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Eindeutige Tendenz: Mehrheit votiert in Ahlen für Paintballanlage

Freitag, 29.10.2010, 09:10 Uhr

Ahlen - Das ist eindeutig: Auch die Junge Union kommt nach ihrer - repräsentativen - Umfrage bei Ahlener Bürgern zu dem Schluss, dass drei Viertel eine Paintballanlage wollen. Die von Anfang bis Mitte Oktober Befragten (genau 592 in allen Stadtteilen) waren umso eher für die Anlage auf dem Ünasi-Gelände gegenüber der Kaserne, je niedriger ihr Alter: Bei den 16- bis 25-Jährigen stimmten 98 Prozent mit „Ja“ ab, bei Menschen über 56 Jahren waren 52 Prozent dafür, 43 dagegen und fünf Prozent ohne Meinung. Dass gerade ältere Menschen eher Vorbehalte gegen diesen Sport haben, erklärt sich die JU damit, dass es möglicherweise nicht genug Wissen über Paintball bei ihnen gibt.

Als „Interessenvertretung der Ahlener Jugendlichen“ sehe sich die Junge Union, stellt Vorsitzender Sebastian Theismann seiner insgesamt neunseitigen Zusammenfassung der Aktion voran. Neben der allgemeinen Diskussion über das Freizeitangebot für Jugendliche in der Stadt habe die Debatte über das Pro und Contra des geplanten Paintballareals den Anstoß für die Interviews gegeben.

In der Gruppe der 26 bis 35 Jahre alten Befragten lag die Zustimmung bei 81 Prozent (17 nein, zwei Prozent ohne Meinung), die 36 bis 45 Jahre alten waren in 77 Prozent der Fälle dafür (20 dagegen, drei ohne Votum), bis 55-Jährige stimmten zu 59 Prozent zu (39 nicht).

Interessant für die weitere politische Arbeit findet Sebastian Theismann auch das Echo auf das Freizeitangebot überhaupt: Zwischen 16 und 25 Jahren benotete mehr als jeder Zweite die Qualität mit der Schulnote fünf. Das ändert sich aber mit steigendem Alter. Ältere Bürger vergeben immer seltener eine Fünf oder Sechs, während die Generation „56+“ ziemlich zufrieden mit den Angeboten zur Gestaltung ihrer Freizeit ist.

Die Gruppe bis 25 Jahre und die ab 56 vermissen eine Disco, die 26- bis 45-Jährigen finden den geplanten Sportbad-Bau richtig und wichtig.

Mit ihrer Datenauswertung bestätigt die JU die im September von unserer Redaktion gestartete Internet-Umfrage. Originalton Vorsitzender Sebastian Theismann: „Die (...) Ergebnisse der Onlineumfrage zu diesem Thema waren in ihrer Tendenz also durchaus zutreffend.“

Hier das Ergebnis der Online-Umfrage unserer Zeitung:

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