Ferienoskar Kreis Warendorf
Drensteinfurt: St. Regina

Mittwoch, 14.07.2010, 00:07 Uhr

5. August Regen regiert die letzten Tage der diesjährigen Sommerfahrt der Ministranten St. Regina . Nach einem kurzen Abstecher in Straßburg radelten die 40 Jungs am Montag nach Karlsruhe. Rund 85 Kilometer waren zu bewältigen: wieder mal mit kurzen, heftigen Schauern. Nach der Mittagspause in Rastatt schafften es die Messdiener doch noch fast trocken in die drittgrößte Stadt Baden-Württembergs. Dort stand am nächsten Tag ein Besuch des Karlsruher Schlosses, bis 1918 Residenzschloss, an. Nach einer Mittagspause auf den großzügig angelegten Grünflächen teilten sich die Minis für verschiedene Aktivitäten auf. Die Wasserratten zog es ins Freizeitbad “Europabad”, die Tierfreunde gingen in den Karlsruher Zoo und die Fußballbegeisterten besichtigten das frisch umgebaute Wildparkstadion des Karlsruher SC . Früh ging es dann abends ins Bett, denn am Mittwoch ging es schon weiter nach Heidelberg. Diese Etappe war nach der Startetappe nach Romanshorn die einzige, die die Ministranten trocken überstanden. Nach einer mit rund 55 Kilometern kurzen Etappe erreichten sie die wohl schönste Stadt Deutschlands. Dort hatten sie zudem Glück, in einer modernen Jugendherberge bleiben zu können. Am nächsten Morgen machte allerdings abermals das Wetter den Minis einen Strich durch die Rechnung. Rechtzeitig zur Abfahrt in die Stadt öffneten sich die Himmelsschleusen und machten die Planungen des Stadtrundgangs zunichte. Es wurden verschiedene Gesellschaftsspiele, ein Kickerturnier und Kartenspiele angeboten. Gegen Mittag hatte der Himmel ein Einsehen und ließ die Truppe doch die Stadt besichtigen. Am Neckar entlang fuhren sie zur Karl-Theodor-Brücke und zum Heidelberger Schloss. Am Nachmittag bot Thomas Niesmann einen erweiterten Stadtrundgang zur Universität, Kirche und zu einer Aussichtsplattform an. Ein weiterer Teil ging in den Heidelberger Zoo und ein letzter besuchte das Technikmuseum “Explo”. Am Freitag stand der letzte und zugleich kürzeste Fahrtentag in eine der ältesten Städte Deutschlands, nach Worms, auf dem Programm. Dort verweilen sie noch bis Sonntag, ehe sie am Montag gegen 20.30 Uhr auf dem Kirchplatz einfahren werden. 1. August Halbzeit bei der 53. Messdiener Sommerfahrt: Am Mittwoch fuhren die Minis mit dem Rad durch den Schwarzwald nach Freiburg. Auch hier mussten sie wieder einen 1123 Meter hohen Pass überqueren. Danach ging es eine lange Abfahrt nach Freiburg ins Breisgau hinunter. Dort warteten schon zahlreiche Eltern, um neue Wäsche zu bringen. Am nächsten Tag teilte sich die Gruppe auf: Ein grosser Teil unternahm etwas mit den Eltern, die anderen besuchten das Freiburger Münster. Der Abend klang mit dem traditionellen Singeabend, an dem Eltern und Kinder gemeinsam die Fahrtenlieder singen, aus. Der Freitag begann mit einem frühen Aufstehen, denn der nächste, lange Fahrtentag stand an. Die Minis verließen den Schwarzwald und fuhren am Rhein entlang rund 90 Kilometer ins Elsass nach Straßburg. Dort machten sie am Samstag einen kleinen Stadtrundgang. Nach einer Mittagspause gab es wieder verschiedene Angebote. Ein Teil fuhr ins Freibad, ein anderer ins Geschichtsmuseum. Abends genossen die Ministranten das großzüguge französische Abendessen. Am Sonntag besuchen die Minis traditionell einen französischen Gottesdienst, ehe sie ihr erstes Sonntagseis schlecken durften. Nachmittags standen verschiedene Museen auf dem Programm, unter anderem eines für moderne Kunst, eines über die Stadtgeschichte und ein Technikmuseum. Schon am Montag sind die Messdiener wieder auf deutschem Boden, dann geht es ueber Karlsruhe nach Heidelberg und Worms. 27. Juli Luzern, Rheinfall und Hochschwarzwald - Das waren die nächsten Stationen der diesjährigen Sommerfahrt der Drensteinfurter Messdiener. Nachdem sie den Bodensee am Freitag nach Schaffhausen verlassen hatten, machten sie am Samstag einen Tagesausflug in die Zentralschweiz nach Luzern. In der Stadt am Vierwaldstätter See besichtigten sie unter anderem die Kapellbrücke, einst Befestigungsanlage und Wahrzeichen der Stadt, die Hofkirche St. Leodegar und das Rathaus. Nach einer Mittagspause machten die 40 Messdiener eine Bootstour auf dem Vierwaldstätter See. Am nächsten Morgen stand der traditionelle Kirchenbesuch am Sonntag in Schaffhausen auf dem Programm. Da sich die Gottesdienstzeiten allerdings verschoben hatten, hielten die Minis kurzer Hand einen kleinen eigenständigen Wortgottesdienst. Anschließend besichtigten sie die mittelalterliche Innenstadt Schaffhausens. Dort sahen sie den Fronwagturm mit der berühmten Uhr, den Mohrenbrunnen, die Pfarrkirche St. Johann, die Stadtfestung Munot und das Kräutergärtlein zu Allerheiligen mit der vier Tonnen schweren Schaffhauser Schillerglocke. Am Nachmittag fuhren sie mit dem Fahrrad zum Wahrzeichen der Stadt, dem Rheinfall. Dieser ist mit 600 Kubikmetern pro Sekunde fallenden Wassers der größte Wasserfall Europas. Am Abend genossen die Ministranten ein reichhaltiges Schweizer Abendessen, ehe die Bremsen kontrolliert, Tischtennis, Fußball oder Karten gespielt wurde. Am Montag stand der nächste und zugleich schwierigste Fahrtentag auf der Tagesordnung. Es ging nach St. Blasien-Menzenschwand im Schwarzwald. Neben den teils steilen und langwierigen Anstiegen sorgte vor allem der immer wieder lang anhaltende Regen für Unmut. Nach einer Pause in Bonndorf widmete sich die Fahrradtruppe dem letzten und schwierigsten Anstieg in Richtung Feldberg. Nach 70 Kilometern und zwölf Stunden auf dem Rad erreichten die Bergfahrer mit 1138 Metern überm Meeresspiegel ihren höchsten Punkt und konnten anschließend gemütlich ins Tal rollen. Nach derart anstrengender Fahrt war es für die meisten selbstverständlich, am Abend direkt schlafen zu gehen. Im Kurort St. Blasien besichtigten die Minis am Dienstagmorgen die Innenstadt und den Dom, ehe sie am frühen Nachmittag verschiedene Angebote wie das Limes-Spiel, Kartenspiele oder Tischtennis zur Verfügung hatten. Weiter geht es am Mittwoch mit dem traditionellen Wäschewechsel in Freiburg. Danach hat die Kletterei ein Ende, denn es geht am Rhein weiter nach Straßburg und Karlsruhe. Drensteinfurt/Liechtenstein/Worms - Außergewöhnlich ist die Ferienfreizeit der Messdiener von St. Regina Drensteinfurt: Die elf- bis 19-jährigen Teilnehmer unternehmen eine Radwanderfahrt von Liechtenstein nach Worms und machen dabei Station in Schaffhausen, St. Blasien, Freiburg, Straßburg, Karlsruhe und Heidelberg. Übernachtet wird in Jugendherbergen. Zurück nach Drensteinfurt geht es nach drei Wochen mit der Bahn.

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