghard „Jimmy“ Halbig kümmerte sich unterdessen an Kuchen-, Grill- und Getränkestand um die Gäste.

Trotz des heißen Wetters: Die sechs Teams gaben alles, um die am Ende ganz vorne zu sein und den neuen großen Wanderpokal der Sparkasse Münsterland-Ost in Empfang nehmen zu dürfen. Den alten Wanderpokal durfte Jahn Oelde nach dreimaligem Turniersieg im letzten Jahr behalten. Auch dieses Mal waren die Oelder ganz vorne mit dabei, allerdings lief ihnen das gemischte Team der Ahlener SG und Eintracht Heessen den Rang ab. Im Turnierverlauf, das nach dem Modus „jeder gegen jeden“ ausgetragen wurde, gab das Gastgeber-Team nur einen Punkt beim Unentschieden gegen den späteren Turnierdritten HVE Villigst-Ergste ab. Damit standen für Dirk Schmidtmeier, Jürgen Stolle und Co. 9:1 Punkte in der Tabelle. Die weiteren Plätze belegten der ASV Hamm, RSV Altenbögge und die SG Sendenhorst. Die ersten drei Teams erhielten Pokale, ebenso wie Hans Martin Backhaus von Villigst-Ergste, der mit 70 Jahren ältester Spieler des Turniers war.

Dass es bei der Hitze nicht immer leicht war, kühlen Kopf zu bewahren, zeigte Jürgen Stolle. Er sah als einziger Spieler im Turnier im letzten Match gegen Altenbögge die Rote Karte.

Rechtzeitig zum Deutschlandspiel war das Turnier beendet. Anschließend klang der Tag mit einem Oldie-Abend aus. Am Mittwoch findet ab 19 Uhr im ASG-Clubheim zum WM-Halbfinale Deutschland gegen Spanien das nächste Public-Viewing statt.

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